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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 13:08 
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YB-Gegner in der CL

Wie aus dem Provinzclub Villarreal ein Europacupsieger wurde

Im Werben um Talente sticht Villarreal sogar Barcelona aus: Ein Erfolgsrezept des Europa-League-Siegers liegt in der Ausbildung. Nicht nur in der fussballerischen, wie das Beispiel Pau Torres zeigt.

Auf die Schnelle klingt es wenig spektakulär, wenn Fernando Roig über die Grundpfeiler des Villarreal CF spricht, des nächsten Gegners der Young Boys in der Champions League (Mittwoch, 21 Uhr). Und doch sind sie das Fundament, auf dem ein zuletzt äusserst erfolgreiches Konstrukt aufgebaut wurde: «Finanzielle Stabilität und Nachwuchsarbeit.» Das, betont der Vereinspräsident des «submarino amarillo», des gelben U-Boots, sei das Erfolgsrezept des Europa-League-Siegers 2021. Es liegt an der beneidenswerten Umsetzung, dass ein spanischer Provinzclub die Mächtigen des Weltfussballs ärgern kann.

Gerade mal rund 50’000 Menschen wohnen in Vila-real, 50 Autominuten nördlich von Valencia. Keine Stadt eines Europacupgewinners hat weniger Einwohnerinnen und Einwohner – würden sie alle ein Heimspiel des Finalgegners Manchester United besuchen, blieben immer noch 24’000 Sitze frei. Das grenzt die Auswahl an lokalen Talenten natürlich ein, doch Villarreal hat sich in den letzten Jahren ein nationales Scoutingsystem aufgebaut, sodass vielversprechende Nachwuchsfussballer aus dem ganzen Land in die Akademie gelotst werden können. Das jüngste Beispiel ist Yéremy Pino, ein bald 19-Jähriger aus Las Palmas, der Hauptstadt der Kanarischen Inseln. Ein aufregender junger Fussballer, schnell und dribbelstark, mit Zug zum Tor. Einer, auf den Nationaltrainer Luis Enrique aufmerksam wurde und den er direkt fürs Finalturnier der Nations League aufbot, wo er insbesondere für die italienischen Europameister ein ständiger Unruheherd war. Es ist bezeichnend, dass Yéremy sich für Villarreal und gegen Barcelona entschied.

Jugendspieler arbeiten in sozialen Einrichtungen

Im Europa-League-Final vom Mai war er somit einer von 16 Villareal-Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine sagenhafte Zahl, eine auch, die zeigt, dass der eingeschlagene Weg nicht so verkehrt sein kann. Neben täglichen Fussballtrainings und Schule arbeiten die knapp 100 talentiertesten Jungen, die im vereinseigenen Internat wohnen, regelmässig in sozialen Einrichtungen wie Alters- oder Behindertenheimen. «Sie müssen lernen, dass Fussball nicht alles ist», erklärte Vizepräsident José Manuel Llaneza einmal der Zeitung «El País». Vielleicht war deshalb Pau Torres besonders engagiert, als sein Arbeitgeber eine Spendenaktion startete. Die kleine Zoe litt an einer komplizierten Herzkrankheit, die Operation kostete 170’000 Euro. Zu viel für ihre Eltern, eingefleischte Villarreal-Fans. Um das Leben ihrer anderthalbjährigen Tochter zu retten, kontaktierten sie ihren Lieblingsclub. Und dieser zögerte nicht, spendete selber einen stolzen Betrag, verkaufte von Spielern unterschriebene T-Shirts, der volle Erlös ging an die hilfesuchende Familie. Diese erhielt einen Anruf von Abwehrchef Pau Torres, er spendete Geld und Trost – innert weniger Wochen kamen 200’000 Euro zusammen, und Zoe konnte Anfang Jahr in Boston von einem Spezialisten erfolgreich operiert werden.

Das machte Torres bei der eigenen Anhängerschaft natürlich noch beliebter. Als hätte er das noch nötig gehabt. Schliesslich spielt er seit seinem siebten Lebensjahr für Villarreal, ist ein Junge aus der Stadt. Ein Hochbegabter. Der 24-Jährige wird aber nicht nur von den eigenen Fans verehrt, auch die europäischen Topclubs liegen ihm zu Füssen. 1,91 Meter gross, zweikampfstark, hervorragend in der Spielauslösung. Dazu noch Linksfuss, davon gibt es bekanntlich nicht so viele. Ein Prachtexemplar! Manchester City, Tottenham, Real Madrid, Barcelona und wie sie alle heissen: haben sie sich schon erkundigt. Und sie alle wissen: Für weniger als 60 Millionen Euro dürfte er nicht zu haben sein.

Noch entschied sich Torres für einen Verbleib, früher oder später wird er seinen Jugendclub aber verlassen, schliesslich gehört die finanzielle Stabilität auch zu den Grundpfeilern. Auf dem Weg zum ersten Titel der Vereinsgeschichte erwirtschaftete Villarreal in den letzten zehn Jahren ein deutliches Transferplus, Roig gehört zu den ganz sturen Verhandlungspartnern. Auch deshalb kam der Verein gut durch die Pandemie, schreibt sogar schwarze Zahlen. Auf die Möglichkeit angesprochen, weitere Pokale zu gewinnen, sagt der Präsident: «Wir haben kein Dach.» Soll heissen: Das Konstrukt steht auf solidem Fundament – und ist gegen oben offen.


https://www.bernerzeitung.ch/wie-aus-de ... 0441890727

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 13:10 
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Aebischer warnt vor Villarreal

«Es braucht eine perfekte YB-Nacht»

YB strebt nach dem Sieg gegen Manchester United auch im zweiten Champions-League-Heimspiel einen Exploit an. Was Michel Aebischer vor dem Duell mit Villarreal beschäfigt – und was ihn zuversichtlich stimmt.

In Basel sprach man nach Erfolgen gegen europäische Schwergewichte jeweils von einer «Night to remember». Von einer denkwürdigen Nacht, für die der FCB da im St.-Jakob-Park gesorgt hatte. Bei der ersten Champions-League-Teilnahme des Vereins etwa. 2002 nach dem legendären 3:3 gegen Liverpool, als das Ticket für die damals noch eingeschobene Zwischenrunde gelöst wurde. Oder später, nach Siegen gegen Manchester United, Bayern München, Benfica oder auch nur schon bei einer spektakulären Wende in der Europa League gegen St-Etienne.

Die vom früheren Basler Meistercoach Christian Gross ins Leben berufene Bezeichnung (eine Anlehnung an einen Bryan-Adams-Song) macht immer dann die Runde, wenn der FCB mal wieder international für Spektakel sorgt und als Schweizer Aushängeschild fungiert.

In dieser Funktion ist in dieser Saison primär aber YB. Als Meister, Champions-League-Teilnehmer, Manchester-United-Bezwinger. Genau so eine «Night to remember» haben die Berner zum Auftakt der Gruppenphase gegen Cristiano Ronaldo und Co. hingezaubert (2:1). Jetzt solls im Wankdorf die nächste Party geben. Am Mittwoch. Gegen Villarreal. Mittelfeldmann Michel Aebischer macht klar: Er ist heiss darauf, dem nächsten Hochkaräter ein Bein zu stellen. «Wir können zu Hause etwas reissen – mit unseren Fans im Rücken. Mal schauen, wie Villarreal mit dem Kunstrasen zurechtkommt», so der Nati-Spieler. Die YB-Variante der «Night to remember»? Nennt Aebischer schlicht «eine perfekte YB-Nacht», die es brauche, um die spanischen Ballkünstler um Ex-BVB-Star Paco Alcacer bezwingen zu können.

Luzern- und ManUtd-Spiele als Vorbilder

Und das soll gleichzeitig auch als Warnung dienen. Denn Aebischer macht sich nichts vor. Das Ensemble an feinen Kickern, die sich letzte Saison im Final gegen ManUtd den Europa-League-Titel krallten, werden von YB alles abverlangen: «In erster Linie defensiv. Es wird eine solidarische Teamleistung notwendig sein. Wie gegen Luzern, als jeder für den anderen gegangen ist, weil wir (nach Gelb-Rot gegen Martins, Anm. d. Red.) ein Mann weniger waren.»

Sein Teamkollege Vincent Sierro – auch er optimistisch für einen nächsten YB-Coup mit einer «perfekten Nacht» – ergänzt: «Wenn wir so auftreten wie beim Sieg gegen ManUtd, dann haben wir erneut eine Chance!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 17612.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 14:09 
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YB-Medienkonferenz

«Fans müssen uns pushen, wir brauchen einen aussergewöhnlichen Abend»

Am Mittwochabend trifft YB in der Champions League zu Hause auf Villarreal (21 Uhr). Am Tag vor dem Spiel im Wankdorf sprachen Trainer David Wagner und Verteidiger Ulisses Garcia an einer Medienkonferenz.


https://www.20min.ch/story/so-wollen-di ... 9034657120

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 14:20 
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 18:29 
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Alles zum Spiel YB - Villarreal


Pressekonferenz von Villareal mit Pau Torres und Unai Emery

Die Aussagen von Innenverteidiger Pau Torres und Trainer Pau Torres an der Pressekonferenz von Villarreal vor dem Spiel gegen YB.

Pau Torres:

- Die Niederlage am Sonntag daheim gegen Osasuna war bitter. Aber die Champions League ist eine andere Geschichte. Wir bleiben positiv und gehen mit sehr viel Schwung ins Spiel.
- Der Kunstrasen ist für uns kein Problem. Wir trainieren schon seit der Jugendzeit auch auf Kunstrasen. Er ist von der UEFA akzeptiert und hat seine Schwächen und Stärken, wir kennen das.
- YB ist eine starke Mannschaft, mit relativ physischem Spiel, sie spielt vertikal nach vorn. Wir werden dem unser Passspiel entgegensetzen.

Unai Emery:

- Verteidiger Albiol ist bereit für einen Einsatz morgen.
- Mit der bisherigen Ausbeute in der Champions League (1 Punkt aus zwei Spielen) sind wir unzufrieden. Natürlich wünschen wir uns morgen die drei Punkte. Aber es ist nicht ein Final, wir müssen es positiv sehen, clever spielen und das Beste daraus machen.
- Aus den beiden aufeinanderfolgenden Spielen gegen YB sollte mindestens ein Sieg herausschauen, sonst wird der Weg in der Champions League deutlich schwieriger. Unser Ziel ist es, dem Gegner das Spiel aufdrängen zu können.
- In der Super League treten die Young Boys sehr dominant auf mit ihren physisch starken Stürmern, sie spielen sehr vertikal und schnell. In der Champions League ist es eine Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer, der auch punktuell während dem Spiel taktische Anpassungen machen kann.
- YB hat sehr schnelle Spieler, zum Beispiel Garcia, und vorne wuchtige Stürmer. Das Team ist aber auch spielerisch stark. Es ist eine sehr ausgeglichene , sehr starke Mannschaft mit starken Aussenläufern, guten defensiven Mittelfeldspieler, die hinten gut steht und viel Erfahrung in verschiedenen Bereichen hat. Es ist eine komplette Mannschaft.
- Ich akzeptiere den Kunstrasen. Ich sehe darin keine Ausrede. Natürlich habe ich den natürlichen Rasen lieber, aber wir müssen mit den Bedingungen zurechtkommen wie sie sind. Eine Ausrede darf der Kunstrasen nicht sein. Ich will morgen sehen, dass die Mannschaft kämpft und nicht aufgibt.



Steve von Bergen: «Eine gute Balance finden»

Der frühere Captain Steve von Bergen stuft Villarreal, den dritten Gruppengegner in der Champions League, sehr hoch ein. Der eigenen Mannschaft traut er aber trotzdem viel zu.

***

Steve, was zeichnet Villarreal aus?
Es ist der amtierende UEFA-Europa-League-Sieger, eine spielerisch starke Mannschaft mit vielen Topleuten. Ich denke da an Dani Parejo. Pau Torres und Gerard Moreno sind ebenfalls zu nennen. Ausserdem gibt es junge Talente wie Yéremy Pino, der vor zwei Wochen in der spanischen Nationalmannschaft debütierte, und das kurz vor seinem 19. Geburtstag. Der Club ist in einer kleinen Stadt daheim, sorgt aber über Spanien hinaus für Aufsehen – Villarreal beeindruckt mich.

Was traust Du YB in dieser Partie zu?
Viel, obwohl Villarreal eine riesige Herausforderung darstellt. YB muss an sich glauben und eine gute Balance finden: sorgfältig verteidigen und gleichzeitig versuchen, seine offensiven Stärken auszuspielen. Wenn das gelingt, kann es ein erfolgreicher Abend werden. Auf jeden Fall traue ich unserer Mannschaft zu, dass sie erneut eine grosse Leistung abliefert. Und weder die Engländer noch die Spanier sind besonders glücklich, dass die Partie in Bern auf Kunstrasen stattfindet. Für uns ist das ein kleiner Vorteil. Ein wichtiger Faktor ist für mich auch das Publikum: YB kann im Wankdorf auf die Unterstützung des Publikums zählen.

Welches Bild hast Du derzeit von YB?
Ein sehr gutes. Das 1:1 gegen Luzern am Samstag war kein Rückschlag, sondern ein Spiel, in dem YB gezeigt hat, dass es auch zu zehnt den Gegner dominieren kann. Der Ausgleich war auf jeden Fall verdient und wichtig für die Moral. Das Team kann mit viel Selbstvertrauen in den Match gegen Villarreal gehen, es weiss, dass es auch in schwierigen Situationen bestehen kann.

Was ist für YB in der UEFA Champions League möglich?
Nach der Auslosung war klar, dass YB gegen diese hochkarätige Konkurrenz als Aussenseiter startet, alle drei Gegner wurden höher eingestuft. Aber nach zwei Spielen ist die Ausgangslage gut, Platz 3 ist möglich – und das wäre grossartig und für viele eine Sensation. Die nächsten zwei Partien gegen Villarreal könnten wegweisend sein. Für mich ist unbestritten: Unsere Mannschaft ist in der Lage, sich zu wehren, und sie darf die Aufgaben ambitioniert angehen.



Ein Wiedersehen mit Dani Parejo

Der 32-jährige Mittelfeldspieler Dani Parejo ist einer der Routiniers bei Villarreal. Bereits zum dritten Mal in seiner Karriere trifft er in einem europäischen Wettbewerb auf YB.

***

Villarreal steht zum vierten Mal in seiner Geschichte in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Besonders für Aufsehen sorgten die Spanier bei ihrer Premiere in der Saison 2005/06, als sie in den Halbfinal vorstiessen. Die Finalqualifikation verpassten sie nur knapp: Nach einem 0:1 gegen Arsenal im Hinspiel endete die zweite Partie vor heimischem Publikum 0:0.

Den grössten Triumph der Historie feierte Villarreal vor knapp fünf Monaten in Danzig. Im Final der UEFA Europa League gegen Manchester United stand es nach 120 Minuten 1:1, danach kam es zum Penaltyschiessen – und das wurde eine denkwürdige Angelegenheit. 11:10 setzte sich Villarreal durch, und einer der Helden war zweifellos der argentinische Goalie Gerónimo Rulli. Er verwertete selber einen Elfmeter und parierte schliesslich jenen von David de Gea, der spanische Goalie von Manchester United war der letzte Schütze der Engländer.

Für einen Villarreal-Spieler bedeutet die Begegnung mit YB ein Wiedersehen: Dani Parejo traf mit Getafe in der UEFA Europa League 2010/11 erstmals auf die Berner, 2018/19 mit Valencia zum zweiten Mal, diesmal in der UEFA Champions League. Der 32-jährige Mittelfeldspieler zählt zu den absoluten Routiniers, allein in der spanischen Meisterschaft hat er während seiner Karriere schon fast 400 Einsätze absolviert. 2020 wechselte er nach neun Saisons bei Valencia zu Villarreal.

Im Kader steht mit Pau Torres zudem ein 24-jähriger Verteidiger, der bei Villarreal ausgebildet worden ist, für Spanien bislang 15 Länderspiele bestritten hat und äusserst begehrt ist. Er war an der EM im Sommer ebenso dabei wie Clubkollege Gerard Moreno, der in der vergangenen Saison für Villarreal sieben Tore in der UEFA Europa League erzielt hatte. Torres und Moreno kamen auch im Viertelfinal zum Einsatz, den Spanien gegen die Schweiz im Penaltyschiessen für sich entschied. Moreno war einer der erfolgreichen Schützen.

In der Meisterschaft verlor Villarreal am Sonntag erstmals in dieser Saison, das Heimspiel gegen Osasuna endete mit einem 1:2. In der UEFA Champions League holte das Team von Trainer Unai Emery bislang einen Punkt. Gegen Atalanta Bergamo gab es ein 2:2, in Manchester eine 1:2-Niederlage.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 23:10 
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Berner in der Champions League

Ist YB gegen Villarreal bereit zu leiden?

Nach Manchester United und Atalanta Bergamo heisst am Mittwoch der 3. Gegner von YB in der Champions League Villarreal.

Mit einem Sieg und einer Niederlage in der Tasche wird auch die nächste Aufgabe für die Young Boys keine leichte: Es wartet immerhin der amtierende Europa-League-Sieger auf die Berner.

Dies strich am Dienstag auch David Wagner heraus: «Das ist eine bockstarke Mannschaft!», erklärte er mit Nachdruck. «Villarreal ist wahnsinnig spielstark und ballsicher. Dazu noch körperlich robust und gut im Gegenpressing.»

Wie stark ist Villarreal wirklich?

Zwar sei der Saisonstart der Iberer mit Rang 12 in der heimischen Meisterschaft durchwachsen – aber eben nur auf dem Papier: «Sie haben in vielen Partien nur unentschieden gespielt, die sie hätten gewinnen müssen.» Zudem war die Niederlage am Wochenende gegen Osasuna wettbewerbsübergreifend erst die 2. des Jahres. «Wir müssen uns darauf gefasst machen, dass wir leiden müssen», meint Wagner deshalb pathetisch.

Ganz so gross, wie der Deutsche Villarreal machen will, ist der Klub aus der Primera Division allerdings nicht:

- Er schaffte es in den letzten 10 Jahren nur einmal unter die ersten 4 der spanischen Liga und belegte in der vergangenen Saison den 7. Platz.
- Der Gewinn der Europa League im letzten Frühjahr, der auch das Ticket für die Champions League bedeutete, ist der einzige nennenswerte Erfolg in der fast 100-jährigen Vereinsgeschichte von Villarreal.

Deshalb will man sich bei YB auch nicht kleiner machen als man ist. «Wir sind ambitioniert und wollen dieses Spiel gewinnen, sonst müssten wir gar nicht erst spielen. Das ist ein ganz, ganz grosses Spiel für uns. Es ist deshalb wichtig, dass wir nicht auf das Resultat schauen, sondern die kleinen Dinge richtig machen», so Wagner.

Fassnacht und der Kunstrasen als Trumpf

Dazu zählt Verteidiger Ulisses Garcia etwa die Konzentration und die Kompaktheit. «Aber wir müssen auch offensiv mutig sein und dürfen uns nicht verstecken.» Sollte dies aufgehen, könnte auch Garcias Tipp zutreffen: 2:1 für YB.

Ein weiteres Argument für die Berner: Mit Christian Fassnacht kehrt der beste Torschütze ins Team zurück. Vor allem aber spielen sie wieder daheim, auf dem bei den Gegnern unbeliebten Kunstrasen und mit dem Selbstvertrauen des Gastgebers. Die bisherigen vier Heimspiele in der Champions League (inklusive Qualifikation) hat YB gewonnen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... u-leiden-2

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Oktober 2021, 23:12 
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Rekordknipser, Legende und Hochbegabter

YB, aufgepasst auf diese Villarreal-Stars!

Villarreal – ein Team der Namenlosen? Oberflächlich betrachtet: vielleicht. Schaut man aber genauer hin, kommen einige spannende Geschichten zum Vorschein.

Das beginnt natürlich beim Coach, Unai Emery. Vierfacher Europa-League-Sieger. Rekord! Die Story dazu im Detail finden Sie hier. Und die Spieler?

- Als Erstes ist da Paco Alcacer (28). Den Knipser kennt man vor allem aus seiner Dortmunder Zeit (2018-20). Da markierte er in 37 Einsätzen sensationelle 23 Tore. Verletzungen warfen aber ihn immer wieder zurück, und als Erling Haaland zum BVB stiess, «flüchtete» Paco in seine Heimatregion Valencia und unterschrieb bei Villarreal. Beim BVB war er vor allem als Joker äusserst effektiv. Er brach mehrere Bundesligarekorde. So, als er mit drei Jokertoren gegen die Frankfurter Eintracht seine Tore Nummer vier, fünf und sechs schoss nach nur drei Bundesligaeinsätzen und nur 81 Einsatzminuten. Diese Saison kommt er auch meistens als Joker zum Einsatz, bestritt nur die Hälfte aller Spiele. Sein einziges Tor machte er in der Champions League beim 1:2 gegen Manchester United.

- Pau Torres (24), der Abwehrchef, ist mit einem Marktwert von gegen 60 Millionen Euro einer der teuersten Verteidiger der Welt. Die Spitzensumme für einen Abwehrspieler liegt bei 75 Mio. Euro. Der gebürtige Villarrealer kommt in der Nationalmannschaft regelmässig zum Einsatz, so auch 113 Minuten an der EM im Viertelfinal gegen die Schweiz.

- Raul Albiol ist zwar schon 36, aber kein bisschen kleinzukriegen und eine Legende des spanischen Fussballs. Der Haudegen ist Welt- und zweifacher Europameister und gewann in Spanien mit Real Madrid, Valencia und Villarreal und in Italien mit Napoli praktisch alles, was es zu gewinnen gibt. Zwei Ausnahmen: Den Scudetto. Und die Champions League. Die fehlen auf seiner Visitenkarte.

- Yeremy Pino (18) ist eines der grössten Talente des spanischen Fussballs, das sich bewusst gegen Barcelona und für Villarreal entschieden hat. So kriegt der Goldjunge mehr Einsatzzeit. Und prompt wurde er auch blutjung Nationalspieler. Luis Enrique brachte ihn stinkfrech im Nations-League-Halbfinal gegen Italien (2:1), als Doppeltorschütze Ferran Torres nach 50 Minten raus musste; und er durfte auch im Final gegen Frankreich (1:2) nach einer Stunde mittun, als er Sarabia ersetzte.

- Innenverteidiger Juan Foyth (23) hat 12 Spiele für Argentinien gemacht, debütierte als 20-Jähriger bei den Gauchos, gehörte aber an der Copa America und in der WM-Quali in diesem Jahr nicht zum Kader.

- Alberto Moreno (29) kam nur zu vier Einsätzen für Spaniens Nationalmannschaft, obwohl er von 2014 bis 2017 Stammspieler bei Liverpool war. Mit den Reds lief er 131-mal auf und gewann die Champions League.

- Gerard Moreno (29), der als «Gerard» auf dem Rücken aufläuft, gehört zum Stamm der spanischen Nationalmannschaft, seit er 2018 von Espanyol Barcelona zu Villarreal zurückkehrte, wo er als 18-Jähriger einst seinen ersten Profivertrag unterschrieben hatte.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 20607.html

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Kampf in der Königsklasse: YB vs. Villareal

Am Mittwoch steht für YB das dritte Spiel in der Champions League bevor. TeleBärn hat die Spieler bei ihrem Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Villareal besucht.


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -144078888

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Er liebt die Champions League und sein Nationalgericht Maniok

Der YB-Stürmer mit der Nummer 15 ist schnell und torgefährlich. Dabei zeigt der gefeierte Torjäger keine Starallüren, sondern ausgeprägten Teamgeist.

In der 17-Millionen-Stadt Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, aufgewachsen, hat sich der pfeilschnelle Angreifer Meschak Elia in Bern gut eingelebt. «Meine Teamkameraden, der ganze Staff und die sportliche Leitung von YB haben mir den Start leicht gemacht. Ich bin perfekt aufgenommen worden und fühle mich wohl.»

«Wuschu» und «Chappi»

Dass ein Mann seiner Klasse, der auch in der afrikanischen Champions League spielte, überhaupt den Weg nach Bern gefunden hat, ist, wie so vieles der jüngsten YB-Erfolgsgeschichte, dem Duo Christoph Spycher und Stéphane Chapuisat zu verdanken. «Ich war bereits seit 2016 in Kontakt mit YB und alles, was mir Stéphane und Christoph über YB erzählt haben, stimmt und ist eingetroffen. In der YB-Familie ist alles perfekt und ich fühle mich pudelwohl», sagt der dribbelstarke Sprinter, den sie in seiner Jugend Cristiano Ronaldo nannten, weil er ähnliche Tricks auf Lager hatte wie CR7. Aufgrund seiner aussergewöhnli – chen Schnelligkeit kam später auch der Übername «Speedy Gonzales» dazu, die pfeilschnelle mexikanische Maus und Zeichentrickfilmfigur. «Als kleiner Bube träumte ich davon, einmal in der Champions League und gegen mein Vorbild Cristiano Ronaldo spielen zu können. Dass beide Wünsche in Erfüllung gingen, ist perfekt. Die Champions League ist das grösste Erlebnis meines bisherigen Lebens und ich werde diese Abende nie vergessen. Meine Auftritte auf der höchsten europäischen Ebene und auch die Spiele in der Super League werden von vielen meiner Bekannten in Kongo verfolgt. Ich erhalte nach den Spielen immer Reaktionen – in meinem Bekanntenkreis sind mittlerweile alle eingefleischte YB-Fans.»

Auch gegen Villarreal gewinnen

Wie auch immer der Gegner heisst, von welchem Kaliber er ist, ob Manchester United hier oder St. Gallen und Iliria dort – YB will immer und gegen jeden Gegner gewinnen. «Das ist auch morgen gegen Villarreal nicht anders. Dieses Team ist extrem stark, hat gegen Manchester United nur mit viel Pech verloren und wird für uns eine harte Knacknuss sein», sagt Meschack Elia. Trainer David Wagner hat zusammen mit seinen Co-Trainern die Gelb-Schwarzen minutiös auf die schwierige Aufgabe vorbereitet, doch Meschack Elia tut noch mehr. «Vor jedem Spiel befasse ich mich mit mehrstündigem Video-Studium mit meinen möglichen Gegenspielern auf dem Feld. Wo liegen ihre Stärken, wo haben sie vielleicht eine Schwäche, von der ich profitieren kann, welche Laufwege, welches Stellungsspiel bevorzugen sie? Das alles und vieles mehr versuche ich vor jedem Match herauszufinden.» Dass sich Meschack Elia in den letzten Monaten immer an einen neuen Sturmpartner gewöhnen musste, beeinflusst seine Leistungen nicht. «Mit Jean-Pierre Nsame verstand ich mich sehr gut, aber auch mit Jordan Siebatcheu klappt das Zusammenspiel. Er kennt meine Art zu spielen und stellt sich perfekt darauf ein, zuletzt spielte auch Wilfried Kanga oft neben mir, auch das ist kein Problem.» In Bern fühlt sich Meschack Elia auch deshalb wohl, weil er ausserhalb des Wankdorfs die Stadt und die Menschen zu schätzen gelernt hat, auch wenn er selten unterwegs ist, meistens um einzukaufen, um für sich Maniok zuzubereiten, das kongolesische Natioanalgericht. «Die Leute erkennen mich zwar oft, doch die Fans sind sehr zurückhaltend und rücksichtsvoll, belästigt wird man nie.»

Was bringt die Zukunft?

Auf die Zukunft angesprochen, entlocken wir Meschack Elia ein Lächeln. «Ich will morgen gewinnen, die Gruppenphase erfolgreich überstehen und Meister werden. Das ist meine Zukunft.» Und weiter? «Ich habe noch einen Vertrag bis 2023, bis dahin gilt mein Herz und sind alle Gedanken bei YB. Danach werden wir sehen, auch hier habe ich blindes Vertrauen in das Duo Spycher/Chapuisat. Ihre Fairness sucht ihresgleichen und ich bin sicher, dass ich mit ihnen zusammen die bestmögliche Lösung finden werde, sei dies weiter bei YB oder irgendwo in Deutschland, Spanien oder England.»


https://baernerbaer.ch/sport/er-liebt-d ... ht-maniok/

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 07:55 
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Auf YB warten in der Champions League gleich zwei Nati-Bezwinger

Schweizer Meister YB trifft am Mittwochabend in einem wegweisenden Spiel in der Champions League auf Villarreal. Die Spanier haben einige vielversprechende Akteure in ihren Reihen.

Darum gehts

- YB spielt am Mittwochabend im Wankdorf in der Champions League gegen Villarreal.

- Mit einem Sieg könnte der Schweizer Meister die Spanier schon auf fünf Punkte distanzieren.

- Villarreal-Coach Unai Emery vermeidet es trotzdem, bereits von einem «Final» zu sprechen.

Die Ausgangslage für die Berner Young Boys ist vor dem Spiel gegen Villarreal am Mittwochabend (ab 21 Uhr live bei uns im Ticker) verlockend. Mit einem Sieg könnte der Schweizer Meister die Spanier bereits auf fünf Punkte distanzieren und damit die Weichen für ein europäisches Überwintern stellen.

Auch für Villarreal steht dabei viel auf dem Spiel, doch Trainer Unai Emery spielt die Bedeutung der Partie an der Medienkonferenz am Dienstagabend ein wenig herunter: «Wir müssen clever spielen morgen, aber es ist noch kein Final.» Trotzdem kann auch der einstige PSG-Coach nicht abstreiten, dass für sein Team in den beiden Spielen mindestens ein Sieg her muss, um sich noch Chancen auf ein Weiterkommen ausrechnen zu können. «Wir müssen intelligent spielen und mindestens drei Punkte aus diesen zwei Spielen gegen YB holen, sonst wird es schwierig», so Emery.

Emery betont das starke YB-Kollektiv

Angesprochen auf die Frage, welchen Spieler der Berner er als den stärksten betrachte, weicht der vierfache Europa-League-Siegercoach aus und meint YB sei vor allem als Kollektiv stark. Emery betont weiter: «Sie haben auf allen Positionen starke Spieler und haben mittlerweile auch viel Erfahrung auf der internationalen Ebene».

Auch bei Villarreal fehlen auf den ersten Blick die ganz grossen Namen, wie sie etwa im Kader von Gruppengegner Manchester United mit Cristiano Ronaldo und Co. zu finden sind. Doch der aktuelle Tabellenzwölfte der spanischen Liga hat durchaus einige Akteure im Team, die man zu der erweiterten Weltspitze zählen kann.

Mehrere spanische Nati-Spieler im Kader Villarreals

Mit Pau Torres und Gerard Moreno hat der Club aus der Provinz Castellón auch zwei Akteure in ihren Reihen, die im vergangenen Sommer auf dem Platz standen, als Spanien den Schweizer Traum vom EM-Titel im Viertelfinal in St. Petersburg beendete. Mittelstürmer Moreno verwertete dabei den vorletzten Penalty der Iberer im Elfmeterschiessen, kommt aber in der laufenden Saison noch nicht wirklich auf Touren. Erst ein Tor hat der Mann mit einem Marktwert von rund 43 Millionen Franken in dieser Saison auf dem Konto.

Gar über 53 Millionen Franken Wert hat Pau Torres, der neben der EM im vergangenen Sommer auch die Olympischen Spiele im Trikot der «Furja Roja» absolvierte. Das Villarreal-Eigengewächs gilt als einer der vielversprechendsten Verteidiger Spaniens und dürfte wohl schon bald einen Transfer zu einem noch grösseren Club anpeilen. An der Medienkonferenz vor dem Duell mit YB hat auch Torres viele lobende Worte für die Berner übrig: «Sie sind eine starke Mannschaft, die ein sehr physisches Spiel pflegt und oft sehr vertikal agiert.»

Ex-BVB-Goalgetter Alcacer als Edeljoker in der Hinterhand

Bestens bekannt ist vielen Deutschschweizern mit Bezug zur Bundesliga natürlich auch Paco Alcacer. Der einstige Barça-Stürmer machte sich in seiner Zeit bei Borussia Dortmund einen Namen als Edeljoker und trug mit seinen Toren dazu bei, dass die Westfalen unter Trainer Lucien Favre 2019 bis zum letzten Spieltag um den Meistertitel kämpfen konnten. Bei Villarreal hatte Alcacer mit sechs Treffern in der vergangenen Europa-League-Saison zwar grossen Anteil am Titelgewinn der Emery-Truppe, trotzdem konnte er sich auch hier bislang keinen dauerhaften Stammplatz erarbeiten. Ein Grund dafür waren auch die vielen Verletzungen des 28-Jährigen.

Einer, der bereits Bekanntschaft mit YB auf dem europäischen Parkett gemacht hat, ist Dani Parejo, der bei der letzten Teilnahme der Berner an der Champions League 2018 mit Valencia im Wankdorf auflief. Parejo zieht im zentralen Mittelfeld die Fäden im Spiel von Villarreal und sei ein «ganz besonderer Spieler», wie YB-Verteidiger Ulisses Garcia meint.

Supertalent Pino auf dem Weg zum Durchbruch

Während Parejo mit seinen 32 Jahren schon aufs Ende seiner Karriere zusteuert, steht Yéremy Pino noch am Anfang seiner Laufbahn. Der 18-jährige Flügelflitzer erarbeitete sich schon in seinen jungen Jahren den Ruf als Wunderkind, als er auf den Strassen in seiner Heimat auf den Kanarischen Inseln das Kicken lernte.

Als er dann bei Villarreal den Sprung in den Profifussball schaffte, machten in den spanischen Medien früh Vergleiche mit Arjen Robben die Runde, da Pinos Dribbel-Künste denjenigen der niederländischen Legende ähneln sollen. Erst vor wenigen Tagen debütierte Pino sogar im spanischen A-Nationalteam, als er beim Nations-League-Final-Turnier gegen Italien erstmals für die Mannschaft von Luis Enrique zum Einsatz kam.


https://www.20min.ch/story/auf-yb-warte ... 2505788170

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