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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Januar 2025, 11:55 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Januar 2025, 12:03 
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YB kann das schlechteste Team der Geschichte werden

Das Spiel gegen die Champions-League-Schande

Die Glasgow Rangers sind das schlechteste Champions-League-Team aller Zeiten. YB hat die Möglichkeit, den Schotten diesen ungeliebten Titel abzujagen. Um das zu verhindern, müssen gegen Roter Stern Punkte her.

Sieben Spiele, null Punkte. Torverhältnis von minus zwanzig. Letzter Platz von 36 Teams. Auch den YB-Stars ist der Blick auf die Tabelle peinlich, das haben sie mehrfach betont. Sie haben am Mittwoch die grösste aller acht Chancen, das zu ändern: mit dem Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad!

Denn das letzte Spiel gegen die Serben im Wankdorf haben die Berner im November 2023 dank eines serbischen Eigentores und einem Treffer von Lewin Blum 2:0 gewonnen. Ein machbarer Gegner also. Auch wenn dieser dank eines 5:1 gegen den VfB Stuttgart im vergangenen November drei Punkte mehr hat als. YB kann also noch auf die Höhe des serbischen Rekordmeisters kommen, müsste aber mit sechs Toren Differenz gewinnen, um diesen zu überflügeln.

Das ist die Hall of Shame

Im Fall eines Worst-case-Szenarios kann YB in die Geschichtsbücher eingehen. Als schlechtestes Champions-League-Team aller Zeiten nämlich. Dieses sind zur Stunde die Glasgow Rangers, die in der Saison 2022/23 auch alle Spiele verloren haben. Wie weit über 20 Teams in der Champions League-Geschichte notabene. Nur haben die Rangers das schlechteste Torverhältnis aller Zero-points-Teams: minus zwanzig.

Damals wurde die Vorrunde im Gruppenmodus gespielt, mit sechs Spielen. Die Rangers haben pro Spiel also eine Minus-Tordifferenz von 3,33 generiert. Rechnen wir das auf acht Spiele hoch, die heute in der Ligaphase ausgetragen werden, so ergibt das ein Minus von 26,66 Toren. Verliert YB also sein achtes und letztes Spiel gegen die Serben mit einer Differenz von sieben Toren, «überholt» es die Schotten. Und wird neues All-time- schlechtestes Königsklassen-Team … Diesen unwahrscheinlichen Fall wollen wir uns nicht ausmalen.

Die YB-Szenarien im Tabellenkeller

Viel angenehmer wäre es, einen oder besser drei Punkte zu holen, um den letzten Platz loszuwerden, denn das andere punktelose Team, Slovan Bratislava, spielt in München gegen die Bayern. Das könnte selbst mit einer Niederlage gelingen, wenn die Slowaken mit vier und YB nur mit einem Tor Differenz verliert. Mit einem Sieg kann YB sogar zwei Ränge gewinnen. Dann nämlich, wenn RB Salzburg gegen Atlético Madrid verliert, das wie die Münchner unbedingt den Playoffs aus dem Weg gehen will.

Für Trainer Giorgio Contini stehen aber andere Dinge im Vordergrund: «Mit einem Sieg Selbstvertrauen zu holen für die kommenden Aufgaben. Und unseren Fans etwas zurückzugeben.» Die Wörter «Ehre» und «Stolz» nimmt er, anders als in Glasgow, diesmal nicht in den Mund. Aber das muss man auch nicht, wenn das zum Erzfeind mutierte Roter Stern aufläuft.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 37827.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Januar 2025, 12:06 
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Mammutprogramm der Champions League

18 Spiele gleichzeitig: Uefa-Vorgaben bringen TV-Sender an den Anschlag

YB droht den Schweizer Fussball zu blamieren, Yann Sommer glänzt auch mit 36 noch, und bei Blue laufen die Mikrofone heiss: Der letzte Spieltag der Gruppenphase hat es in sich.

Der Spielplan meinte es nicht gut mit YB

36 Teams, 8 Spiele gegen unterschiedliche Gegner, eine einzige riesige Tabelle – der neue Modus der Champions League gab bei der Einführung zu reden. Einer der grössten Kritiker war Real-Präsident Florentino Pérez, was nicht überrascht, würde er am liebsten immer noch die europäische Super League gründen. Pérez bezeichnete den neuen Modus als unfair.

Er wird sich bestätigt fühlen, wenn er diese Zahlen sieht: Nur die Gegner von RB Leipzig (102) haben vor dem letzten Spieltag kumuliert mehr Punkte geholt als diejenigen von Real Madrid (101). Auch YB hatte ein happiges Programm, die Kontrahenten der Berner kommen zusammen auf 93 Punkte. Das ist der vierthöchste Wert. Den leichtesten Spielplan – anhand der Punkte der Gegner – hatte übrigens Reals Stadtrivale Atlético (53).

Was Yann Sommer mit Bruce Springsteen gemein hat

Yann Sommer wird gerade mit Lob überschüttet. 6 von 7 Spielen in der Champions League hat der Schweizer Goalie von Inter ohne Gegentor beendet, in der Serie A ist er schon in 11 Partien unbezwungen geblieben – beides Bestwerte. Was die «Gazzetta dello Sport» dazu verleitete, vom «besten Sommer aller Zeiten» zu schreiben.

Nüchternheit ist keine Eigenschaft, die man mit der rosaroten Sportzeitung aus Mailand verbindet. Aber nach einem wackeligen Saisonstart ist Sommer bis auf ganz wenige Ausnahmen tatsächlich seit Monaten die Zuverlässigkeit in Person. 23 Paraden musste er in der Champions League zeigen, 7 Treffer hätten die Nerazzurri gemäss dem Wert der erwartbaren Gegentore erhalten sollen. Sie stehen aber bloss bei einem. Auch das spricht für Sommer.

36 ist der Goalie im Dezember geworden, ein Alter, in dem andere längst die Karriere beendet haben und in irgendwelchen Fernsehstudios sitzen. Sein Vertrag bei Inter läuft bis 2026, wobei die Nerazzurri vor der Saison den spanischen Goalie Josep Martínez aus Genua verpflichteten, mit dem Gedanken, er könne Sommer nach einem Eingewöhnungsjahr vielleicht schon beerben.

Das Szenario erscheint nun unwahrscheinlicher denn je. Insofern passt es ganz gut, stimmt sich Sommer jeweils mit «I’m on Fire» des ewig jungen Bruce Springsteen auf die Matches ein, wie die «Gazzetta dello Sport» notierte.

18 Partien gleichzeitig – Blue stösst an Grenzen

Der Abend wird in die Geschichte von Blue eingehen. Alle 18 Partien der Ligaphase finden am Mittwoch gleichzeitig statt, für den Bezahlsender aus Volketswil bedeutet das eine nie da gewesene Kraftanstrengung. Jedes Spiel, selbst ein so belangloses wie Feyenoord gegen Lille, muss von Blue live auf Deutsch kommentiert werden. Das ist eine Vorgabe der Uefa.

Im Studio in der Zürcher Agglomeration stehen dafür 16 Kabinen bereit, die Partie von YB gegen Roter Stern sowie das alles entscheidende Heimspiel von Manchester City gegen Brügge werden aus den Stadien kommentiert. Dazu gibt es eine «Konferenz light», in der 8 der 18 Matches abgehandelt werden, wobei hierfür ausnahmsweise jeweils in den Livekommentar der jeweiligen Partie gesprungen wird.

Insgesamt werden an den Blue-Standorten in Volketswil und Granges-Paccot über 100 Personen für die Königsklasse im Einsatz stehen.

Der grosse Triumph der kleinen Franzosen

1991 musste Stade Brest Insolvenz anmelden, 2018 spielten die Franzosen noch in der zweithöchsten Liga, 2023 standen sie kurz vor dem Abstieg aus der Ligue 1. Und nun mischen sie die Champions League auf. Das Team aus der Bretagne hat 13 Punkte gesammelt und bloss gegen Barcelona und Schachtar Donezk verloren. Dass es das mit einem lokalen Lebensmittelhändler als Besitzer und einem Budget von nur 40 Millionen Euro bewerkstelligt hat, rundet die schöne Geschichte ab.

Dazu kommt Trainer Eric Roy, der während seiner langen Karriere vorab als Sportchef tätig war. Nur einmal coachte er zuvor eine Mannschaft, das war vor fünfzehn Jahren in Nizza.

In der Mannschaft findet sich kein grosser Name, dafür ein Schweizer: Edimilson Fernandes kam im Sommer leihweise aus Mainz. Die Bretonen haben eine Runde vor Schluss noch intakte Chancen auf die direkte Achtelfinalteilnahme. Für die Zwischenrunde sind sie schon qualifiziert.

Am Mittwochabend treffen sie auf Real Madrid, sie tun das im Stade de Roudourou von Guingamp. Ihr eigenes Stadion entspricht nicht den Vorgaben der Uefa. Aber wer konnte sich schon denken, dass Stade Brestois 29 in die Champions League einzieht?

Der BVB und die Trainerfrage

Borussia Dortmund konnte es nicht schnell genug gehen. Als die Deutschen vergangene Woche in Bologna unterlagen, stellten sie ihren Trainer Nuri Sahin sofort frei und flogen ohne ihn zurück in die Heimat. Für den 36-Jährigen wurde ein separater Flug gebucht.

Dabei waren es nicht die Auftritte in der Champions League, die Sahin den Job kosteten. Diese boten länger gar ein Kontrastprogramm zu den lausigen Leistungen in der Bundesliga. So ist Dortmund bereits für die Zwischenrunde qualifiziert und hat die Chance, am letzten Spieltag gegen Schachtar den Sprung unter die besten acht zu schaffen.

Dann wird noch einmal Mike Tullberg interimistisch an der Seitenlinie stehen, die Suche nach einem Nachfolger für Sahin erweist sich als zäh. Die Verhandlungen mit Niko Kovac sollen ins Stocken geraten sein, nun wird gar Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick als Übergangslösung bis zum Sommer gehandelt. Auch Urs Fischer soll mit der Aufgabe liebäugeln, der Schweizer hatte zuletzt einigen Clubs abgesagt, unter anderem auch YB.

Wegen YB droht der Schweiz der Absturz

Die Zahlen geben ein vernichtendes Bild ab: 0 Punkte, 3 erzielte Treffer und eine Tordifferenz von minus 20 – damit liegt YB auf dem 36. und letzten Rang. Überhaupt zum ersten Mal droht ein Schweizer Teilnehmer punktlos aus der Champions League auszuscheiden.

Das kann Konsequenzen haben. In der Uefa-Fünfjahreswertung ist die Schweiz schon abgerutscht, es fehlt nicht mehr viel und sie fällt aus den Top 15. Dann könnten übernächste Saison bloss noch vier statt fünf hiesige Teams am Europacup teilnehmen. Einziger Hoffnungsträger ist so Lugano. Die Tessiner stehen in der Conference League im Achtelfinal.


https://www.bernerzeitung.ch/champions- ... 9283416132

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:25 
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YB-Captain Benito sucht vor Europa-Abschied Antworten

«Vielleicht muss es einfach mal klick machen»

Der Stimmungswahnsinn in Glasgow. Danach ein zu fünf Sechsteln leeres Stadion im Letzigrund. Nun das ausverkaufte Wankdorf. YB durchlebt eine atmosphärische Achterbahnfahrt.

Nicht immer einfach, diese Switches. Vom einem der stimmungsvollsten Stadien der Welt zu einem architektonisch schönen, aber von der Atmosphäre her toten Stadion wie dem Letzigrund. Und dann die Champions-League-Stimmung im ausverkauften Heimstadion. Aber gut, damit muss man umgehen können. «Und es ist nichts Neues», so Captain Loris Benito.

«Vielleicht muss es einfach mal klick machen»

Wesentlich schwieriger ist es, wenn man nach einer zweiten Halbzeit wie jener in Zürich, die nun wirklich ziemlich miserabel war, in ein Spiel wie jenes gegen Roter Stern Belgrad gehen muss. «Wir wären gerne mit einem gewissen Selbstvertrauen in dieses Spiel gegangen», sagt Benito. Aber derzeit suche man nach den Spielen immer nach Antworten. «Wir haben nicht wirklich einen Clou, warum dies so ist. Im Match fühlt es sich bis zu den letzten zwanzig Metern gut an. Danach fehlt etwas. Vielleicht muss es einfach mal ‹klick› machen.» Aber am Mittwoch spiele man zu Hause. «Da sollte das GC-Spiel keinen grossen Einfluss mehr haben.»

Offenbar haben die vorangehenden Spiele tatsächlich keinen grossen Einfluss. Im Celtic Park war die zweite Halbzeit trotz des späten Gegentreffers gut. Solidarisch. «Wir hätten mit ein bisschen Glück sogar der Gegner sein können, der Celtic in Glasgow nach langer Zeit wieder mal schlägt», sagt Benito. Und doch läuft im nächsten Spiel offensiv so gut wie nichts. «Wir müssen also die guten Momente in den Spielen, die uns Selbstvertrauen geben, unbedingt speichern.»

Die Meisterschaftssituation hat sich für YB sogar verschlechtert

In der Meisterschaft wird die Situation nach den beiden Nullnummern gegen Winterthur und GC – zwei Spiele, bei denen sechs Punkte eingeplant gewesen waren – sogar noch prekärer. Die erhoffte fulminante Aufholjagd ist ausgeblieben, dafür hat sich der Rückstand auf den Strich um einen Punkt auf fünf vergrössert. Der Fokus muss also mehr denn je auf der Super League liegen. Zumal es in der Champions League wirklich nur noch um die Ehre geht.

«Wir haben schon vor dem Gang nach Glasgow gewusst, dass es nicht mehr um viel geht. Wir wollen gut spielen. Den Punkt oder die Punkte holen, um den letzten Platz abzugeben. Selbstvertrauen tanken für die Liga. Und nicht zuletzt: sich nicht verletzen.»

Die topfebene Unterlage

Immerhin eine gute Nachricht gibts für Benito: Nach den beiden miserablen Unterlagen in Glasgow («ganz, ganz schlecht, das war weit weg von englischem Rasen», so Benito) und Zürich («sehr schlecht, ja tragisch», so Goalie Marvin Keller) spielt man in Bern auf einer topfebenen Unterlage. Und für einmal gibts kein Kunstrasen-Bashing von irgendeinem grossen Gegner. Sondern warme Heimatgefühle von Benito: «Darauf freue ich mich extrem!»

Worauf gespielt wird, weiss man. Nicht aber, wer spielen wird. Konkreter: Ob Cheikh Niasse und Meschack Elia (der mit Valencia, dem Zweitletzten der spanischen LaLiga, in Verbindung gebracht wird) im Aufgebot sein werden. Am Samstag waren sie dispensiert, um Transfergespräche zu führen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 33735.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:31 
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Null Punkte und Schlusslicht

Der schlimmste YB-Fall ist eingetroffen

YB verpasst einen versöhnlichen Abschluss einer enttäuschenden Champions-League-Kampagne. Nach der Niederlage gegen Roter Stern Belgrad schliessen die Berner die Gruppenphase auf dem letzten Platz ab.

Der schlimmste Fall ist eingetroffen: YB beendet die Champions-League-Saison nicht nur sieg- und punktelos, sondern auch am Tabellenende. Guélor Kanga besiegelt die achte Berner Pleite mit einem Krachertor in der 65. Minute. Von YB kommt sowohl vor als auch nach dem Gegentor in der Offensive viel zu wenig.

Die nächste 0:1-Pleite in der Königsklasse ist die Folge – und nur folgerichtig. Denn eine klare Berner Torchance findet man in den 90 Spielminuten eigentlich nicht. Bis Monteiro in der 89. Minute lanciert wird, der Ball aber bei seinem Abschluss über den Rist rutscht und weit am Tor vorbeisegelt.

Roter Stern dominiert das Spielgeschehen über weite Strecken, nur beim Herausspielen klarer Torgelegenheiten tun sich die Serben ebenfalls schwer. Die beste Chance der Belgrader leitet YB kurz vor der Pause mit zwei schlampigen Pässen von Ganvoula und Imeri sowie schlechtem Defensivverhalten von Lauper selbst ein – aus nächster Nähe setzt Ndiaye die scharfe Hereingabe von Supertalent Maksimovic aber übers leere Tor.

So bleibt am Ende nichts ausser die schittere Bilanz: Acht Spiele, null Punkte, ein Torverhältnis von minus 21 und weil Bayern YB den Gefallen nicht macht, Slovan Bratislava mit vier Toren Differenz zu schlagen, Tabellenplatz 36. Der Letzte.

Das Tor

69. Minute, Guélor Kanga, 0:1. Ein Strich von einem Schuss! Kanga steht keine fünf Minuten auf dem Platz, fasst sich nach kurzer Passablage aus über 25 Metern ein Herz und hämmert die Kugel links neben dem Pfosten in die Maschen.

Der Beste

Guélor Kanga. Kommt als Joker und zimmert den Ball ins Lattenkreuz. Ein Gemälde von einem Tor und der einsame Höhepunkt in einer eiskalten Berner Nacht.

Der Schlechteste

Silvere Ganvoula. Natürlich ist es schwierig, einsam da vorne, aber der Kongolese bringt kein Bein vors andere.

Das gab zu reden

Vor dem Spiel in der Hochsicherheitszone Bern? Da nehmen die serbischen Fans den Kornhausplatz in der Altstadt unweit der Zytglogge ein. Immer wieder erschrecken Böller die Passanten. Mehrheitlich bleibt es aber ruhig, viel Bier fliesst, regelmässig branden Gesänge auf, darunter auch Kosovo-ist-Serbien-Rufe. Vereinzelte Pyros werden ebenfalls gezündet. Als Ruhe einkehrt, bleiben Hunderte Bierflaschen, Gläser und Dosen auf dem Brunnen und Asphalt zurück. Danach begleitete die Polizei die rund 2000 Anhänger zum Wankdorf. Kein Vergleich zum Jahr 2019, als die Belgrader schon mal hier waren und in Bern wüteten.

Die Schiris

Vor drei Monaten klaute Umut Meler der Schweizer Nati im Nations-League-Spiel gegen Dänemark (2:2) das Siegtor, als er den Eckball von Ugrinic kurzzeitig ins Aus fliegen sah. Nun bleibt er im Hintergrund.

Die Fans

Auch auf den Rängen spürt man es: Da knisterte es schon viel mehr im Wankdorf, insbesondere in der Champions League. Obwohl die Gästefans eigentlich heissblütig wären. Doch auch für Belgrad geht es um nicht mehr viel, so sind auch sie im Stadion relativ zahm.

So gehts weiter

Die Champions-League-Kampagne 2024/25 ist mit der heutigen Partie für beide Teams beendet. Will YB auch nächstes Jahr internationalen Fussball spielen, sind in der Liga Siege gefordert. Erste Gelegenheit dazu gibts am Samstag (ab 18 Uhr im Liveticker) im schwierigen Auswärtsspiel gegen das form- und heimstarke Lausanne.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 38152.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:32 
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Achte Pleite

Wieder kein Tor, wieder kein Punkt – YB blamiert sich in der Champions League

Auch das achte Spiel der Berner Young Boys in der Champions League endet mit einer Niederlage. Gegen Roter Stern Belgrad verlieren sie 0:1.

Es ist der Fehler zu viel von Lewin Blum. Nach knapp 70 Minuten lässt er sich einmal mehr auf seiner rechten Seite übertölpeln. Youngwoo Seol bedient Guélor Kanga, der von der Strafraumgrenze aus trifft. Für Goalie Marvin Keller gibt es nichts zu halten und für die Young Boys nichts zu gewinnen. Die Berner verlieren auch ihr achtes Champions League Spiel in dieser Saison und scheiden als erstes Schweizer Team überhaupt ohne einen Punkt aus der Königsklasse aus. Das Resultat entspricht dem Gezeigten und passt zur YB-Kampagne. Es war oft schlicht ungenügend.

Nach dem Tor können sich die Berner zwar etwas rehabilitieren. Denn die Serben ziehen sich deutlich zurück. YB kommt darum zu mehr Spielanteilen. In der ersten Halbzeit ist es dagegen Einbahn-Fussball. Roter Stern, vermeintlich ein Gegner auf Augenhöhe, dominiert die Young Boys. Die Serben haben in der ersten Halbzeit über 60 Prozent Ballbesitz, bringen über 120 Pässe mehr an den Mann als die Young Boys und haben kurz vor der Pause die grösste Chance der ersten 45 Minuten. Cherif Ndiaye verpasst die Hereingabe des erst 17-jährigen Andrija Maksimovic. Der junge Serbe profitiert von einem Fehlpass von Kastriot Imeri am eigenen Sechzehner.

Continis Massnahmen

Überhaupt steht Imeri stellvertretend für die YB-Leistung in der ersten Halbzeit. Die Young Boys sind ungefährlich – wie die Standards von Imeri. Aber die Young Boys sind bemüht – wie Imeri, der von Trainer Contini immer wieder auf andere Positionen geschoben wird. Der Romand beginnt im linken Mittelfeld, wechselt nach einer halben Stunde ins Zentrum, weil Contini auf eine Raute umstellt. Später geht es für den 24-Jährigen wieder zurück auf die Seite.

Es ist nicht die einzige Massnahme von Trainer Contini. Er wechselt im Vergleich zum GC-Spiel gleich sechs Mal und verpasst seinem Team ein neues Gesicht. Das Spiel ist auch ein ganz anderes als beim 0:0 im Letzigrund – die Rollen sind vertauscht. Roter Stern spielt, YB rennt hinterher und versucht zu kontern. Das sieht manchmal ganz gefährlich aus, weil die Serben aufgerückt sind und hinten dann in Gleichzahl agieren müssen. Das sei ihnen in Zürich so geschehen, sagte Loris Benito nach dem GC-Spiel. Er war übrigens einer der sechs Veränderungen, für ihn rückte Ali Camara ins Team.

Nur wirklich gefährlich wird es nie. Darian Males hat eine Chance, sein Kopfball ist aber zu unpräzise. Monteiro hat eine weitere kurz nach der Pause, doch er agiert im Konter trotz Überzahl zu eigensinnig und verdribbelt sich.

In der Schlussphase versucht es Contini gar noch mit schriftlichen Anweisungen. Er übergibt Joël Monteiro einen Zettel, der für Sandro Lauper bestimmt ist. Die Botschaft scheint anzukommen, denn die Berner haben ganz am Schluss ihre besten Chancen. Doch Virginus und Monteiro verziehen bei ihren Abschlüssen knapp aus der Distanz. Und so warten die Berner auch nach dem vierten Spiel von Trainer Contini weiterhin auf ihren ersten Treffer. Es fehlt oftmals an der Geradlinigkeit, an den Abstimmungen und an den Ideen.

Konkret wird es an diesem Abend nur an der Transferfront. Nach knapp einer Stunde gibt Meschack Elia sein Comeback. Am Wochenende war er für Transfergespräche freigestellt. Gleiches gilt für Cheikh Niasse. Der Mittelfeldspieler aber ist wohl nicht mehr lange in Bern. Mehrere italienische Clubs sollen sich für ihn interessieren, wobei sich Hellas Verona am stärksten um ihn bemühen soll.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-roter-s ... 4608139107

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Vor YB-Roter Stern

Belgrad-Fanmarsch verlief friedlich

Heute Abend spielt YB in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad. Belgrad-Fans zogen im Vorfeld durch Bern.


https://www.bernerzeitung.ch/champions- ... 4806388081

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0:1 zu Hause im Wankdorf

0 Champions-League-Punkte: Schwaches YB unterliegt auch Belgrad

- Die Young Boys verlieren auch ihr 8. und letztes Spiel in der Ligaphase der Champions League und bleiben ohne Punkte.
- Gegen Roter Stern Belgrad unterliegen die Berner zuhause 0:1.
- Die Schwergewichte ManCity (3:1 vs. gegen Brügge) und PSG (4:1 bei Stuttgart) schaffen es in die K.o.-Phase.
- Hier geht es zum Round-up der restlichen Spiele der «Monster-Runde».

Er ist erst 17 Jahre jung, wirbelte auf der ganz grossen europäischen Bühne aber gehörig: Andrija Maksimovic. Auf der Zehner-Position belebte er das Offensivspiel von Roter Stern. In der 65. Minute war die Luft dann draussen und er durfte Guelor Kanga Platz machen.

17 und damit doppelt so viele Jahre mehr Erfahrung schickte Trainer Vladan Milojevic mit dem Gabuner auf den Platz. Und das zahlte sich 4 Minuten später aus: Der 34-jährige Kanga drosch aus gut 20 Metern einen Ball mit dem genau richtigen Effet am chancenlosen Marvin Keller vorbei ins YB-Tor.

Contini-Flaute hält an

Bei diesem 1:0 sollte es bis am Schluss bleiben. Ein Aufbäumen von YB blieb im ausverkauften Wankdorf aus. Auch die Einwechslungen von Cedric Itten und Meschack Elia (für die blassen Silvère Ganvoula und Kastriot Imeri) nach einer Stunde brachte keinen Schwung in den blutleeren Auftritt der Berner.

Damit bleibt das Team auch im 4. Auftritt unter dem neuen Trainer Giorgio Contini ohne einen Treffer. Fast noch schlimmer: Die Young Boys beenden die aktuelle Champions-League-Kampagne nach der 8. Pleite im 8. Spiel ohne einen einzigen Zähler – als erster Schweizer Klub in der Europa-Cup-Geschichte. In der Tabelle bleiben sie hinter dem ebenfalls punktelosen Slovan Bratislava Letzter.

YB im doppelten Glück

Bereits die 1. Halbzeit war eine zum Vergessen gewesen für die Berner. Speziell den Offensivakteuren war es überhaupt nicht anzusehen, dass es hier um 2,1 Mio. Franken – der Lohn für 3 CL-Punkte – für ihren Klub ging. Auf schlappe 38 Prozent Ballbesitz brachte es das Team vor heimischem Publikum, Torchancen gab es keine nennenswerten.

Auf der Gegenseite war Roter Stern bemüht, das meistgewählte Rezept (lange Bälle in den Strafraum) fruchtete aber nicht. Die grösste Chance vergaben die Serben in der 43. Minute: Nach einem Ballverlust im YB-Aufbauspiel setzte sich Jungspund Maksimovic am Strafraumrand flink durch. Seine Hereingabe setzte der am 2. Pfosten freistehende Cherif Ndiaye knapp über die Querlatte.

Kurz darauf hatte YB Glück, dass weder Schiedsrichter noch VAR eingriffen, als Zachary Athekame der Ball im Strafraum an den leicht ausgestreckten Arm prallte.

So geht es weiter

Das Europacup-Abenteuer ist für die Berner beendet. Damit gilt vorerst wieder voller Fokus der Meisterschaft. Am Samstag trifft YB, das von Platz 9 aus Richtung Strich schielt, auswärts auf Lausanne-Sport.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ch-belgrad

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YB behält die rote Champions-League-Laterne bis zum Schluss: «Es ist eine Enttäuschung»

Die Young Boys verlieren auch das letzte Spiel der Champions League und verabschieden sich nach dem 0:1 gegen Roter Stern Belgrad als punkteloser Letzter aus der Königsklasse.

Ehrenvoll verabschieden wollten sich die Young Boys von der höchsten europäischen Fussballbühne. Den Fans mit einer kämpferischen, offensiv spektakulären Leistung etwas zurückgeben für die Loyalität in dieser harzigen Saison. So versprachen das Trainer Giorgio Contini und Rechtsverteidiger Lewin Blum am Vortag des abschliessenden Heimspiels gegen Roter Stern Belgrad.

«Es ist eine Enttäuschung, dass wir in dem Spiel, wo wir am meisten hätten holen können, nicht auf der Höhe waren. Es ist taktisch nicht aufgegangen, es waren zu viele Fehler drin. Nicht nur das Resultat, auch die Leistung ist enttäuschend. Sie hatten zu viele Räume. Wenn man nach acht Spielen ohne Punkte zuhinterst steht, ist das nicht ohne Grund.»
Sandro Lauper, YB-Verteidiger

Doch dieses Vorgehen misslang. Gründlich. Denn was die 31'500 Fans im einmal mehr ausverkauften Wankdorf zu Gesicht bekamen, war etwa so weit weg von Spektakel wie die Young Boys derzeit von der nationalen Spitze entfernt sind.

Auf europäischem Parkett präsentiert sich das Bild aus sich von Gelb-Schwarz bekanntlich noch trister, und da der serbische Rekordmeister eben in der 69. Minute in der Person von Guelor Kanga einen markigen Schuss aufs Tor Marwin Kellers abfeuerte und der YB-Goalie ohne Abwehrchance blieb, siegten die ebenfalls ausgeschiedenen Belgrader zum zweiten Mal in dieser Königsklasse.

Derlei Abschlüsse brachte das Team von Giorgio Contini selten Richtung Tor. Darian Males und Silvere Ganvoula in der ersten, Alan Virginius und Joël Monteiro in der zweiten Hälfte kamen einem Torerfolg mit ihren Versuchen am nächsten. Aber von der Wucht, die YB in vergangenen Auftritten im Europacup lebte, war gar nichts zu sehen, sodass Contini auch nach vier Spielen in der Verantwortung auf seinen ersten Torjubel als YB-Trainer warten muss.

So schreiben die Young Boys unrühmliche Schweizer Fussballgeschichte. Als erster Schweizer Klub bleiben sie mit einem Torverhältnis von 3:24 in einer Europacup-Kampagne punktelos und beenden die Champions League im 36. und letzten Rang.

Young Boys - Roter Stern Belgrad 0:1 (0:0)
31'500 Zuschauer. - SR Meler.
Tor: 69. Kanga 0:1.
Young Boys: Keller; Blum, Camara (67. Benito), Zoukrou, Athekame; Males (46. Virginius), Lauper, Lakomy (77. Chaiwa); Imeri (61. Elia); Monteiro, Ganvoula (61. Itten).
Roter Stern Belgrad: Gutesa; Mimovic, Djiga, Drkusic, Seol Young-Woo; Elsnik, Krunic; Katompa Mvumpa (83. Ilic), Maksimovic (65. Kanga), Ivanic; Ndiaye (83. Bruno Duarte).
Verwarnungen: 82. Chaiwa, 94. Gutesa.


https://www.watson.ch/sport/fussball/13 ... bt-letzter

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Champions League: YB verliert zum Abschied mit 0:1 gegen Roter Stern

Die neue Ligaphase der Champions League wird für YB zur Enttäuschung: Acht Spiele, acht Niederlagen, 3:24 Tore. Zum Abschluss ein 0:1 gegen Roter Stern Belgrad.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bleibt in der Champions League punktelos und landet auf dem letzten Liga-Platz.
- Die Berner kassieren zum Abschluss eine 0:1-Heimpleite gegen Roter Stern Belgrad.
- Giorgio Contini wartet weiter auf den ersten Treffer als Trainer des Schweizer Meisters.

YB beendet die Ligaphase der Champions League ohne Punkte – und mit der Roten Laterne: Dank einer 0:1-Heimpleite gegen Roter Stern Belgrad sind die Berner nach dem achten und letzten Spieltag das Tabellen-Schlusslicht. Mit 3:24 weist YB das schlechtere Torverhältnis auf als das ebenfalls punktelose Slovan Bratislava (7:27).

Der Drang auf einen Heimsieg zum Ausklang ist den Bernern kaum anzumerken. Aber auch die Serben geben sich zaghaft, sodass die erste Halbzeit wenige Highlights bietet. Die beste Berner Chance hat Kastriot Imeri nach 20 Minuten nach einer Flanke von Lukasz Lakomy. Sein Kopfball ist aber leichte Beute für den Torhüter von Roter Stern.

YB gegen Roter Stern kaum präsent

Auf der Gegenseite hat Ndiaye kurz vor der Pause das 1:0 auf dem Fuss. Krunic spielt den Ball zielgenau zur Mitte und erwischt YB-Schlussmann Marvin Keller auf dem falschen Fuss. Aber Ndiaye bringt den Ball alleine vor dem Tor nicht im verwaisten Kasten unter, sondern schiesst darüber.

uch nach dem Seitenwechsel sind die Serben die bessere Mannschaft, zumal YB einen schmerzhaften Ausfall verzeichnen muss: Abwehrchef Mohamed Ali Camara muss nach einem harten Kopftreffer vom Platz. Er versucht es zunächst nochmals, muss aber wenig später ausgewechselt werden.

Distanzschuss macht YB zum Schlusslicht

Kurz darauf der nächste Nackenschlag: Der vier Minuten zuvor eingewechselte Guelor Kanga kommt knapp vor dem Sechzehner zum Abschluss. Der Distanzhammer fliegt unhaltbar für Keller zum 1:0 in der 69. Minute in die Berner Maschen – der endgültige Genickbruch der Berner Ambitionen.

Zunächst kommt nach dem Gegentreffer nochmals etwas Schwung in den kriselnden Schweizer Meister. Monteiro kommt noch zu zwei Abschluss-Chancen, setzt aber beide am serbischen Tor vorbei. Am Ende bleibt es bei der 0:1-Heimpleite – und Giorgio Contini ist als YB-Trainer immer noch ohne Pflichtspiel-Tor ...


https://www.nau.ch/sport/fussball/champ ... n-66900491

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