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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 17. Juli 2008, 17:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Kurier, 17.07.2008
Schweizer Liga startet mit Schlager
Vizemeister Young Boys Bern und Double-Gewinner FC Basel eröffnen am Freitag die neue eidgenössische Meisterschaft.
Mit dem Schlager zwischen Vizemeister Young Boys Bern und Double-Gewinner FC Basel wird am kommenden Freitag, knapp drei Wochen nach dem EM-Schlusspfiff in Österreich und der Schweiz, die neue eidgenössische Meisterschaft gestartet. Während die Gastgeber ohne den nach Katar ausgewanderten Liga-Topscorer und Kapitän Hakan Yakin in die Saison gehen, baut das Baseler Lager vor allem auf den vom spanischen Zweitligisten Tarragona geholten neuen Argentinier David Angel Abraham.
"Podestplätze" im Visier
"Wir wollen wieder die Meisterschaft und den Cup gewinnen", macht der Züricher Christian Gross aus den Baseler Erwartungen vor seinem zehnten Jahr als FCB-Trainer kein Geheimnis. Der 12-fache Meister verfügt wieder über einen Kader wie ihn kein anderer Club hat. Für die Berner war Hakin, der 2007/08 24 Liga-Tore erzielte, sehr wichtig. "Doch ich hatte das Gefühl, dass einige Spieler sich hinter ihm versteckten. Diese werden nun Verantwortung übernehmen", sagt YB-Coach Martin Andermatt.
Zu den ersten Herausforderern des FCB zählen die Young Boys aus Bern und der FC Zürich, der Meister 2006 und 2007. In Bern heißt es, man wolle den zuletzt errungen "zweiten Platz hinter den Baselern bestätigen" und aus Zürich ist zu hören, "um den Titel mitspielen" zu wollen. Was schwer wird, zumal dem FCZ in der eigenen Stadt die Vormachtstellung durch die Grasshoppers zu verlieren droht. Ein "Podestplatz" ist auch Uli Stielikes FC Sion zuzutrauen.
EM-Euphorie mitnehmen
Auf einen Rang in der vorderen Tabellenhälfte hoffen der FC Luzern und Neuchatel Xamax. Bis auf die beiden Aufsteiger AC Bellinzona und FC Vaduz (mit dem Schweizer Rekord-Internationalen Heinz Hermann als Trainer, nicht mehr mit dem Österreicher Florian Sturm), die wohl gegen den Abstieg kämpfen werden, sowie den FC Aarau verfügen alle Vereine der Zehnerliga über ein zweistelliges Millionen-Franken-Budget. Wie in Österreich wollen auch die Eidgenossen die EM-Euphorie in den Fußball-Alltag mitnehmen.
In der vorigen Saison wurde ein Zuschauer-Schnitt von über 10.000 pro Spiel registriert, durch den Abstieg des FC St. Gallen dürfte eine weitere Steigerung aber nur schwer zu schaffen sein. Auch weil der Pay-TV-Sender "Teleclub" fast 140 Spiele live, ein knappes Dutzend davon in SF, übertragen wird.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 18. Juli 2008, 08:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sportalplus.ch, 18.07.2008
Odermatt: ''YB-FCB ist ein Bruderkampf''
Karl Odermatt: ''FCB geht gestärkt, YB geschwächt in die neue Saison.''
Die FCB-Legende Karl Odermatt gibt im sportal.ch-Interview Auskunft darüber, warum YB schon immer ein rotes Tuch für den FCB war, dass Basel eine wunderbare Einheit ist und wieder Meister wird.
sportal.ch: Die Saison 08/09 startet mit der Neuauflage der Finalissima YB-FCB. Eine spezielle Affiche.
Odermatt: YB war schon immer ein rotes Tuch für Basel. YB-FCB ist ein so genannter Bruderkampf, weil FCB-Spieler auch bei YB gespielt haben, so war das ja auch bei mir. Wenn man auswärts das erste Spiel hat, ist das immer speziell. A weil im Stade de Suisse mit dem Kunstrasen der Boden anders ist und B weil es das erste Spiel ist.
Was ist denn daran so speziell?
Ich hatte immer Angst vor dem ersten Spiel! Es ist die Ungewissheit. Du weisst nicht, wie der Gegner spielt, und auch nicht, wie weit man selber ist. Das Startspiel zeigt deine Stärken auf und dient zur Standortbestimmung. Die Trainingsresultate zählen nichts mehr.
Aber für die Standortbestimmung wären doch eben genau diese Trainingsresultate.
Vorbereitungsspiele sind immer ein bisschen ein Geplänkel. Wenn man hört, dass YB Porta Fogo 6:0 auseinander nimmt, muss man Angst haben vor YB. Wenn man dann aber auch hört, dass Porta Fogo mit der zweiten Garnitur angetreten ist, relativiert das das Ganze. Die hervorragenden Resultate in der Vorbereitung hat gezeigt, dass der FCB gut drauf ist und YB schlagen kann. In Bern können aber alle Teams verlieren. Das Startspiel ist das heikelste Spiel und kann Überraschungen bringen!
Eine Überraschung war der schon lange angekündigte Abgang von Abwehrchef Majstorovic ja nicht wirklich. Einen wie ihn kann auch ein FCB nicht ersetzen.
Doch, ich hab diesen David Abraham gesehen. Er ist zwar nicht so routiniert wie Daniel Majstorovic, ist aber schneller und spielt aggressiv. Der Argentinier macht mir einen ausgezeichneten Eindruck. Er ist schon lange Profi, kennt das Metier und passt bei uns in Basel ins Ensemble.
Ergic hat kurz vor Saisonstart bekannt gegeben, er wolle nicht mehr Captain sein. Hat das dieses FCB-Ensemble nicht unnötig durchgerüttelt?
Nein, ich habe die Mannschaft im Training gesehen. Fantastisch, sie ist eine wunderbare Einheit! Das Team ist keinesfalls böse auf Ivan Ergic. Er war schon immer ein eigener, introvertierter Spieler, der ehrlich und klar seine Meinung sagt und dabei auch aneckt. Das Captainamt schien ihm zu viel zu werden, deswegen sagte er dem Trainer, er wolle nicht mehr Captain sein. Die wahren Gründe wissen allerdings nur die beiden.
Das Ensemble ist im Moment nicht komplett. Personelle Probleme plagen den FCB.
Das stimmt, wir sind nicht komplett. Eduardo fehlt noch für vier Wochen, Streller wird noch für Minimum zehn Wochen ausfallen, Chipperfield wird wieder zurückkommen und Derdiyok wird nicht weggehen. Es ist wichtig, dass der FCB noch einen Stürmer bekommt.
Ist der FCB gerüstet für die Titelverteidigung?
Ich sehe die Chancen, dass der FCB oder YB Meister werden, bei 50:50 und noch ein bisschen mehr auf der Seite von Basel, weil es das eingespieltere Team ist. YB hat zwar erstmals über 10'000 Mitglieder, kann aber Hakan Yakin nicht ersetzen. In die neue Saison geht YB geschwächt, Basel gestärkt. Gigi Oehri hat den FCB im Trainingslager jeden Tag beobachtet und hat gesagt, der FCB habe dieses Jahr die beste Mannschaft seit ihrem Amtsantritt von 1999. Basel wird wieder Meister werden!
von Oliver Spieser
_________________ For Ever
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aschi
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Verfasst: Freitag 18. Juli 2008, 10:17 |
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Registriert: Mittwoch 12. März 2008, 17:14 Beiträge: 63 Wohnort: Kriegstetten
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1. hallo zämme. mäude mi o widr zrügg uf d vorrundi  2. dr karli odermatt stinkt. 3. ib gwinnt hüt 4-1 2x häberli 2x fringpong so, das wärs eigentlech scho... 
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 18. Juli 2008, 10:32 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Aufstellung von heute:
-----------wölfli------------ schwegler-ghezal-portillo-schneider ------yapi----hochstrasser------ varela------------------raimondi -----doumbia---häberli-------
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 09:29 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Wer die Tore nicht macht, der bekommt sie halt. YB hätte in der ersten Halbzeit das Spiel entscheiden müssen, Basel war sehr schwach. Nach dem ersten Geggentor lief ja gar nichts mehr.
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Mahatma
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 11:49 |
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Registriert: Mittwoch 28. November 2007, 15:20 Beiträge: 36
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Zitat: (..) Basel war sehr schwach. Nach dem ersten Gegentor lief ja gar nichts mehr. Basel war sehr schwach Es gab durchaus Sachen die freuten. Die Schwäche sehe ich etwas differenzierter. Basel hat neue Spieler die erst am ankommen sind. Da braucht es noch ein paar Spiele bis ein automatisches Verstehen zu wirken beginnt. Wichtige, wertvolle Spieler fehlten zudem verletzungsbedingt. Basel hat überall (ausser beim Torhüter) Baustellen. Die Spieler und die Arbeit sind jedoch da, um etwas Schönes entstehen zu lassen. YB hatte klare Chancen gehabt, aber nur eine verwertet. (Zum Teil wegen Costanzo, zum Teil war es Pech). Das führte schlussendlich zur Niederlage. Nach dem ersten Gegentor lief ja gar nichts mehr. Wenn eine dominierte Mannschaft das Spiel noch dreht, so spricht es (zumindest zu einem Teil) auch für sie. (Vielleicht auch ein bisschen gegen YB). So schwach kann der FCB demnach gar nicht gewesen sein.
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 12:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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espace.ch, 19.07.2008
YB verteilt dem Meister Geschenke
YB hat sich auf gutem Weg zum Sieg gegen Basel befunden, aber nach zwei Standardsituationen sehr ärgerlich 1:2 verloren.
Es hätte für YB ein schwungvoller Saisonstart werden können. Mit einem Sieg gegen den Meister wäre die Spielzeit 19 Tage nach der Euro aus Berner Sicht richtig lanciert worden. Aber am Ende, nach sehr guter erster Halbzeit und sehr starkem Nachlassen nach der Pause, standen die Young Boys da, als wären sie von einem Sommergewitter überrascht worden. Viel ärgerlicher kann man ein Spiel nicht verlieren. Das 1:2 war – als Gesamtpaket betrachtet – ein Geschenk an den Gegner. Geht man davon aus, dass die beiden Teams auch in dieser Saison eine gute Rolle spielen werden, verlor YB im Prinzip sechs Punkte: Vom 1:0 zum 1:2.
Überlegen, dann passiv
Es war erstaunlich, wie leicht sich YB eine Stunde lang tat, das Spiel zu dominieren. Mit dem 0:1-Rückstand war der FCB bei Halbzeit sehr gut bedient. Zwischen dem Basel der Finalissima und dem Basel von gestern lag viel mehr als nur die Sommerpause. Es wäre jedenfalls für YB eine höchst günstige Gelegenheit gewesen, den stark ersatzgeschwächten und noch nicht eingespielten Meister zu bezwingen. YB kombinierte sich vor der Pause geschickt durch die gegnerischen Reihen, kam immer wieder zu Torchancen, aber nur zu einem Treffer. Bezeichnend für die defensiven Schwächen der Gäste war, dass in der 19. Minute zuerst Thomas Häberli per Kopfball die Latte traf und Eudis den Abpraller verwerten durfte – wo war Kunstrasen-Neuling David Angel Abraham, wo François Marque? YB war klar überlegen, Basel überraschend harmlos.
Doppelwechsel mit Folgen
FCB-Trainer Christian Gross machte im Verlauf der zweiten Hälfte, was ein Trainer macht, wenn er einem arg leidenden Team neuen Sauerstoff zuführen will: Er setzte auf einen Doppelwechsel – Benjamin Huggel und Mark0 Perovic rein, Marcos Gelabert und Fabian Frei raus. Die Massnahme zeigte Wirkung. Huggel ordnete das Mittelfeld neu, Perovic hatte einige geniale Einfälle, die sozusagen von seinem linken Fuss ausgingen. Sein grosser Moment kam in der 69. Minute, als er einen Freistoss verwertete. YB-Goalie Marco Wölfli blieb nicht einmal die Möglichkeit einer Reaktion.
Die Basler waren damit fast aus dem Nichts zum Ausgleich gekommen. YB hatte zuvor zweimal die Latte (Mario Raimondi in der Startphase und Thomas Häberli vor dem 1:0) und einmal den Pfosten (Häberli/52. Minute) getroffen. Das waren Belege genug, um sich über die schlechte Chancenauswertung zu ärgern. Die Berner verloren nach dem 1:1 völlig den Faden und fanden ihn bis zum Spielende nicht mehr. Wo blieb der Mut, weiterhin nach vorn zu spielen, wo die Überzeugung, den Gegner distanzieren zu wollen, wo die Kompaktheit?
So gut YB in der ersten Hälfte gespielt hatte, so viele Rätsel gab es nach dem Wechsel auf. Mit Huggel erzielte auch der zweite eingewechselte Basler sein Tor – es war in der 87. Minute nach einem Perovic-Freistoss die Entscheidung. Den Baslern genügten zwei Tore nach stehenden Bällen, um mit bescheidenem Aufwand drei Punkte zu holen. YB blieben dagegen nur Enttäuschung und Ärger – bitter, bitter.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 12:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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St. Galler Tagblatt, 19.07.2008
Erstaunliche Wende
Der FC Basel gewinnt zum Auftakt der Super-League-Saison in Bern gegen die Young Boys 2:1
Lange Zeit sahen die Young Boys wie der sichere Sieger aus, aber mit einer völlig unerwarteten Steigerung in den letzten 20 Minuten erzwang Basel die Wende vom 0:1 zum 2:1. Hansjörg Schifferli/Bern Damit hätte noch nach mehr als einer Stunde der Begegnung Zweiter gegen Meister zum Auftakt der neuen Super-League-Jahres niemand gerechnet – mit einem Erfolg des Champions, ja nicht einmal mit einem Punktgewinn für die Basler. Denn sie waren bis dahin von den Young Boys deutlich dominiert worden, sie mussten – beispielsweise nach drei Pfosten- oder Lattenschüssen der Young Boys – froh sein, nur 0:1 zurückzuliegen.
Eudis nutzt Abpraller
In der achten Minute hatte Mario Raimondi die Latte getroffen, in der 52. Minute visierte Captain Thomas Häberli aus wenigen Metern den Pfosten an. Konsequenzen hatte einzig der dritte Stangentreffer der Berner, Häberlis Kopfball an die Latte in der 19. Minute nach einem Freistoss von Carlos Varela. Denn den Abpraller nutzte die brasilianische Neuerwerbung Eudis zum 1:0. Das war immerhin einmal die Führung, aber – bilanzierte man das Spiel nach knapp 70 Minuten – doch viel zu wenig im Verhältnis zur Überlegenheit der Berner Young Boys.
Denn die waren auch ohne Hakan Yakin nicht nur aggressiver in der Abwehrarbeit und grundsätzlich präsenter, sie spielten zumal bei Kontergelegenheiten auch immer wieder schnell vor das gegnerische Tor, womöglich schneller als ehedem mit Yakin. Es war eine solide Vorstellung der Berner, während die Basler beinahe kein Bein vor das andere brachten. Der jugendlichen Basler Offensive mit Valentin Stocker, Eren Derdiyok und Fabian Frei fehlte es an jeglicher Durchschlagskraft, auch dem früheren St. Galler Jürgen Gjasula glückte wenig. Aber dann wechselte Basels Trainer Christian Gross aus. Nach 56 Minuten kam Benjamin Huggel anstelle von Marcos Gelabert ins defensive Mittelfeld, und für Frei erschien der Serbe Marko Perovic. Eine Viertelstunde später war erstmals festzustellen, dass Gross damit eine glückliche Wahl getroffen hatte: Perovic glich, beinahe aus heiterem Himmel, mit einem brillant getretenen Freistoss aus 22 Metern aus.
Aggressivere Basler
Das war für die Basler offensichtlich das Signal, an mehr zu glauben. Eine Situation kehrte das Spiel schliesslich ganz. Fortan waren die Berner völlig von der Rolle, wirkten die Basler zupackender und aggressiver. Dennoch wäre im Verhältnis zum gesamten Spielverlauf noch immer ein Erfolg gewesen, wären die Basler mit einem Punkt und also unbesiegt vom Kunstrasen des Stade de Suisse gezogen, wo sie in der vergangenen Meistersaison zweimal deutlich verloren hatten, 1:5 und 0:2.
Aber drei Minuten vor Schluss holten die Basler auch noch die Punkte zwei und drei. Der Linksfüsser Perovic trat wieder einen starken Freistoss, Derdiyok verlängerte ihn mit dem Kopf, Goalie Marco Wölfli konnte den Ball gerade noch an den Pfosten lenken – und bereit, diesen Abpraller über die Linie zu drücken, war ausgerechnet Huggel, der zweite eingewechselte Spieler. Für ihn, den Nationalspieler, der anfangs auf der Bank hatte sitzen müssen, der vorher hatte erfahren müssen, er werde nicht der neue Captain, war dies zweifellos eine grosse Genugtuung.
Charakter aufgebracht
Für die Berner wurde das Ganze vor 23 250 Zuschauern also noch zu einem «bitteren Abend», wie der kurz vor Schluss leicht angeschlagen ausgewechselte Häberli klagte. Für die Basler wurde der Anlass zu einem ersten Prestigeerfolg, weil sie in einer schwachen Phase doch den Charakter zu einer Reaktion aufbrachten. Aber auch sie werden wissen: So gut läuft es nicht immer, wenn man die ersten 70 Minuten eines Spiels geradezu verpasst hat.
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 12:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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schweizermagazin.ch, 19.07.2008
Fussballspiel YB - FC Basel: Auseinandersetzungen nach dem Spielende
Sankt Gallen/Bern (19.07.2008) - Im Anschluss an das Fussballspiel YB – FC Basel vom Freitagabend kam es ausserhalb des Stade de Suisse, namentlich im Gebiet Winkelriedstrasse/Bahnhof Wankdorf, zu Scharmützeln zwischen den beiden Fangruppierungen.
Die Kantonspolizei Bern, die mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz stand, konnte verhindern, dass das Gros der Risikofans aufeinander traf. Sie setzte vereinzelt Reizstoffe und Gummischrot gegen die Fussballfans ein, nachdem diese die Polizei mit Steinen und Flaschen beworfen hatten. Insgesamt sechs Fans mussten ärztlich betreut werden. Sie konnten nach erfolgter ambulanter Behandlung nach Hause gehen.
Seitens der Polizei gab es sieben leicht Verletzte.Zudem nahm die Polizei vier Anhaltungen vor. Drei Personen wurden kurze Zeit später wieder entlassen, da von den Geschädigten keine Strafanträge gestellt wurden; eine Person muss mit einer Strafanzeige wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen.
Der Extrazug nach Basel wurde im Bahnhof Wankdorf von Basler Fans am Wegfahren gehindert. Er konnte erst mit rund einer halben Stunde Verspätung abfahren.
Beim Auftaktspiel zur neuen Fussballsaison hat sich einmal mehr gezeigt, dass im Klubfussball Fangruppierungen aktiv sind, deren Ziel es ist, durch aggressives Verhalten, Schlägereien und Sachbeschädigungen aufzufallen.
Während der EURO 08 haben sich an Spieltagen weit über 100'000 Fans in Bern aufgehalten, ohne dass es zu erwähnenswerten Auseinandersetzungen oder grösseren Sachbeschädigungen gekommen ist.
Diese Erkenntnis macht deutlich, dass das Gewaltpotenzial und damit das Sicherheitsrisiko bei Spielen von Klubmannschaften weit höher einzustufen ist, als bei Austragungen zwischen Nationalmannschaften.
Aus Sicht der Polizei sollten Vereine und Verbände alles unternehmen, damit Gewalt und Sachbeschädigungen bei Fussballspielen von Klubmannschaften nicht zur unrühmlichen Normalität gehören.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. Juli 2008, 12:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 19.07.2008
Scharmützel zwischen Fans und Polizei
BERN – Neue Saison, alte Probleme: Der gestrige Meisterschaftsstart in der Super League wurde von Krawallen überschattet.
Nach dem Fussballspiel der Berner Young Boys gegen den FC Basel im Stade de Suisse in Bern ist es zu Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppierungen und der Polizei gekommen.
Sechs Fans und sieben Polizisten zogen sich dabei Verletzungen zu. Beim Bahnhof Wankdorf kam es zu Scharmützeln zwischen den beiden Fangruppierungen. Der Extrazug nach Basel wurde von Basler Fans während einer halben Stunde am Abfahren gehindert, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.
Nachdem die Polizei von den Fussballfans mit Steinen und Flaschen beworfen wurde, setze sie vereinzelt Reizstoffe und Gummischrot ein. Drei Personen wurden vorübergehend festgenommen, eine vierte Person muss mit einer Strafanzeige wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte rechnen. (SDA)
_________________ For Ever
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