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 Beitrag Verfasst: Samstag 25. August 2007, 18:48 
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Registriert: Donnerstag 10. August 2006, 12:50
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Wohnort: Gretzenbach SO
Hallo zusammen

Was war das denn heute?

War zürich so gut oder yb so verdammt schlecht ?

wäre froh um genauere infos von denen wo am spiel waren


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 Beitrag Verfasst: Samstag 25. August 2007, 18:50 
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Beiträge: 321
Wohnort: Münchenbuchsee
Einfach eine Frechheit.. Was macht YB falsch? Zuerst riesige Euphorie über ein 5:1 gegen Basel und jetzt verlieren wir gegen Zürich mit 1:5. Tag und Nacht!! Obwohl es das schon beim Thun- Spiel war.

Zürichs Demontage der Young Boys
Zürich verlängerte die Hausse gegen YB problemlos. Den masslos enttäuschenden "Herausforderer" aus Bern fertigte der formstarke Titelhalter vor gut gezählten 17#400 Zuschauern 5:1 ab.

Der herausragende Abdi entschied das höchst einseitige Spitzen-Duell der 7. Super-League-Runde mit einer wunderbaren Doublette bereits in der ersten Halbzeit. YB spielte im vorletzten Rendez-vous im Hardturm bestenfalls eine Statistenrolle und sicher nie auf gleicher Augenhöhe mit dem Meister. Im Kreis der Titelkandidaten sind die Berner in einer solchen Verfassung zweifelsfrei eine Fehlbesetzung -- Zürich dagegen ist auf bestem Weg zum Hattrick. Viermal gewann der FCZ nun in Folge, mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 16:3.

Von A bis Y wie Yakin (dem einzigen Berner Torschützen) waren bei YB alle überfordert. Das 2:0 von Yassine Chikhaoui, der in seiner ersten ASL-Saison bereits bei vier Toren angelangt ist, verschuldete der Berner Captain mit einem dilettantischen Befreiungsversuch im eigenen Strafraum. Der Tunesier erfasste das Blackout Yakins sofort und bezwang den chancenlosen Keeper Marco Wölfli mit einem wuchtigen Schuss. Nach 41 Minuten erhöhte Abdi auf 3:0. Raffael, der Brasilianer mit einem Zick-Zack-Kurs, und Chikhaoui setzten die Demontage der Gäste in der zweiten Halbzeit fort.

Zum erwarteten letzten Härtetest vor dem Trip zum Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation in Istanbul entwickelte sich die Partie nie. Das krankheitsbedingte Out von Captain Hannu Tihinen registrierte man nur beim Blick auf die Mannschaftsliste. Zürichs Abwehr verfolgte den "Kürlauf" der Kurzpass-Strategen aus sicherer Entfernung und praktisch beschäftigungslos. Nur der Ausfall von Alphonse trübte die Zürcher Hochstimmung. YB-Verteidiger Schwegler verletzte den Franzosen am Fuss.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 25. August 2007, 21:21 
 
So gerade aus Zürich zurück, kann nur sagen war eine absolute Frechheit
was heute geboten wurde, schrecklich :evil: :evil: :evil:

Nach dem 0-3 hatten die meisten das Spiel abgehackt, und konnte sich
so zu 100% der Stimmung widmmen, war geil wie so noch durchgesungen
wurde (und noch in ansprechender Lautstärke).

Ach ja und 17'400 Zuschauer hatte es nie und nimmer.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2007, 06:43 
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
Wohnort: Wankdorfstadion
Was soll man da noch sagen.... Hoffe dass die Mannschaft immer noch im Straftraining ist, alles andere wäre eine Frechheit. Es ist schon langsam bitter was man sich als YB Fan so alles gefallen lassen muss. Es ist ja nicht nur die Niederlage von gestern welche zu denken gibt, sondern eigentlich alle Spiele nach dem Basel Match (ausser mit Abstrichen das Lens Spiel). Hoffe schwer das Team erlaubt sich jetzt nicht auch noch ein Ausscheiden im UEFA Cup :evil: Wobei wir wohl schon zufrieden sein müssen wenn es nicht wieder eine Demütigung gibt.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2007, 07:11 
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Beiträge: 39
Wohnort: Thun
Haha, jetzt wisst ihr, wie sich das anfühlt :P

Spätestens nach der dritten Kanterniederlage im Hardturm hat man sich daran gewöhnt. Einfach genung trinken und die Ansprüche etwas runterschrauben und das Spiel ist gegessen.

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Es ist egal ob du schwarz, weiß, gelb, grün oder sonst was bist - ihr seid alle gleichermaßen wertlos.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. August 2007, 21:39 
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Beiträge: 1122
Wohnort: Zollikofen
Meine Meinung zum Spiel:

AAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!! :angry: :angryfire:
Ist doch kaum zu glauben. Kaum steht mal ein gutes Aufgebot auf dem Rasen, welches ein Tolles System spielen könnte, werden wir auseinandergenommen wie eine Weinachtsgans. Und das der FCZ der aktuelle Meister ist, ist verdammt noch mal keine Entschuldigung. Auch die könnten wir schlagen, aber wen jedlicher Kampfwille und Spielbegeisterung fehlt.... unsere Jungs hatten eifach Schiss vor dem "ach so grossen und mächtigen FCZ". Ist doch zum weinen. Ich freue mich auf den Tag, an dem wir genug selbstvertrauen haben in uns, dass wir jeden noch so starken Gegner dominieren und schlagen können. Sei es auch nur für eine halbe Meisterschaftsrunde.

Zur Stimmung: War echt geil wie die meisten Mitgemacht haben. Freut mich immer wider zu was wir fähig wären.

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. August 2007, 10:26 
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
Wohnort: Wankdorfstadion
Kogokg hat geschrieben:
Haha, jetzt wisst ihr, wie sich das anfühlt :P

Spätestens nach der dritten Kanterniederlage im Hardturm hat man sich daran gewöhnt. Einfach genung trinken und die Ansprüche etwas runterschrauben und das Spiel ist gegessen.


Lieber nichts tun statt Thun 8)


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. August 2007, 11:29 
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NZZ am Sonntag; 26.08.2007

Sieg für die Reise der Hoffnung

Der FC Zürich gewinnt vor der wichtigen Partie in Istanbul gegen YB mühelos 5:1

Die schwachen Young Boys bieten dem FCZ wenig Gegenwehr. Personelle Probleme im FCZ fallen nicht ins Gewicht.

«Wir erleben eine schöne Zeit», sagte der FCZ-Coach Bernard Challandes nach dem Spiel lächelnd. Fürwahr: Nach dem 5:0-Sieg in Sitten bezwang der FCZ bei seinem letzten Spiel im Hardturm vor offiziell 17 400 Zuschauern die Berner Young Boys mit 5:1. Der Sieg zeigt zwar, dass die Hauptprobe vor dem Qualifikationsspiel für die Champions League gegen Besiktas Istanbul vom Resultat her geglückt ist. Am Mittwoch wird im Stadion Inönü am Bosporus allerdings ein anderer Gegner als die inferioren Young Boys auf die Zürcher warten. «Ich hoffe, dass uns am Mittwoch mehr Spieler als heute zur Verfügung stehen werden», sagte Challandes vielsagend.

Denn mit Captain Tihinen fiel der Abwehrchef wegen einer Grippe aus, in der Halbzeit musste auch sein Stellvertreter Rochat passen. So spielte am Ende mit Barmettler, Stahel, Schneider und Lampi sozusagen die Ersatz-Verteidigung des FCZ. Umso erstaunlicher, dass die Gäste aus Bern den FCZ nicht mehr in Bedrängnis bringen konnten. War es Lustlosigkeit? Fehlte der Wille? Der YB-Coach Andermatt blieb nach dem Spiel zwar gelassen, sagte jedoch, er müsse «jetzt zuerst mit den Spielern einige Worte wechseln».

Bereits nach gut vierzig Minuten war die Partie entschieden. Das Tor zum 3:0 war sinnbildlich für die einseitige Partie, in der die Zürcher in keiner Phase auch nur annähernd ihr ganzes Können in die Waagschale werfen mussten: Raffael wurde weit weg vom Tor gefoult, behielt dennoch den Ball und liess zwei, drei YB-Verteidiger stehen. Schliesslich tippte er den Ball zu Abdi, der aus 18 Metern, von Mangane zart angegangen, in die rechte Torecke zum 3:0 traf. Bereits in der 12. Minute hatte Abdi mit einem fast ansatzlosen Schuss aus dem Fussgelenk das 1:0 erzielt, Chikhaoiu das 2:0 in der 21. Minute. Auch dieses erste von zwei Toren des Tunesiers war typisch für das Spiel: YB-Captain Yakin, der beim 1:0 seine Mitspieler noch tadelnd angefaucht hatte, begann an der Strafraumgrenze grundlos zu jonglieren - Chikhaoui bestrafte ihn umgehend.

In der zweiten Hälfte versuchte es Andermatt mit zwei neuen Spielern. Ohne Ergebnis. Der FCZ behielt das Spiel unter Kontrolle, Langeweile machte sich im Hardturm breit. Irgendwann schied Cesar, von den Fans bei seinem letzten Heimspiel frenetisch verabschiedet, leicht verletzt aus, alsbald attackierte YB-Verteidiger Schwegler Alphonse rüde; der Franzose musste mit einer Bänderdehnung am Knöchel vom Platz. Erst in den letzten zehn Minuten belebte sich das Geschehen: Raffael erlief einen Steilpass und liess Tiago und Goalie Wölfli mit einem prächtigen Dribbling aussteigen (4:0). Hakan Yakins Ehrentor (88.) bestraften der eingewechselte Hassli und Chikhaoui mit einem schönen Doppelpass-Spiel und dem zweiten Tor des Tunesiers umgehend (89.).

Der FCZ kann das Spiel rasch abhaken und sich nach Erholung und Pflege am Dienstag guten Mutes auf die Reise der Hoffnung machen. YB hingegen muss über die Bücher. Mit solch einer Leistung und Einstellung gibt es im Championnat nicht einmal einen Blumentopf zu gewinnen. Von einem Weiterkommen im Uefa-Cup in Lens am Donnerstag ganz zu schweigen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. August 2007, 11:30 
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Beiträge: 29376
SonntagsZeitung; 26.08.2007

FCZ-Gala und stehende Ovationen

Der Meister deklassierte YB und ist für das Rückspiel gegen Besiktas gerüstet

VON PETER BÜHLER
ZÜRICH In der Pause erhob sich der Grossteil der (sehr gut gezählten) 17 400 Zuschauer im Hardturm ein erstes Mal und begleitete die Zürcher Spieler mit tosendem Applaus in die Kabine. Der Meister führte 3:0, die Partie war bereits zu seinen Gunsten entschieden. Abdi hatte mit einem harten Schuss von der Strafraumgrenze für das frühe 1:0 gesorgt, Chikhaoui nach 21 Minuten von einem haarsträubenden Fehler Hakan Yakins profitiert und das 2:0 erzielt, erneut Abdi kurz vor Schluss der ersten Halbzeit nach schöner Vorarbeit Raffaels sein zweites Tor geschossen.

Der Auftritt des FC Zürich in der erste Hälfte war ausgezeichnet gewesen. «Ich kann dazu nur gratulieren», kommentierte YB-Trainer Martin Andermatt. Seinem Kollegen Bernard Challandes hatte die Darbietung seiner Mannschaft «sehr gut gefallen». Der FCZ hatte die Berner in der Tat völlig dominiert und auch sehr effizient gespielt. Aus vier Chancen machte er drei Tore. Dies ist eine Quote, die ihm auch am kommenden Mittwoch in Istanbul gut anstehen würde.

Der Meister kann mit optimaler Moral an den Bosporus fliegen. Die Partie gegen YB, den selbst ernannten Meisterkandidaten, wurde für ihn zu einer Demonstration der eigenen Stärke. Zwar geschah in der zweiten Hälfte lange Zeit wenig Erwähnenswertes, die Schlussphase aber brachte die Begeisterung in den Hardturm zurück. Raffael erzielte nach feiner Einzelleistung das 4:0, Hakan Yakin rettete mit seinem Tor einen kleinen Rest der Berner Ehre, Chikhaoui sorgte nach einem Doppelpass mit Hassli für das auch in der Höhe verdiente Endresultat von 5:1.

Der FCZ liess dem 5:0 in Sitten einen weiteren Kantersieg folgen. Und die Zahlen, die er nach sieben Runden der Super League aufweist, sind beeindruckend: Er hat 16 Punkte erreicht, 21 Tore erzielt und nur 6 erhalten. «Das tönt gut», bestätigte Challandes, «aber wir wollen bescheiden bleiben.» Er dämpft die aufkommende Euphorie, er sagt lieber, dass die Erfolge nur möglich geworden seien, weil die Künstler in seiner Mannschaft bis anhin auch das Kämpfen nicht vernachlässigt hätten.

Challandes war von der glänzenden Zürcher Mannschaftsleistung sichtlich angetan. Und doch erwähnte er ausdrücklich Chikhaoui, der bereits bei fünf Meisterschaftstoren angelangt ist; er lobte Abdi, der im Mittelfeld immer stärker wird; und er fand aufmunternde Worte für Raffael, der sich mit der Klubleitung geeinigt hat, bis zur Winterpause keine Gespräche mehr mit anderen Vereinen zu führen: «Er hat heute gezeigt, dass er für den FCZ alles geben will - das bedeutet für mich wahre Klasse.» Auch Raffael hat bereits fünf Treffer erzielt.

Die Young Boys fügten sich der Niederlage widerstandslos

Ganz ohne Sorgen ist Challandes vor dem Showdown in Istanbul indes nicht. Tihinen fehlte gegen YB wegen einer Grippe, er sollte aber wie wahrscheinlich auch Aegerter am Mittwoch zur Verfügung stehen. Und Alphonse schied Mitte der zweiten Halbzeit mit einer Verletzung am Fussgelenk aus und musste zum Röntgen ins Spital.

Ein Wort noch zu den Young Boys: Sie wurden vom Meister gedemütigt, auch weil sie sich nach dem frühen 0:2 mehr oder weniger widerstandslos in die Niederlage fügten. Ihre Bilanz seit dem bejubelten 5:1-Triumph gegen Basel in der vierten Runde ist dürftig: 1:3 gegen Xamax, 1:1 gegen Lens, 0:0 gegen Thun, 1:5 in Zürich. Hakan Yakin sprach von einem «bedenklichen Auftritt.» Die gleiche Meinung hatten offensichtlich auch die mitgereisten Berner Fans. Ab Mitte der zweiten Halbzeit drehten sie dem Spielfeld demonstrativ den Rücken zu, um sich die schwachen Young Boys nicht länger anschauen zu müssen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. August 2007, 11:31 
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Beiträge: 29376
Aargauer Zeitung / MLZ; 27.08.2007

Almen Abdi in Länderspielform

FC Zürich Der Meister präsentiert sich beim 5:1-Sieg über YB als würdiger Leader

Vor 17 400 Zuschauern verabschiedete sich der FCZ mit einem 5:1 über YB vom Hardturm. Cesar bestritt sein letztes Meisterschaftsspiel und Raffael bleibt sicher bis Ende Jahr.

markus brütsch, zürich
Als Letzter war Alexandre Alphonse aus der Kabine gekommen. Dick einbandagiert am linken Knöchel hatte er den Hardturm verlassen und war anderntags, als sich die Teamkollegen auf dem Trainingsplatz die Müdigkeit aus den Knochen liefen, zur Untersuchung im Spital gewesen. Diese bestätigte, dass sich der Franzose nach dem Frustfoul Schweglers eine Bänderdehnung zugezogen hatte und am Mittwoch gegen Besiktas möglicherweise fehlt.

Die Verletzung des formstarken Stürmers Alphonse war indes das einzige, was den frühen Samstagabend aus Sicht des FCZ trübte. Zwar waren auch Rochat und Cesar mit Blessuren ausgeschieden, doch Rochat lief schon am Sonntag mit der Mannschaft aus und Cesars Einsatz in Istanbul war angesichts seines Transfers zu Al Ahly nach Dubai ohnehin höchst fraglich. Gleich nach dem Spiel hatte er sich auf den Weg nach Italien gemacht, um dort den Präsidenten seines im Trainingslager weilenden neuen Vereins › der FCZ erhält stolze 3,5 Millionen Franken › davon zu überzeugen, in der Türkei noch einmal für den FCZ spielen zu dürfen. Zuvor war Cesar vom Publikum mit stürmischem Applaus verabschiedet worden. «Es gibt viele Emotionen», sagte Cesar, «aber ich bin jetzt 28 Jahre alt und muss schauen, dass ich noch möglichst viel Geld verdienen kann.»

Schon 3:0 bei Halbzeit

Sein letztes Super-League-Spiel wird Cesar in guter Erinnerung behalten. Nach dem 5:0-Erfolg in Sion spielten die Zürcher die Young Boys mit 5:1 weg. Abdi (12./41.) und Chikahoui (21.) hatten vor der Pause eine 3:0-Führung herausgeschossen und das Publikum begeistert. Abdi, neuerdings im Zentrum des Mittelfeldes eingesetzt, war der beste Spieler auf dem Platz, und Köbi Kuhn wird den U21-Internationalen gewiss ins A-Team › noch ist Abdi nicht einmal im 40er- Sichtungskader › befördern, falls dieser das Niveau halten kann.

Abdi war klar besser als der trotz seinem Ehrentor (88.) schwache YB-Captain Yakin, der überdies mit einem krassen Fehler das 0:2 verschuldet hatte. Stellvertretend für die schwache Leistung von YB, das nach der Pause davon profitierte, dass sich der FCZ zurückhielt und mit den Toren von Raffael (83.) und Chikahoui (89.) begnügte.

Es war das letzte Spiel des FCZ im Hardturm; das nächste Heimspiel am 22. September gegen GC wird bereits im neuen Letzigrund ausgetragen. Mit dem von Hertha umworbenen Stürmer Raffael, denn dieser hat sich nun verpflichtet, bis Ende Jahr für den FCZ zu spielen.

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