 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 09:55 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Schottische Verhältnisse bei YB
Die Berner können vor dem heutigen Duell in Basel (16 Uhr) respektable Werte aufweisen, einerseits. Anderseits: Als Zweite ist ihr Abstand auf den Leader so gross wie in keiner anderen europäischen Top-15-Liga.
Der Tabellenzweite YB liegt vor dem Duell im St.-Jakob-Park (16 Uhr, Bernerzeitung.ch tickert live) 17 Punkte hinter dem Serienmeister aus Basel. Kein Team ist in einer europäischen Top-15-Liga der Konkurrenz dermassen entrückt.
Eine Betrachtungsweise geht so: Die Differenz zwischen dem Ersten und Zweiten ist viel zu gross wie die Langeweile, die in dieser Liga herrscht. Man kann hierzulande gar von schottischen Verhältnissen sprechen. Auf der Insel holte sich am vergangenen Wochenende in der Premiership (keine Top-15-Liga) Celtic Glasgow den Meistertitel, acht Spieltage vor Schluss.
Zwischenzeitlich hatte der Traditionsklub 21 Partien in Folge gewonnen. Unterlegen war er derweil noch nie. Celtics ivorischer Verteidiger Kolo Touré könnte der erste Spieler in der Geschichte des Fussballs werden, der in zwei verschiedenen Profligen ungeschlagen triumphiert. 2004 war er Teil der legendären Arsenal-Mannschaft gewesen, welcher dieses Kunststück in der Premier League geschafft hatte.
Eine Niederlage seit August
Dem FC Basel dagegen wird diese Glanzleistung heuer nicht mehr gelingen, so viel ist erwiesen. Die einzige Niederlage in 26 Matches datiert vom 3. Dezember in Bern. Das führt zur Betrachtungsweise 2: Die Berner würden nach einem allfälligen Erfolg in Basel eine positive Bilanz gegen den scheinbar übermächtigen Rivalen ausweisen können.
Sie haben in der Super League seit Ende August und in den letzten 20 Ligapartien nur einmal verloren. Sie liegen klar und deutlich auf Rang 2, der Dritte FC Sion ist 10 Punkte entfernt, der Fünfte FC St. Gallen schon 21. Es sind eigentlich ganz respektable Werte. Wäre da nur nicht das Cupausscheiden gegen Winterthur, das alles überschattet. «Wir sind ordentlich unterwegs», sagt Trainer Adi Hütter.
Ohne Sieg, ohne Tor
Der Österreicher macht beim Medientermin am Freitag einen entspannten Eindruck. Gedankengängen, dass es beim Spitzenspiel in Basel um nichts mehr gehe, tritt er aber energisch entgegen. Hütter spricht davon, dass Platz 2 noch lange nicht gesichert sei. Dass er und sein Team bis Saisonende noch etliche interne Ziele gesteckt hätten.
Und da ist ja immer noch seine persönliche Bilanz gegen den FC Basel, die sich unvorteilhaft liest: Unter dem 47-Jährigen, der nun seit eineinhalb Jahren in Bern weilt, haben die Young Boys in drei Versuchen in Basel noch nie gewonnen. Und dabei kein einziges Tor erzielt.
Bleibt die Frage, wie Adi Hütter den grossen Rückstand auf den FC Basel bewertet? Liegt es an der biederen Konkurrenz in der Super League, die derzeit vielerorts mit sich selbst beschäftigt ist? Das könne er nicht beurteilen, sagt der YB-Trainer gewohnt diplomatisch.
Er findet: «Wir haben einen guten Punkteschnitt.» Nur, fügt Hütter an, in der Schweiz genüge der halt nicht für den ersten Platz. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13005118
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 11:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Das Berner Warten auf einen Torerfolg in Basel
Der 1. gegen den 2. ist eigentlich in jeder Liga ein Leckerbissen. Doch was, wenn 17 Punkte die beiden Teams trennen, wie dies bei Basel und YB der Fall ist?
Dass Basel diesen Frühling seinen 8. Titel in Folge feiern wird, gilt als Formsache – zu klar liegt der FCB vor dem ersten Verfolger und sonntäglichen Gast YB (15:45 Uhr live, SRF zwei).
So üben sich die Trainer vor dem Klassiker in Floskeln:
- Urs Fischer (Basel): «Primär geht es auch gegen YB um drei Punkte. Der Abstand ist schön, aber er ist auch nicht weiter zu deuten.» - Adi Hütter (YB): «Wir haben intern durchaus noch Ziele.»
Der Österreicher könnte damit einen Sieg im St. Jakob-Park meinen. Der letzte Vollerfolg auf rotblauem Terrain gelang Gelbschwarz vor fast 5 Jahren. Der letzte YB-Treffer in Basel ist auch schon zweieinhalb Jahre her (Nuzzolo).
So könnte sich die Aufmerksamkeit am Sonntag auf 3 Personen richten:
- Bernhard Burgener: Welchen Eindruck hinterlässt der neue starke Mann beim FCB im Stadion? - Marc Janko: Wie tritt der Österreicher nach dem «Schauspieler»-Vorwurf im Cup-Halbfinal auf? - Yvon Mvogo: Wie nervös ist der YB-Keeper nach der Bestätigung seines Wechsels nach Leipzig? https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... g-in-basel
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:20 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Youngster Assalé rastet aus
YB holt Punkt in Basel – verliert aber Hoarau
YB zeigt beim Ligakrösus in Basel eine gute Leistung und nimmt einen Zähler mit nach Hause. Der Punktgewinn hat aber einen bitteren Nachgeschmack: Guillaume Hoarau muss vom Rasen getragen werden. Er muss unters Messer! Basel-Trainer Urs Fischer ist nicht zufrieden.
Das Spiel: Auf los gehts los im Joggeli: Assalé (1.) und Zuffi (3.) verballern auf beiden Seiten schon nach wenigen Sekunden die ersten Chancen. Der Gast aus Bern macht gegen vorne mehr Druck und geht verdient in Führung. Dann kommts für YB aber knüppeldick. Kurz vor der Pause muss Sturmtank Hoarau runter (39.), kurz nach der Pause verschärft Basel das Tempo. Das hat Konsequenzen: Erst rettet Zakaria noch famos auf der Linie (52.), wenig später kassiert YB den Ausgleich (54.). Die beiden Spitzenteams tun sich danach nicht mehr weh, der Siegtreffer gelingt weder Baslern noch Bernern. Nur: YB spielt nach dem Ausraster von Assalé (74.) zu zehnt zu Ende.
Die Tore: 0:1, 18. Minute | YB-Wirbelwind Assalé lässt auf der linken Aussenbahn Gegenspieler Traoré alt aussehen. Dessen Flanke präpariert Hoarau für Ravet. Dieser vollendet problemlos. 1:1, 54. Minute | Ecke Luca Zuffi. Elyounoussi schleicht im Zentrum seinem Bewacher Joss davon und nickt zum Ausgleich ein.
Das gab zu reden: Der Hoarau-Schock! Die YB-Lebensversicherung bleibt nach einem Zusammenprall mit FCB-Abwehrturm Suchy liegen (39. und muss mit der Bahre abtransportiert werden. Alles zum Hoarau-Out lesen Sie hier!
Und: Nach 73 Minuten verliert Assalé die Nerven. Erst wird er von Riveros gelegt. Klares Foul am Berner. Dieser verpasst dem Basler im Anschluss aber eine Ohrfeige. Platzverweis – da gibts keine zwei Meinungen. Schiri Bieri macht alles richtig: Gelb für Riveros, Rot für Assalé.
Der Beste: Denis Zakaria. Unglaubliches Laufpensum, Zweikampf stark, sicher im Passspiel.
Der Schlechteste: Roger Assalé. Der YB-Ivorer hat seine Nerven nicht im Griff und revanchiert sich nach einem Dutzendfoul von Blas Riveros mit einer Ohrfeige!
Stimmen: Urs Fischer: «75 Minuten waren ungenügend. Der Cup-Halbfinal vom Mittwoch ist keine Ausrede.» Alle weiteren Stimmen gibts oben im Video!
Die Statistik: 1:1 im «Spitzenkampf». Damit bleibt der Wahnsinns-Vorsprung des FC Basel von 17 Punkten auf den heutigen Gegner neun Runden vor Schluss bestehen. Die Meisterfeier am Rheinknie ist nur noch eine Frage der Zeit.
So gehts weiter: Basel reist kommenden Samstag (20 Uhr) in die Westschweiz zu Lausanne. YB empfängt am Ostermontag (13.45 Uhr) die Hoppers im Stade de Suisse.
******
Basel – YB 1:1 (0:1) St. Jakob-Park; 30 817 Fans. Schiedsrichter: Alain Bieri. Bemerkungen Basel ohne Steffen gesperrt und Balanta, Bua, (beide verletzt), Gaber (krank). YB ohne Sanogo, Obexer (beide gesperrt), Wüthrich (verletzt). Aufstellungen Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Traoré; Xhaka, Zuffi; Callà, Delgado, Elyounoussi; Doumbia. YB: Mvogo; Mbabu, von Bergen, Rochat, Joss; Ravet, Bertone, Zakaria, Sulejmani; Hoarau, Assalé . Karten Gelb: 24. Xhaka (Foul). 51. Frey (Foul), 74. Riveros (Foul). 90. Akanji (Foul). Rot: 74. Assalé (Tätlichkeit). Einwechslungen Basel: Riveros (46. für Traoré). Sporar (66. für Delgado). Fransson (77. für Callà). YB: Frey (4; 40. für Hoarau). Lecjaks (54. für Joss). Schick (84. für Ravet). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 03419.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:31 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: YB bezahlt Punktgewinn beim Meister teuer
Im Spitzenspiel der 27. Runde der Super League trennen sich Basel und YB 1:1 unentschieden. Bei den Bernern wurde der Punktgewinn im St. Jakob Park allerdings von Personalsorgen überschattet.
Die Affiche Basel-YB wurde ihrem Ruf eines Spitzenspiels trotz grosser Punktedifferenz in der Tabelle gerecht. Ein offener Schlagabtausch vollzog sich in 3 Akten, wobei die Dramatik nicht zu kurz kam:
1. Akt: Young Boys zeigen, was in ihnen steckt
Agiler, dynamischer und hungriger: YB kam im St. Jakob Park viel besser aus den Startblöcken und drängte den FCB in die Defensive.
Nach einigen Annäherungsversuchen ans Gehäuse von Tomas Vaclik war es letztlich Yoric Ravet, der verdientermassen den Führungstreffer (18. Minute) markierte. 2. Akt: Guillaume Hoarau verletzt sich
In gewohnter Manier deckte der Franzose in der 39. Minute den Ball ab. Beim mit Haken und Ösen geführten Zweikampf mit Marek Suchy verdrehte sich der YB-Topstürmer unglücklich das Bein und zog sich eine Hüftluxation zu. 3. Akt: Der Meister gewinnt die Überhand
Basel steigerte sich nach der Halbzeitpause vehement. Mit Ankündigung und nach einem Eckball war es letztlich Mohamed Elyounoussi, der die Partie ausgleichen konnte. Kurz vor Schluss drückten Seydou Doumbia und Co. noch einmal, Yvon Mvogo hielt seinen Kasten aber sauber.
Der Nebenschauplatz: Tätlichkeit von Roger Assalé
Nach einem Zweikampf mit Basels Blas Riveros brannten beim Mann von der Elfenbeinküste die Sicherungen durch. Er schlug am Boden liegend seinen Gegenspieler ins Gesicht. Schiedsrichter Alain Bieri griff zur roten Karte.
Erst nach weiteren Nickligkeiten verliess der 23-Jährige das Spielfeld. Damit muss YB in den kommenden Wochen nebst Hoarau wohl auch länger auf Assalé verzichten. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ster-teuer
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:33 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: YB holt gegen den Leader ein Unentschieden
In einer hart umkämpften Partie trennen sich die Young Boys und der FCB mit einem 1:1-Unentschieden. Die Berner bestritten die letzten 15 Minuten in Unterzahl.
Trotz des beträchtlichen Rückstands von 17 Punkten wollte YB den FC Basel im Spitzenspiel ärgern. Dies gelang den Gästen gerade in der ersten Halbzeit wunschgemäss. Yoric Ravet schoss die Berner in der 18. Minute in Führung. Diesen Vorsprung verwaltete YB bis zur 54. Minute, ehe Mohamed Elyounoussi per Kopf den Ausgleich für den FCB erzielte.
Mehr zu reden als der Punktgewinn der zweitplatzierten Berner beim Leader gab der Ausfall von Guillaume Hoarau. Für den Liga-Topskorer war die Partie nach einem Zusammenstoss mit Basels Verteidiger Marek Suchy kurz vor der Pause vorzeitig zu Ende. Der Franzose wurde mit Schmerzen an der Hüfte mit der Bahre vom Platz getragen und später zur Kontrolle ins Spital gebracht. YB-Trainer Adi Hütter bestätigte nach Spielschluss, dass Hoarau eine Hüftluxation erlitten hatte. Damit droht dem 18-fachen Saisontorschützen ein längerer Ausfall. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/12598685
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:35 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: YB-Stürmerstar fällt aus
Guillaume Hoarau hat sich im Spiel gegen Basel schwer verletzt.
Wie die Berner Young Boys melden, hat sich Stürmer Guillaume Hoarau im Sonntagsspiel gegen Basel (1:1) eine Hüftverletzung zugezogen. Für den Liga-Topskorer war die Partie nach dem Zusammenstoss mit Basels Verteidiger Marek Suchy kurz vor der Pause vorzeitig zu Ende. Der Franzose wurde mit Schmerzen an der Hüfte mit der Bahre vom Platz getragen und später zur Kontrolle ins Spital gebracht. Er wurde daraufhin ins Spital gebracht. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Verletzung schwerwiegend ist und eine Operation bedingt. Der Franzose führt die Torschützenliste mit 18 Toren aus 21 Spielen an.
Bereits im Herbst war Hoarau länger ausgefallen. Damals musste er wegen einer Muskelverletzung am linken Oberschenkel acht Wochen pausieren. Das blieb für seine Mannschaft nicht ohne Folgen: Ohne seine Tore legte YB einen Fehlstart hin.
Der 33-Jährige stammt von der zu Frankreich gehörenden Vulkaninsel La Réunion im Indischen Ozean. Beim dortigen Club JS Saint-Pierroise machte er sich interessant für Clubs aus Frankreich. Statt wie geplant Lehrer für Sport und Spanisch zu werden, wechselte er mit 19 nach Le Havre in die Ligue 2, schaffte er 2008 den Sprung zu Paris St-Germain und blieb dort viereinhalb Saisons (166 Spiele mit 56 Treffern). Er bestritt für Frankreich fünf Länderspiele. Doch als in Paris neue Investoren einsteigen, gab es für ihn keinen Platz mehr. Der 1,92 Meter grosse Stürmer folgte dem Lockruf des Geldes und wechselte nach China. Nach einem Jahr brach er das Abenteuer ab und wechselte zu Bordeaux. Im August 2014 unterschrieb er bei YB. Den Vertrag hat er kürzlich bis 2020 verlängert. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/14789755
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: «Kein schöner Anblick, wie er am Tropf hing»
von E. Tedesco, Basel - Guillaume Hoarau kugelt sich die Hüfte aus, Roger Assalé fliegt mit Rot vom Platz: YB bezahlt das 1:1-Remis gegen den FCB teuer.
Starke Berner trotzen dem Fast-Meister im heimischen Joggeli einen Punkt ab, aber nach Feiern war danach trotzdem keinem YB-Spieler zumute. Die traurigen Berner Gesichter sind auf den verletzungsbedingten Ausfall von Leader und Torgarant Guillaume Hoarau zurückzuführen.
Was war passiert? Hoarau geht mit Suchy in der 40. Minute in den Zweikampf. Der Franzose bleibt mit dem rechten Bein am Tschechen hängen und dreht sich mit der linken Hüfte im Fallen unglücklich ab. Noch ehe er am Boden aufkommt, fasst sich der lange Stürmer an die linke Hüfte und schreit vor Schmerzen. Schnell war klar: Für Hoarau geht es nicht weiter. Nach der Erstversorgung in einer Kabine wird er ins Spital überführt.
Hüftgelenks-OP für Hoarau
Die niederschmetternde Diagnose: Der SL-Spieler des Jahres 2016 hat sich die linke Hüfte ausgekugelt. Noch während seine Kollegen unter der Dusche standen wurde der Franzose operiert und wird YB lange fehlen. Ein herber Verlust, zumal Hoarau in bisher 27 Runden 18 Tore erzielt hat. In 91 Spielen hat er seit seiner Verpflichtung 2014 wettbewerbsübergreifend 66 Treffer (21 Vorlagen) für YB geschossen.
«Es war kein schöner Anblick wie ihm auf der Seite etwas rausgestanden hat und er am Tropf hing», sagt ein geknickter Adi Hütter. Deshalb sagt der YB-Trainer auch: «Die Leistung meiner Mannschaft hat im Besonderen in der ersten Halbzeit sehr gut gefallen und deshalb bin ich mit dem Punkt in Basel zufrieden. Aber mit der Verletzung von «Gui», der Roten Karte für Assalé, der fünften Gelben für Michael Frey, der nun gesperrt ist, haben wir diesen Punkt teuer bezahlt.»
Assalé uneinsichtig
Insbesondere der Platzverweis von Roger Assalé und wie der wirblige Stürmer die Nerven verlor, wird dem Österreicher in der Nachbetrachtung der Partie in Basel noch sauer aufstossen. Nachdem Assalé von Blas Riveros unsanft gestoppt wurde, verpasste der YB-Stürmer dem FCB-Verteidiger am Boden liegend eine Ohrfeige. Ref Alain Bieri zeigte ihm den Roten Karton. Aber der kleine Mann aus der Elfenbeinküste konnte sich nicht beruhigen. Lief zu Bieri zurück, beschwerte sich und motzte, bis ihn Captain Steve von Bergen und Yoric Ravet zur Seitenlinie führten.
YB gehen die Stürmer aus
«Ich habe die Bilder noch nicht gesehen, deshalb enthalte ich mich meiner Meinung. Wenn es eine Rote Karte gibt, wird schon irgendwas gewesen sein, aber ich will mir das noch selber anschauen», sagt Hütter zu der Dummheit seines Spielers, der die Mannschaft im Spitzenkampf gegen den Leader für die Schlussviertelstunde schwächte und Basel auch prompt aufkam. Hütter: «Die Karte hat uns sicher nicht gut getan, nachdem wir den Faden nach der 60. Minute und dem Ausgleich wieder gefunden hatten. Bei Gleichzahl wäre vielleicht ein Sieg drin gelegen.»
So aber blieb es beim Remis und die Differenz zwischen Basel und Verfolger YB bleibt bei 17 Punkten. Aber genau das passt dem Österreicher nicht. Hütter: «17 Punkte sind mir viel zu gross. Nächste Saison näher an Basel dran zu sein, dass ist meine Aufgabe.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/28619557
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:52 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Die Berner und Sisyphos
Die Young Boys bringen den FC Basel ins Wanken, aber der Leader fällt nicht. Im Duell zwischen den besten Teams der Schweiz erleben die Berner Tragisches.
Die Young Boys haben einen Hang zur Melancholie. Und oft auch zum Tragischen. Sie haben im vergangenen Jahrzehnt immer wieder den Angriff auf die Spitze gestartet. Und sie sind immer wieder grandios gescheitert: mit mentalen Einbrüchen im Meisterschaftsfinale sowie mit frühen Formschwächen zum Saisonstart. Sie haben jegliche Strategie ausprobiert und jegliche Widrigkeiten haben diese wieder zunichtegemacht. Es ist eine Serie, die nicht zu enden scheint: Auch am Sonntag in Basel zeigten die Young Boys ihre Ambitionen – und erlebten Tragisches.
Es ist ohnehin wieder eine Saison, die für sie schon vorüber war, ehe sie richtig Fahrt aufgenommen hatte. Deshalb gab es am Sonntag wieder ein Spitzenspiel, das eigentlich gar keines war: mit dem FC Basel, der zehn Runden vor Schluss bereits 17 Punkte vor den zweitplacierten Bernern stand. Es war wieder einmal so eine Partie, von der man sich bestenfalls Zeichen für die Zukunft erhoffte. Gibt es ein YB, das diesem übermächtigen FC Basel die Stirn bieten kann? Könnte es vielleicht ein Erweckungserlebnis geben, etwa einen deutlichen Sieg wie im Dezember in Bern, als YB dem Serienmeister die bisher einzige Liga-Niederlage dieser Spielzeit – und das in Unterzahl – zugefügt hatte? Können die Berner in der ersten Partie seit dem gutgeheissenen Führungswechsel bei den Baslern ein klares Signal aussenden?
Das waren Fragen, die wohl in den Köpfen der Young Boys kreisten und vielleicht nicht nur in ihren. Der Sonnenschein, das Prestigeduell und vielleicht die Neugier auf den derzeit einzigen Rivalen hatten über 30 000 Menschen in den St.-Jakob-Park gelockt. Sie sahen, was sich neun Zehntel der Fussballschweiz erhoffen: einen echten Härtetest für den FC Basel. Die Young Boys traten entschlossen auf, kontrolliert und dennoch offensiv. Es gab Minuten, in denen die Basler sich auf einem fremden Terrain fühlen mussten, eingepfercht in ihrer Platzhälfte, unter dem konstanten Druck der Berner. Es ist Klasse im Team von Adi Hütter vorhanden, mit den trickreichen Flügeln Yoric Ravet und Miralem Sulejmani, mit dem Rasta-Aussenverteidiger Kevin Mbabu und dem bulligen Stürmer Roger Assalé. Nach 18 Minuten führte YB dank Ravet. Vom FCB war kaum etwas zu sehen. Er spielte wie eine Mannschaft, die eben nicht gewinnen muss. Und YB wie eine, die siegen will.
Noch nie hatte Hütter drei Punkte aus Basel mitgenommen. Und es blieb am Sonntag auch im vierten Anlauf dabei. Es ist, als würde YB gegen die Schwerkraft kämpfen, wie ein Sisyphos, der sich alle Mühe gibt, aber am Ende des Tages vom Schicksal besiegt wird. Der vorzügliche YB-Auftritt erhielt in der 39. Minute einen ersten Dämpfer, als sich der Topskorer Guillaume Hoarau in einen Zweikampf mit Marek Suchy schraubte. Hoarau fiel ungünstig, und der unschöne Anblick war Vorbote einer unschönen Diagnose: ausgerenkte Hüfte, Operation – wohl längerer Ausfall. Es folgten Rückschläge fast im Minutentakt: Nach der Pause glich der FCB mit Mohamed Elyounoussi aus. Kurz danach beging Assalé eine Tätlichkeit und hinterliess sein Team für die restliche halbe Stunde in Unterzahl.
Es kam nicht zur totalen Kapitulation. Dafür war Basel an diesem Tag zu schwach, und YB auch in Unterzahl zu gut. So ist YB manchmal, aber eben zu selten, nicht wie diese unerschütterlichen Basler. «17 Punkte Unterschied sind zu viele», sagte Hütter, «vielleicht sind wir nächste Saison von Beginn an näher an Basel dran.» Vielleicht. Wer weiss das schon.
Basel - Young Boys 1:1 (0:1)
30'817 Zuschauer. - Schiedsrichter: Bieri. - Tore: 18. Ravet (Hoarau) 0:1. 54. Elyounoussi (Zuffi) 1:1.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Traoré (46. Riveros); Xhaka, Zuffi; Callà (77. Fransson), Delgado (67. Sporar), Elyounoussi; Doumbia.
Young Boys: Mvogo; Mbabu, von Bergen, Rochat, Joss (54. Lecjaks); Ravet (84. Schick), Bertone, Zakaria, Sulejmani; Hoarau (42. Frey), Assalé.
Bemerkungen: Basel ohne Steffen (gesperrt), Balanta, Bua (beide verletzt) und Gaber (krank). Young Boys ohne Obexer, Sanogo (beide gesperrt) und Wüthrich (beide verletzt). - Platzverweis: 74. Assalé (Tätlichkeit). - Verwarnungen: 24. Xhaka (Foul), 51. Frey (Foul), 74. Riveros (Foul), 90. Akanji (Foul). https://www.nzz.ch/sport/fussball/super ... ld.1085310
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 22:56 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Schwere Hüftverletzung bei Hoarau
YB-Goalgetter Guillaume Hoarau hat sich im Spiel beim FC Basel an der Hüfte verletzt und fällt wohl länger aus. Der Franzose ist bereits operiert
Der Punktgewinn der Berner Young Boys beim FC Basel wird überschattet von der Verletzung von Guillaume Hoarau. Für den Liga-Topskorer war die Partie nach einem Zusammenstoss mit Basels Verteidiger Marek Suchy kurz vor der Pause vorzeitig zu Ende. Dem Basler kann kein Vorwurf gemacht werden.
Der YB-Stürmer wurde mit Schmerzen an der Hüfte mit der Bahre vom Platz getragen und später zur Kontrolle ins Spital überführt. Die Untersuchungen ergaben, dass Hoarau eine Hüftluxation erlitten hat. Noch am Sonntagabend wurde ihm das linke Hüftgelenk unter Narkose wieder eingerenkt, wie YB via Twitter mitteilte.
Hoarau ist YBs «Lebensversicherung»
Für die Young Boys ist der mittlerweile 18-fache Saisontorschütze Hoarau der wichtigste Spieler in der Offensive und vielleicht der wichtigste Spieler überhaupt. Obwohl mit Alexander Gerndt, Michael Frey und Roger Assalé weitere gute Angreifer zur Verfügung stehen, wirkt sich ein Ausfall Hoaraus jeweils deutlich auf das Leistungsvermögen der Mannschaft aus.
Als der Franzose letzten Herbst verletzungshalber fehlte, erzielten die Young Boys in vier Meisterschaftsspielen nacheinander nur zwei Tore. Kaum war der Hoarau zurück, stellten sich Siege und sogar Kantersiege ein.
Entscheidend dürfte für den mittelfristigen sportlichen Erfolg der Young Boys sein, wie lange Hoarau pausieren muss. Den zweiten Platz in der laufenden Meisterschaft und damit die Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League müssten die Berner auch ohne den Goalgetter sicherstellen können. Neun Runden vor Schluss liegen sie elf Punkte vor dem drittplatzierten Sion.
Bitter würde es für YB vermutlich erst, wenn Hoarau den Beginn der neuen Saison mit den ersten Meisterschaftsspielen und den Europacup-Einsätzen verpassen sollte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16063186
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. April 2017, 23:00 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.04.2017  Zitat: Schwere Hüftverletzung bei Hoarau
Im Schlagerspiel gegen Basel hat sich YB-Topskorer Guillaume Hoarau eine Hüftluxation zugezogen. Der Franzose wurde bereits operiert.
YB punktete zwar bei Leader Basel, hat aber einen gewichtigen Ausfall zu beklagen. Für Liga-Topskorer Guillaume Hoarau (18 Tore) war die Partie nach einem Zusammenstoss mit Basels Verteidiger Marek Suchy vorzeitig zu Ende. Der Franzose wurde wegen Schmerzen an der Hüfte mit der Trage vom Platz gebracht und später zur Kontrolle ins Spital überführt.
Linkes Hüftgelenk eingerenkt
Die Untersuchung dort ergab, dass Hoarau eine Hüftluxation erlitten hat. Dem 33-jährigen Franzosen wurde noch am Sonntagabend unter Narkose das linke Hüftgelenk eingerenkt. Wie lange er ausfällt, sollen weitere Abklärungen ergeben. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... bei-hoarau
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |