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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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chato
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Verfasst: Samstag 12. Mai 2012, 00:44 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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wölfli gonzalez-nef-ojala-spycher silberbaue vitkieviez-farnerud-costanzo-simpson mayuka
thun - yb 1:1
schneuwly farni
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Marc
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Verfasst: Samstag 12. Mai 2012, 11:23 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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shalako
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Verfasst: Samstag 12. Mai 2012, 12:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2012  Zitat: Loyal zum Verein, offensiv im Denken
Erminio Piserchia ist seit bald neun Jahren bei YB angestellt. Vor dem Derby am Sonntag in Thun spricht der Interimstrainer über seine Rolle bei den Young Boys – unaufgeregt, wie es seine Art ist.
Trainer kommen und gehen bei YB, mal schneller, mal langsamer. Erminio Piserchia, seit Oktober 2003 in Bern, ist immer noch da. Er war Assistent von Hans-Peter Zaugg, Gernot Rohr, Martin Andermatt und Vladimir Petkovic. Als Christian Gross letztes Jahr mit riesigem Brimborium und eigenen Mitarbeitern sein Amt antrat, wurde Piserchia zum Nachwuchschef versetzt – oder befördert. Und jetzt ist der 48-Jährige in interimistischer Leitung dabei, eine verunglückte YB-Saison zu einem versöhnlichen Ende zu führen. Er nimmt diese Funktion auch bereits zum vierten Mal ein.
Wenn man sich mit Erminio Piserchia unterhält, fällt sofort seine angenehme Art auf. Dieser Mann ist kein Lautsprecher und kein Schauspieler, er ist bescheiden, geerdet, unaufgeregt und in diesem Showgeschäft geradezu aussergewöhnlich normal. Am Freitag sagt Piserchia: «Die Spieler trainieren stark. Es ist wichtig, eine gute Stimmung zu haben, dann fällt es allen leichter.»
In zwei Heimspielen (1:0 gegen Zürich, 2:2 gegen Luzern) hat Piserchia mit Assistent Thomas Häberli die nach der Herrschaft von Gross verunsicherten YB-Akteure bisher betreut. Die temporären Cheftrainer haben mutige Aufstellungen gewählt und einen optimistischen Fussball spielen lassen. «Das passt zum Team», sagt Piserchia. Er hat aber zuletzt, beim 2:2 gegen Luzern, auch unangenehme Bekanntschaft mit der Unberechenbarkeit dieses Teams geschlossen. Raúl Bobadilla und Pascal Doubai flogen in der Schlussphase nach Undiszipliniertheiten vom Platz und wurden gleich für sechs Partien gesperrt. Piserchia räumt ein, dass es wohl besser gewesen wäre, den aufgeputschten Bobadilla auszuwechseln. «Das war vielleicht ein Fehler, ja, aber er ist ein Spieler, der immer etwas Entscheidendes machen kann.»
Erminio Piserchia ist frei von Eitelkeiten. Und er sagt: «Wir haben mit den Spielern gesprochen, sie haben sich entschuldigt, jetzt geht es weiter. Es bringt nichts, sich lange mit negativen Dingen herumzuschlagen.» Darum hat er auch Nassim Ben Khalifa, der kurz nach seiner Einwechslung mit einem fürchterlichen Ballverlust den 2:2-Ausgleich Luzerns ermöglicht hatte, sofort wieder aufgebaut. «Ben Khalifa ist sehr motiviert», sagt Piserchia, «deshalb hat es mich extrem gefreut, war er unter der Woche bereit, im U-21-Team Spielpraxis zu sammeln.»
Piserchia war am Mittwochabend als Zuschauer dabei, als Ben Khalifa in der 1. Liga in Malley in der 90.Minute das 2:1-Siegtor auf Vorarbeit eines anderen Erstteamlers, Freddy Mveng, erzielte. «Es ist wichtig, dass die Jungen eingesetzt werden und Vertrauen gewinnen», sagt Piserchia. Man kann das als Kritik an Christian Gross verstehen, zumal der bei YB gescheiterte Gross ja nicht auf Piserchia als Assistenten setzte.
Aber Piserchia ist keiner, der polemische Voten benutzt. Er weiss viel, kennt alle und jeden im Betrieb, doch er nutzt das nicht aus, um in den Medien Stimmung zu machen. Piserchia ist loyal zum Verein, genau deshalb ist er ja auch noch bei YB. «Ich war gerne Assistent und Bindeglied zwischen Trainer und Spielern», sagt Piserchia, «und es war sehr spannend, zuletzt zehn Monate als Nachwuchschef zu arbeiten.» Die vielen Talente müssten einfach besser integriert werden, fordert der frühere NLA-Fussballer. «Jetzt ist das Kader mit 25 Spielern viel zu gross. Es wäre perfekt, wenn hinter vielleicht 15 gestandenen Akteuren immer vier, fünf Junge im Team stehen würden.»
Nachwuchs oder Assistent?
Die schönsten Erlebnisse in seinen bald neun Jahren in Bern seien die wunderbaren Europacupspiele letzte Saison gewesen, erzählt Piserchia. Der 1:0-Sieg in Istanbul gegen Fenerbahçe etwa oder die Champions-League-Playoffs gegen Tottenham (3:2, 0:4), als die Königsklassensterne kurzzeitig zum Greifen nah waren – und natürlich der tolle Steigerungslauf später in der Europa League. Weniger nett seien die zwei verlorenen Cupfinals gegen Sion und die beiden Finalissimas gegen Basel gewesen. «Aber ich bin ein positiver Mensch. Deshalb sehe ich auch jetzt das Gute bei YB. Wir werden nächste Saison eine gute Rolle spielen.»
Seine eigene ist noch offen. Nachwuchschef oder Assistent des neuen Chefs? Piserchia wartet ab. Unaufgeregt. Und loyal. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11837038
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 12. Mai 2012, 16:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2012  Zitat: Schneuwly: «Erhielt viel Bestätigung»
Noch ist unklar, wo Christian Schneuwly, Thuner Mittelfeldakteur mit YB-Vertrag, nächste Saison spielt. Vor dem Derby am Sonntag spricht der 24-Jährige über die Dankbarkeit gegenüber YB und seine bisher wertvollste Saison.
Die YB-Fans fragen sich: Was muss geschehen, damit Christian Schneuwly zurückkehrt? Christian Schneuwly: Das weiss ich selber noch nicht. Nächste Woche finden Gespräche statt, da werde ich sicher herausfinden, ob YB noch mit mir plant.
Und Thun-Fans fragen: Bleiben Sie im Oberland? Dann muss mich YB ablehnen (lacht). Nein, ernsthaft, momentan weiss ich nicht, was passiert. Fakt ist einzig, dass ich noch bis 2013 bei YB unter Vertrag bin. Bei meinem Entscheid muss und will ich einiges berücksichtigen
...auch den neuen YB-Trainer? Natürlich, ja. Von ihm muss ich spüren, ob er mich will.
Und welcher Trainer aus dem Kreis der kursierenden Gerüchte wäre Ihnen bei YB am liebsten? Es hat keinen Sinn, da Namen zu nennen, schliesslich sind es nur Gerüchte. Und ehrlich gesagt interessiert mich das jetzt auch nicht. Erst einmal will ich die Saison mit Thun beenden, dann habe ich einige Tage frei, bevor die Abschlussprüfungen für meine Berufsmaturität anstehen.
Bei einer Rückkehr von Ihnen könnte YB die Bedingung stellen, dass Sie Ihren Vertrag verlängern. Ist das eine Option? Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wenn ich zu YB zurückkehre, wird das eine neue Herausforderung, ich muss mich durchsetzen, bei null beginnen. Zudem verdanke ich diesem Verein einiges, auch meine Zeit hier in Thun
...die für Sie sehr erfolgreich war. Sie erzielten bisher 15 Skorerpunkte und sind bester Nicht-FC-Basel-Spieler. Sportlich war das meine wichtigste und wertvollste Saison. Mir wurde Verantwortung übertragen, ich erhielt viel Bestätigung. Auch habe ich in Thun gespürt, auf dem richtigem Weg zu sein.
Nebst Thun und YB gibt es andere Vereine, die sich für Sie interessieren, etwa der FC Luzern. Wäre das ein Thema für Sie? Damit habe ich mich nicht gross auseinandergesetzt. Mir geht es vorerst darum, mich mit Thun für die Europa League zu qualifizieren. Ich fühle mich hier in der Region sehr wohl, mein Zuhause in Wünnewil ist nicht weit, ich habe hier alles, was ich brauche.
Was kommt am Sonntag im Derby gegen YB auf Sie zu? Sie könnten Ihren möglichen zukünftigen Teamkollegen die Europacup-Qualifikation erschweren. Ein Derby ist immer speziell, YB und Thun liegen nicht weit auseinander. Aber das erste Derby, das ich mit Thun gegen YB spielte, ist für mich noch immer das speziellste. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28331182
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Sonntag 13. Mai 2012, 20:58 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Dieses 2:2 schmeichelt eher uns als Thun. Vor dem Tor sind wir viel zu harmlos! Leider immer noch kein System ersichtlich. Die Jungs stürmen nach vorne wie wilde Hengste und verlieren meistens dann auf Höhe des 16ers die Bälle oder knallen sie aus selbiger Distanz meterweit am Tor vorbei. Es gibt noch viel zu tun. Ach ja, schön das Mario wieder mal zum Einsatz kam.
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2012  Zitat: YB mit einem Schritt Richtung Europa
YB ist unter Interims-Trainer Erminio Piserchia auch im 3. Spiel ungeschlagen geblieben. Im Berner Derby gegen den FC Thun resultierte nach zweimaligem Rückstand ein 2:2-Remis. Damit fehlt YB für das Erreichen der Europa-League-Qualifikation aus den verbleibenden zwei Partien noch ein Zähler.
Es lief bereits die 2. Nachspielminute in diesem äusserst unterhaltsamen Berner Derby, als YB dem Sieg nochmals sehr nahe kam. Der Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Michael Frey flog nur um Zentimeter am Thuner Gehäuse vorbei. Wenig später war die Partie zu Ende, YB trauerte 2 verlorenen Punkten nach - die Gäste hatten ein klares Chancenplus zu verzeichnen.
Doch dank dem Remis konnte das drittplatzierte YB den Vorsprung auf das fünftklassierte Thun bei 5 Punkten beibehalten. Für die Teilnahme zur Europa-League-Qualifikation reicht Rang 4, den derzeit Servette (1:0-Sieg beim FCZ) punktgleich mit YB belegt.
Thuns Effizienz
Thun zeigte sich von seiner effizienten Seite. Die beiden ersten guten Torchancen münzten die Berner Oberländer sogleich in Treffer um. Marco Schneuwly, im Winter von YB zum FCT gestossen, brachte die Gastgeber bereits nach 10 Minuten in Front. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Emmanuel Mayuka war es Andreas Wittwer, der in der 37. Minute für die neuerliche Führung Thuns besorgt war.
Wittwer, der zum 1:0 die Vorlage geliefert hatte, erwischte YB-Keeper Marco Wölfli mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung. Die 2:1-Führung fiel in einer grossen Druckphase der Gäste entgegen dem Spielverlauf.
Ausgleich per Elfmeter
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Unterhaltungswert der Partie hoch. YB hatte weiterhin mehr vom Spiel. Nicolas Schindelholz konnte einen Abschluss von Raphaël Nuzzolo nach einer Stunde unmittelbar vor der Linie klären. Thuns beste Chance vergab Enrico Schirinzi mit einem Kopfball.
Der 2:2-Ausgleich (77.) fiel vom Elfmeterpunkt aus: Schindelholz hatte Moreno Costanzo bei einem Rencontre zu Fall gebracht, Christoph Spycher verwertete den Strafstoss souverän. Thun wartet nun mittlerweile seit 5 Partien auf einen Sieg, im Kampf um die Europa-Cup-Plätze war das Remis ein Rückschlag. Aus den letzten beiden Spielen gegen Luzern und Zürich müssen 2 Siege her. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ung-Europa
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2012  Zitat: Besitzstandswahrung im BSC YB
Die Young Boys spielen in Thun 2:2 und haben die Europa League vor Augen
Die Young Boys sind in dieser Phase der Saison auf einer Art Promotion-Tour. Sie versuchen zu retten, was noch zu retten ist: Sportliches und Sonstiges. Das vordringliche Ziel ist die Qualifikation für die Europa League. brb. Thun Die Investoren der Berner wären wenig erfreut, wenn sie nach dem Trainerwechsel weitere Millionen abschreiben müssten. Das Nicht-Erreichen der Europa League würde einer Saison mit bitteren Tönen in negativer Hinsicht die Krone aufsetzen.
Punkte gegen Sitten vonnöten
Aber allem Anschein nach wird das nicht geschehen. Die Berner haben den Kantonsrivalen im Kampf um den dritten und vierten Platz auf Distanz gehalten und können mit einem Sieg gegen den FC Sitten im nächsten Heimspiel die Ampel Richtung Europa League auf grün stellen. Es lockt ein versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Saison.
YB spielte mit einer offensiven Grundeinstellung und mit einen guten Christoph Spycher in der Zentrale des Mittelfeldes. Der interimistische Coach Erminio Piserchia führte an der Pressekonferenz «14, davon 6 hochkarätige Chancen» an und meinte enttäuscht, dass für den Aufwand zu wenig herausgeschaut habe.
Die Berner gerieten durch Marco Schneuwly und Andreas Wittwer zweimal in Rückstand (10./37.), fanden aber durch einen Treffer Emmanuel Mayukas zum 1:1 und durch einen Penalty von Spycher nach 77 Minuten zum 2:2.
Proteste am TAS hängig
Die Berner wirkten lebendiger als auch schon. Sie scheinen die kreative Ader in der Offensive wieder gefunden zu haben, sündigen allerdings wieder vermehrt, wenn es gilt, nach einem Ballverlust sich um die Defensive zu kümmern. Der Thuner Trainer Bernard Challandes sah «ein schönes Derby» und will die Ambitionen für die Europa League noch nicht aufgeben. Sie würden jetzt «ein Wunder» in Luzern brauchen, dann sei im Heimspiel gegen den FCZ alles möglich, und wer wisse das schon, vielleicht hülfen noch die Gerichte.
Thun hat beim obersten Sportgerichtshof in Lausanne (TAS) die Proteste der beiden Spiele gegen Sitten hängig (nicht qualifizierte Spieler). Die Liga soll den Gerichtshof angemahnt haben, innert nützlicher Frist zu entscheiden. Das mutet grotesk an, wie wenn die Juristen nicht wüssten, in welcher Phase die Schweizer Meisterschaft steckt. Aber im Fall Sitten läuft ja seit geraumer Zeit vieles in komischen Bahnen. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 78628.html
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2012  Zitat: Jugendlich, bernisch, dynamisch
YB absolviert eine miese Saison und liegt 29 Punkte (!) hinter Basel. Aber am Sonnstag präsentierten die Berner in Thun (2:2) neue Tugenden – und mit dem 17-jährigen Michael Frey ein Grosstalent.
YB will ja nach gescheiterter, teurer Vorwärtsstrategie wieder bescheidener daherkommen. Und vor allem: jugendlicher, bernischer, dynamischer. Jugendlich und dynamisch wie beim 2:2 gestern in Thun die stürmischen Aussenverteidiger Alexander Gonzalez, 19 Jahre alt und aus Venezuela, sowie Jan Lecjaks, 21 und aus Tschechien.
Oder jugendlich wie Frey. Bernisch wie Frey. 17 Jahre und 6 Monate ist Michael Frey jung, der Stürmer wohnt bei seinen Eltern in Münsingen, wo er mit 5 Jahren im FC das Fussballspielen lernte. Nach zwei Saisons bei Thun wechselte Frey als 15-Jähriger zu YB. Gestern stand er – ausgerechnet in Thun – erstmals in der Super League im Kader («ein Traum ging in Erfüllung»), weil einige Stammkräfte ausfielen. Und in der 84.Minute wurde Frey für Raphael Nuzzolo eingewechselt, während auf der Gegenseite der über zweimal so alte Milaim Rama das Feld betrat. «Ich war nervös, zumal ich beim Einlaufen Kollegen auf der Tribüne erblickt hatte. Und auch meine Familie war im Stadion», sagt Frey. Der 21-jährige Bruder David spielte bei YB und steht im erweiterten Kader Thuns. «Aber als ich auf dem Rasen stand, spürte ich keine Aufregung mehr.»
YB-Fan schon als Bub
In seinen ersten zwei Aktionen teilte der kräftige Angreifer rustikal aus, und beinahe hätte der langjährige Nachwuchsnationalspieler und aktuelle U-19-Stürmer der Schweiz noch das 3:2-Siegtor erzielt. «Ich erwischte den Ball nicht richtig», sagt Frey, «aber die nächste Chance werde ich verwerten.» Selbstbewusst tritt der Teenager nach Spielschluss vor die Medien, freundlich, aber bestimmt fallen die Antworten aus. Seine Vorbilder seien Filippo Inzaghi, der für Milan just gestern das letzte Spiel bestritt, Mario Gomez und Zlatan Ibrahimovic. «Eine Mischung aus diesen drei Stürmern wäre perfekt», sagt Frey, der die Schule für Gestaltung in Bern besucht, verschmitzt. Freys Vertrag läuft bis 2014, YB plant laut CEO Ilja Kaenzig mit dem Talent: «Wir werden schauen, was für seine Zukunft am besten ist.» Frey erklärt, er sei schon als Bub ein grosser YB-Fan gewesen und habe Spiele und Trainings besucht: «Aber junge Stürmer brauchen Einsätze, und vielleicht wäre es auch gut, ginge ich ein Jahr in die Challenge League.» Aarau sei stark interessiert. Und dann: «Auch Marco Streller und Alex Frei wurden von Basel zuerst an Thun ausgeliehen, ehe sie sich bei ihrem Stammklub durchsetzten.» Der Junge weiss, was er will.
Raimondis Bekenntnis zu YB
Oder bernisch wie Mario Raimondi. Erstmals seit Monaten wurde er – ausgerechnet bei seinem früheren Verein Thun – gestern eingewechselt. In 25 Minuten hinterliess der 31-Jährige einen guten Eindruck. «Das war wunderbar. Es freut mich, konnte ich überzeugen», sagt Raimondi. Ob er bei YB bleiben darf, ist offen, sein Vertrag ist bis 2013 datiert. Raimondi sagt, er möchte mindestens noch ein Jahr in der Super League spielen. «Am liebsten bei YB.»
Oder bernisch wie Christoph Spycher. Der Routinier steht nicht wie Frey am Anfang, sondern wie Raimondi im Herbst seiner Karriere. Der 34-Jährige bewies erneut seinen Wert als Elfmeterschütze. «Unsere Leistung war gut», sagt Spycher, «wir müssen uns aber in der Abwehr steigern.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17719925
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Thun (13. Mai 2012)
Aktualisiert vor 54 Minuten Drucken Die Young Boys spielten in Thun (2:2) sehr schwungvoll und offensiv.
Marco Wölfli Note 4,5 Eine gute Parade gegen einen Schuss Enrico Schirinzis (70.Minute). Wenig Arbeit, bei den Gegentoren ohne Abwehrchance.
Alexander Gonzalez Note 5 Der 19-Jährige ist der spektakulärste Aussenverteidiger in der Super League – nach vorne, aber auch nach hinten Sehr stark in der Offensive, mit vielen tollen Szenen. Aber eben auch mit Stellungsfehlern in der Defensive.
Alain Nef Note 4 Die YB-Abwehr war wenig gefordert. Ordentliche Leistung. Aber bei den Thuner Treffern waren alle Verteidiger nicht sortiert.
Michael Silberbauer Note 4 Musste bereits nach 26 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Bis dahin agierte er für den gesperrten Dusan Veskovac in der Innenverteidigung solid.
Jan Lecjaks Note 4,5 Mit guten Aktionen in der Vorwärtsbewegung. Athletischer, laufstarker Aussenverteidiger.
Christoph Spycher Note 4,5 Ersetzte den gesperrten Pascal Doubai im 4-1-4-1-System im defensiven Mittelfeld. Leistete sich auf einer für ihn nicht mehr gewohnten Position zwar den einen oder anderen Ballverlust, ordnete den Aufbau aber gut. Und leitete den ersten YB-Treffer ein.
Raphael Nuzzolo Note 4 Rechts im Aufbau für den verletzten Matias Vitkieviez. Probierte viel, setzte sich selten durch.
Moreno Costanzo Note 5 Viele Ballkontakte, gute Ideen, überzeugende Vorstellung. Holte den Elfmeter vor dem 2:2 heraus. Aber seine Freistösse und Eckbälle waren in Thun nicht gut.
Alexander Farnerud Note 4,5 Weniger prägend als Costanzo, spielte noch zu viele Sicherheitspässe. Aber auch der Schwede agiert wieder sichtlich befreit.
Josh Simpson Note 4,5 In der Stammformation gegen Zürich (1:0), auf der Tribüne gegen Luzern (2:2) – und in Thun wieder von Beginn weg dabei. Diesmal fehlten mehrere Nicht-EU-Ausländer, deshalb durfte der Kanadier spielen. Schwungvoll in der ersten Hälfte, präziser Querpass auf Makuya vor dem 1:1. Später baute er stark ab.
Emmanuel Mayuka Note 5 Raúl Bobadilla fehlte gesperrt, aber YB erspielte sich dennoch viele Chancen. Was auch an Mayuka lag. Schirmte den Ball gut ab, war flink, hätte mindestens einen (eher zwei) Elfmeter verdient gehabt. Schoss das 1:1.
Juhani Ojala Note 3,5 Kam nach 26 Minuten für Silberbauer. Nicht immer stilsicher, zudem eher langsam, aber die Thuner waren zu harmlos, um Ojalas Mängel auszunutzen.
Mario Raimondi Note 4,5 Kam nach 65 Minuten für Simpson. Nach Monaten ohne Ernstkampf wusste der wirblige Raimondi zu gefallen. Vergab einen Kopfball aus bester Position.
Michael Frey keine Note (84.Minute für Nuzzolo) war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27703690
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 14. Mai 2012, 09:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2012  Zitat: Gummischrot beim Berner Derby
Die sonntägliche Begegnung zwischen dem FC Thun und YB verlief über weite Strecken friedlich. Um Konfrontationen der Fangruppen zu verhindern, griff die Polizei aber zu Gummischrot und Wasserwerfer.
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Thun und den BSC YB musste die Kantonspolizei Bern zweimal einschreiten. Insgesamt zieht die Kantonspolizei Bern eine positive Bilanz, wie sie in einer Mitteilung schreibt.
Das Fussballspiel zwischen dem FC Thun und den BSC Young Boys fand am Sonntagnachmittag in Thun statt. Der Fanwalk vom Bahnhof zum Stadion und die Partie verliefen friedlich. Auch der Abmarsch nach dem Spiel verlief vorerst ruhig.
Konfrontationen unterdrückt
Wie die Polizei schreibt, habe dann auf der Allmendingenallee eine Gruppe YB-Anhänger versucht, die geplante Marschroute zu verlassen und über das Wiesland auf die Weststrasse zu gelangen. Gemäss eigener Aussage verhinderte die Polizei dies unter Einsatz von Gummischrot und eines Wasserwerfers. Der Rückmarsch bis zum Bahnhof sei danach wiederum ruhig verlaufen.
Dort sei eine Konfrontation der beiden Fangruppen neuerlich «unter gezieltem Einsatz von Gummischrot und Wasserwerfer» verhindert worden. Mehrere Personen wurden kontrolliert. Weitere Konfrontationen habe man dank des erhöhten Aufgebotes «unterdrücken» können, so die Einschätzung der Polizei. Meldungen über grössere Sachbeschädigungen lägen bis zum jetzigen Zeitpunkt keine vor. http://www.derbund.ch/bern/stadt/Gummis ... y/31172602
_________________ For Ever
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