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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 06:11 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Kein Sieger bei YB - Servette
Das Spiel YB - Servette erlebte einen verrückten Beginn: Nach weniger als zwei Minuten konnte Farnerud einen Freistoss von der rechten Seite treten, Nef brachte den Ball mit dem Kopf vor das Tor, dort lenkte Servette-Verteidiger Schneider den Ball mit dem Knie ins eigene Tor (2.). Die Freude der Berner über das Führungstor dauerte aber nicht lange… Im Gegenzug gelang Vitkieviez nach einem zügigen Angriff der Genfer im Nachschuss der Ausgleich (4.).
Nach den frühen zwei Toren verlief das Spielgeschehen ausgeglichen. YB vermochte durch einen schönen Angriff über Costanzo und Degen Gefahr zu erzeugen. Bienvenus Schuss wurde letztlich von einem Servette-Verteidiger geblockt. Der Gast spielte im Stade de Suisse frech auf und machte den Young Boys das Leben sehr schwer.
In den Minuten vor der Pause agierten die Berner dann druckvoller. Costanzo hatte in dieser Phase eine sehr gute Möglichkeit, als sein Schuss aus bester Position von einem Servettien - wohl mit der Hand - über das Tor gelenkt wurde. Die Genfer hätten sich über einen Penaltypfiff von Schiedsrichter Kever nicht beklagen können. Wenig später prüfte Degen Servette-Goalie Gonzalez, den Nachschuss brachten sowohl Bienvenu wie auch Nuzzolo nicht im Tor unter.
Servette blieb auch nach dem Seitenwechsel ein sehr unbequemer Gegner. YB war zwar die spielbestimmende Mannschaft, viele Möglichkeiten wurden den Bernern aber nicht gewährt. Nach einer Stunde landete der Ball nach einem Freistoss im Netz, Veskovac stand bei seinem Torschuss aber im Abseits. Auf der Gegenseite prüfte Rüfli YB-Goalie Wölfli mit einem sehr tückischen Freistoss.
In der Schlussphase suchten die Young Boys mit Vehemenz das Siegestor. Die Mannschaft von Christian Gross war nun klar überlegen. Servette verteidigte sich mit allen verfügbaren Mitteln und bracht das Resultat schliesslich über die Zeit. Kurz vor Schluss besassen Raimondi und Schneuwly die besten Chancen, YB zum Sieg zu schiessen. Beide blieben an der vielbeinigen Servette-Abwehr hängen.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 22472 Schiedsrichter: Kever
Tore: 2. Eigentor Schneider (Nef) 1:0. 4. Vitkieviez 1:1.
Auswechslungen: 55. Karanovic für Eudis. 56. Schneuwly für Costanzo. 62. Raimondi für Nuzzolo. 69. Pizzinat für De Azevedo. 74. Esteban für Yartey. 77. Doubaï für Bienvenu.
Ersatz: YB: Benito, Zverotic, Mveng, Affolter. Servette: Monteiro, Diallo, Moubandje, Mfuti.
Bemerkungen: YB ohne Ben Khalifa (gesperrt), Mayuka, Lecjaks, Dudar, Lingani (alle verletzt), Alioski, Tosetti und Mvogo (U21). Servette ohne Schlauri (verletzt). 60. Tor von Veskovac wegen Offside aberkannt. 62. Lattenfreistoss Rüfli.
Verwarnungen: 34. Rüfli (Foul), 36. Nef (Foul), 41. Vitkieviez (Foul), 61. De Azevedo (Reklamieren), 91. Degen (Foul), 96. Doubaï (Foul).
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 06:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2011  Zitat: Ein 1:1 zu Hause ist für die Young Boys zu wenig
Nach dem 1:1 beim Saisonstart gegen Meister Basel erreichte YB gegen Servette das gleiche Resultat. Es war eine Enttäuschung für die physisch wie mental müden Berner.
Der 1.August war ein guter Tag für die YB-Spieler. Endlich einmal genossen sie einen der raren freien Tage in diesen intensiven Saisonstartwochen. Am Sonntagabend, nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Servette, aber mussten die Fussballer noch auf dem Hometrainer strampeln – oder sogar eine Trainingseinheit im Stade de Suisse absolvieren, falls sie zuvor weniger als 45 Minuten eingesetzt worden waren. Nach den anstrengenden Wochen wirkten die Fussballer müde, physisch wie mental, und Christoph Spycher war nicht der einzige Akteur, der bilanzierte: «Uns fehlte es an der Frische. Wir waren heute auch gedanklich nicht immer schnell genug.»
Gross plädiert für Geduld
Einige YB-Spieler humpelten nach der Partie gegen Servette leicht aus der Kabine, das Programm zuletzt war happig, und weil ihr Trainer Christian Gross vorerst auf die grosse Rotation verzichtet, geht es für die Stammspieler stressig weiter. «Wir haben gegen Servette zwei Punkte verpasst», sagte Goalie Marco Wölfli. Aber der Captain fand auch positive Aspekte: «Wir sind immer noch ungeschlagen. Und wir haben genügend Chancen gehabt, um das Spiel zu gewinnen.»
Es hatte der YB-Offensive vor 22472 Zuschauern an Durchsetzungsvermögen gemangelt und auch an personellen Alternativen, da Ben Khalifa gesperrt und Emmanuel Mayuka verletzt gefehlt hatten. «Ein 1:1 gegen Servette ist zu wenig», sagte Scott Sutter. «Aber es gibt keinen Grund, nervös oder ungeduldig zu werden. Wir haben in den ersten Wochen unter Beweis gestellt, dass mit uns zu rechnen ist.»
Im zuweilen fiebrigen YB-Klubumfeld waren nach der dürftigen Leistung gegen den erstaunlich spielstarken und stabilen Aufsteiger derweil bereits erste negative Stimmen zu vernehmen. Trainer Gross plädierte verständlicherweise für Gelassenheit: «Wir benötigen Zeit, um uns zu finden. Die Meisterschaft wird nicht in den ersten Partien entschieden.» Verärgert reagierte Gross auf Kritik an Michael Silberbauer, der schwach gespielt hatte: «Silberbauer ist ein sehr entscheidender Spieler. Und er ist auch wichtig, wenn er einmal nicht seine Bestform erreicht.»
Die Parade von Routis
Vielleicht hätte die Partie einen anderen Verlauf genommen, wenn Referee Sacha Kever kurz vor der Pause das Vergehen von Christopher Routis gesehen, den Servette-Verteidiger vom Platz gestellt und YB einen Elfmeter zugesprochen hätte. Routis hatte einen platzierten Schuss Moreno Costanzos beidhändig übers Tor gelenkt. «Das war eine starke Parade», sagte Costanzo, «aber auch eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters, die er mir gegenüber später zugab.»
So hatte YB einzig über das Eigentor Jérôme Schneiders nach 90 Sekunden jubeln dürfen. Ein Fussballspiel aber dauert 90 Minuten (und am Sonntag mit Nachspielzeiten 99 Minuten). Nun folgen drei Auswärtsspiele (in Westerlo am Donnerstag im Europacup, in Luzern und bei GC). Vielleicht ist die vorerst verworfene Idee von Christian Gross, das Resultat auf der alten Wankdorfuhr, die auf dem Stadionvorplatz steht, zu ändern, gar nicht so schlecht. Ein drittes 1:1 im nächsten Heimspiel am 21.August gegen den aktuellen Leader Thun, der bis dahin zu Hause gegen Xamax und Lausanne spielt, wäre für YB ebenfalls enttäuschend. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10005622
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 07:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2011  Zitat: YB-Motor stotterte in der Wärme
Drei Tage nach dem Europacup-Sieg über Westerlo kamen die Berner gegen Servette nicht auf Touren. Sie mussten sich gegen den erstaunlichen Aufsteiger mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.
Wenn Christian Gross etwas nicht passt, so pflegt er die Dinge beim Namen zu nennen. Vorgestern, nach dem aus Sicht von YB enttäuschend verlaufenen Spiel gegen Servette nahm er sich einen Funktionär des Stade de Suisse zur Brust, der die Installation der Fernsehkameras koordiniert. Es dürfe doch nicht sein, dass wegen der Kameras nicht mehr der ganze Platz bewässert werden könne vor Matchbeginn, monierte der YB-Trainer. Der Kunstrasen sei deswegen noch stumpfer gewesen als sonst.
Zuvor hatte Gross bereits in einem Fernsehinterview Dampf abgelassen und sich über die ungeliebte Unterlage beklagt. Es war offensichtlich: Der Coach war ungemein verärgert wegen des Auftritts seiner Mannschaft – schwere Beine wegen der Europa-League-Partie gegen Westerlo (3:1) am letzten Donnerstag hin oder her. Gross bemängelte die Laufarbeit («Wir müssen uns mehr bewegen.») und vermisste im Angriff die Entschlossenheit. Das habe dem sehr gut organisierten Servette die Abwehrarbeit erleichtert.
Wie gewonnen, so zerronnen
Die Berner Young Boys kam gegen die Genfer überhaupt nicht in die Gänge. Zum verunglückten Nachmittag passte, dass sie nach dem frühen und etwas glücklichen 1:0 (Eigentor von Servette-Verteidiger Schneider nach Nef-Kopfball) schon beim nächsten Genfer Angriff die Führung wieder aus den Füssen gaben. Vitkieviez traf mit einem Flachschuss, nachdem Wölfli gegen den durchgebrochenen Eudis noch hatte intervenieren können.
Nach dem Ausgleich kontrollierte Servette das Geschehen lange Zeit mit einer Selbstverständlichkeit, dass manch Zuschauer sich erstaunt die Augen rieb. Die Genfer präsentierten sich wie in früheren Zeiten als technisch hervorragende Equipe, die es immer wieder verstand, den Ball zu monopolisieren. Die Berner versuchten, der Technik mit Wucht und Dynamik zu begegnen. Doch diese beiden Tugenden konnten sie an diesem Tag kaum je abrufen. Das machte es den Gästen relativ einfach, YB nicht in die gefährliche Zone vordringen zu lassen.
«Uns fehlte die körperliche Frische», gab Christoph Spycher nach dem Schlusspfiff unumwunden zu. Kam die Heimelf doch einmal zu einer Torchance, fehlte ihr das nötige Quäntchen Glück. Kurz vor der Pause betätigten sich gleich zwei Servette-Verteidiger als Retter in letzter Not, nachdem Goalie Gonzalez einen Schuss von Degen nicht hatte festhalten können. Pech war, dass Schiedsrichter Kever in der 38. Minute nicht sah, wie Routis, der sich in einen Costanzo-Schuss warf, den Ball mit der Hand abfälschte. Costanzo erzählte nach der Partie niedergeschlagen, dass ihm Kever in der zweiten Halbzeit bestätigt habe, dass es ein Penalty gewesen sei. «Doch damit kann ich mir nichts kaufen. Ich muss ein Tor schiessen», meinte der St. Galler selbstkritisch.
Silberbauer ohne Einfluss
Costanzo konnte in der «Zone der Wahrheit», wie Gross den gegnerischen Strafraum bezeichnet, nur ein einziges Mal Gefahr heraufbeschwören. Das ist zu wenig für einen Spieler mit so viel Feingefühl im Fuss. Ihm mangelt es auch in der zweiten Saison im gelb-schwarzen Trikot an Durchschlagskraft und Antrittsgeschwindigkeit. Gross verlangt von Costanzo mehr Dominanz.
Der U-21-Nationalspieler war nicht der einzige Berner Mittelfeldspieler, der gegen Servette enttäuschte. Der leicht angeschlagene Michael Silberbauer rannte zwar fleissig den Platz rauf und runter, doch offensive Impulse kamen von ihm keine. Kaum jemand wäre erstaunt gewesen, wäre die neue, teure Nummer sechs vorzeitig ausgewechselt worden. Gross entschied anders und begründete dies mit Silberbauers Wichtigkeit für das Team. Es stimme auch nicht, dass der Däne gesundheitliche Probleme habe.
Ganz anders als Silberbauer präsentierte sich Alexander Farnerud. Der Schwede zeichnet sich derzeit klar als stärkster Berner Spieler aus. Gegen den erstaunlichen Aufsteiger war er der einzige, der mit seinen Einfällen, seiner Agilität und seinem Punch das Offensivspiel beleben konnte. Es ist davon auszugehen, dass sich seine Mitspieler auch übermorgen Donnerstag in Belgien auf ihn verlassen werden können, wenn YB in Westerlo zum Rückspiel der Europa-League-Qualifikation antreten muss. http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/19131525
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 09:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2011  Zitat: Gross lästert über TV und Costanzo
Nur 1:1 gegen Servette! Den YB-Trainer störten Kameras und das schöne Wetter.
Titelanwärter YB nicht besser als Aufsteiger Servette – das ist die knallharte Wahrheit nach dem 1:1. Servette-Torschütze Vitkieviez: «Wir liessen YB nicht besser spielen.»
Wo bleibt die Dominanz der Berner? Stürmer Bienvenu hat keine Torchance, Spielmacher Farnerud, noch der beste Berner, ist nur bei Freistössen gefährlich, Stratege Silberbauer ist nicht zu sehen.
Trainer Christian Gross sagt dennoch: «Silberbauer ist auch in dieser Verfassung wichtig für uns.» Kritik gibts dafür für Moreno Costanzo, der als hängende Spitze aufläuft. Gross: «Ich erwarte einen dominanteren Costanzo.»
Der 4-fache Schweizer Internationale weiss, was Gross meint. Costanzo selbstkritisch: «Ich erwarte von mir Tore und Assists. Die fehlten.»
Schuld daran trägt allerdings auch Schiedsrichter Kever. Costanzos Schlenzer in der 39. Minute hätte gepasst, doch Servette-Verteidiger Routis wehrt mit den Händen ab – eine Glanzparade! Es hätte Rot («Verhinderung einer klaren Torchance») und Penalty geben müssen.
Es ist eine der wenigen YBChancen. Sind die Berner in den Köpfen schon in Westerlo, wo am Donnerstag das Rückspiel in der Europa-League-Quali (Hinspiel: 3:1 für YB) ansteht? «Nein», sagt Christoph Spycher. «Ein körperliches Problem.» Gross siehts gleich: «Uns fehlte die Frische.»
Erst am Donnerstag spielte YB gegen Westerlo. Gross hätte darum lieber schon am Samstagabend als am Sonntagnachmittag gespielt! «Bei dieser Hitze zu spielen, ist sehr schwierig», erklärt Gross gegenüber SF2. «Da spielen wir lieber schon am Samstagabend.» Zudem sei der Platz sehr stumpf gewesen, weil er nicht genug gewässert werden konnte. «Die TV-Kameras standen schon da. Dafür müssen wir künftig Lösungen finden.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... nzo-177980
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2011  Zitat: Diesmal weder effizient noch dominant
YB - Servette 1:1Das Remis gegen Servette ist für YB ein Rückschlag. Trainer Christian Gross ortete verschiedene Mängel.
Zurück blieben Frust und auch ein wenig Unmut. Ein bescheidenes 1:1 schaute für YB am Sonntag gegen Servette heraus, für die ambitionierten Berner zwei Punkte zu wenig. Und natürlich hatte auch Trainer Christian Gross seine Mühe mit dem Remis. Im Gespräch mit dem Schweizer Fernsehen stellte er «unglückliche Verhältnisse» fest, wofür «in Zukunft eine bessere Lösung gefunden werden muss». Gross bemängelte, die TV-Kameras seien schon früh im Stadion aufgestellt worden und hätten eine richtige Bewässerung des Rasens verhindert: «Der Platz war sehr stumpf.» Erst später gesellten sich in Gross’ Analyse gewichtigere Faktoren wie das Verhalten seiner Spieler dazu. «Es fehlten Frische, Durchschlagskraft und Dominanz», sagte Gross, «und die Entschlossenheit im Abschluss war nicht zum ersten Mal mangelhaft.» Dass Nassim Ben Khalifa (Sperre) und Emmanuel Mayuka (Bänderverletzung) nicht zur Verfügung standen, dass sich Servette nicht versteckte und dass YB schlicht zu wenig Druck aufbaute, führte Gross als weitere Gründe für das enttäuschende Resultat an.
Hektischer Beginn
Tatsächlich waren sich die Teams auf Augenhöhe begegnet. Erstmals seit sieben Jahren und der Zwangsrelegation in die 1. Liga war der Traditionsverein Servette zu Gast in Bern. Zeit, sich im neuen Wankdorf zurechtzufinden, hatten die Gäste wenig. Nach etwas mehr als 90 Sekunden jubelten die Young Boys – wobei ein leiser Misston mitschwang. Torschütze war zwar mit Jérôme Schneider ein Servettien, entscheidend bedrängt wurde er aber von Dusan Veskovac, der im Offside stand, als Alain Nef einen Freistoss Alexander Farneruds mit dem Kopf verlängert hatte. Die knappe Entscheidung wurde nicht lange diskutiert, denn kaum zwei Minuten später schlug es auf der anderen Seite ein. Servettes Eudis (2008 ein Jahr bei YB unter Vertrag) lief auf Goalie Marco Wölfli los, dieser stoppte ihn zwar, nach dem Abpraller fehlte aber der YB-Abwehr die Übersicht, Matias Vitkieviez staubte zum Ausgleich ab.
Inkonstante bleibt bestehen
Die grosse Inkonstante im YB-Spiel war über die ersten drei Runden die Effizienz gewesen. Gegen Basel (1:1) war sie mangelhaft, in Sion (2:1) bemerkenswert, am Sonntag wieder ungenügend. Und dazu gesellte sich Pech. In der 39. Minute wurde Schiedsrichter Sacha Kever von YB-Akteuren umringt, weil Servettes Christopher Routis einen Schlenzer Moreno Costanzos regelwidrig mit den Händen abgefälscht hatte. Rote Karte für Routis und Penalty für YB wären die Konsequenzen gewesen – doch es gab Abstoss für Servette. Gross reagierte auf den stagnierenden YB-Druck und wechselte bereits früh Marco Schneuwly und Mario Raimondi ein. Ein Tor fiel zwar noch – diesmal aber wurde die Offside-Position von Schütze Veskovac geahndet. Sonst gelang den Young Boys nicht mehr viel. Nach dem Rückschlag gegen Servette befindet sich YB immerhin auf Augenhöhe mit Meister und Rivale Basel. 5 Punkte aus 3 Spielen sind Gross aber sicher zu wenig, zumal es nach den Partien mit dem Meister und dem Cupsieger zuletzt gegen einen Aufsteiger ging.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2011  Zitat: Es fehlte an Spritzigkeit
yb-Noten · Beim 1:1 gegen Servette überzeugten die harmlosen YB-Spieler nicht.
Marco Wölfli Note 4,5
Beim Servette-Tor stoppte er zuerst noch den allein auf ihn stürmenden Eudis stark – gegen den Nachschuss von Matias Vitkieviez war Wölfli machtlos. Ansonsten bis auf eine Unsicherheit nach einer Rückgabe solid.
Scott Sutter Note 4
Nicht so auffällig wie in den ersten Partien. Seine Achillessehnenprobleme spürte der flinke Rechtsverteidiger nicht, weil er Schmerzmittel genommen hatte. Aber Sutter wirkte dennoch nicht so schwungvoll wie zuletzt.
Alain Nef Note 4
Einige Male Mühe gegen die technisch starken Servette-Spieler. Aber robust und kampfstark.
Dusan Veskovac Note 4
Auch er tat sich teilweise schwer mit den wirbligen Gästeakteuren. Am YB-Tor beteiligt, schoss zudem ein Abseitstor und war wie immer enorm kopfballstark. Wie Nef aber mit Schnelligkeitsdefiziten, zudem beim Gegentor zwar engagiert, aber glücklos.
Christoph Spycher Note 3,5
Wie Sutter hatte der Linksverteidiger in den ersten Spielen überzeugt. Diesmal weniger spritzig und weniger gut – und sogar mit Fehlpass im eigenen Strafraum. Hob beim Gegentor mit grösster Wahrscheinlichkeit das Abseits auf. Das passiert ihm selten.
David Degen Note 4
Wenns ihm nicht gut läuft, tut sich YB in der Offensive derzeit schwer. Nur mit zweien seiner unwiderstehlichen Energieanfälle, ansonsten ohne Einfluss.
Michael Silberbauer Note 2,5
Wirkte behäbig, lief unrund und hatte zahlreiche Ballverluste. Ist aber im vorläufigen Aufgebot des dänischen Nationalteams für das Testspiel gegen Schottland.
Alexander Farnerud Note 4,5
Kämpfte stark, lief und gewann die Zweikämpfe im zentralen Mittelfeld oft auch noch gleich für Silberbauer. So aber fehlte ihm häufig vorne die Kraft für entscheidende Aktionen.
Raphael Nuzzolo Note 3
Mit Schüssen ohne Fortune. Setzte sich kaum durch und war wie die gesamte Offensive blass.
Moreno Costanzo Note 3,5
Durfte im modifizierten 4-2-3-1-System bei YB als Spielmacher auf seiner Wunschposition auflaufen. Verlor viele Zweikämpfe und schlug nur einen guten Pass. Viel Pech bei seinem Schuss, der von Servette-Verteidiger Christopher Routis mit den Händen über die Latte gelenkt wurde.
Henri Bienvenu Note 3
Erhielt kaum Bälle, behauptete sich aber auch selten. Kaum eine gefährliche Szene.
Marco Schneuwly Note 3
Kam nach 56 Minuten für Costanzo – und war diesmal als Joker wirkungslos und kein Faktor.
Mario Raimondi Note 3
Kam nach 62 Minuten für Nuzzolo – und war ähnlich harmlos wie sein Vorgänger.
6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Zitat: «Uns fehlte die körperliche Frische», gab Christoph Spycher nach dem Schlusspfiff unumwunden zu. was söu di ussag? im vierte ärnschtkampf vor nöie saison scho müed. das chas ja nid si! 
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ljungberg
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 15:07 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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[quote="Haribo"][quote]«Uns fehlte die körperliche Frische», gab Christoph Spycher nach dem Schlusspfiff unumwunden zu.[/quote] was söu di ussag? im vierte ärnschtkampf vor nöie saison scho müed. das chas ja nid si!  [/quote] verstohni au ned ganz. aber anschinend si jo es paar speler agschlagä (silberbauer, sutter). werum dene nid grad e pause gönne?! s kader isch jo breiter aus ou scho ond de wör me de "bänkliwärmer" grad chli motivation gäh, dass si sech au mau chöi bewiise! au dr herr gross chochät halt numä mit wasser....
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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Claude
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Verfasst: Dienstag 2. August 2011, 15:31 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Zitat: Gross hätte darum lieber schon am Samstagabend als am Sonntagnachmittag gespielt! «Bei dieser Hitze zu spielen, ist sehr schwierig» Ich dachte immer das Trainer und Fussballer es zu schätzen wissen, wenn sie nach einem Europacup Einsatz (Europa League) erst am Sonntag wieder ran müssen, da die Erholungsdphase von Donnerstag bis Samstag relativ kurz ist. Das sind ja plötzlich ganz neue Töne Christian Gross, welche ich nicht ganz nachvollziehen kann.
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