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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2022, 20:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.04.2022  Zitat: YB patzt schon wieder: Lausanne stiehlt mit Last-Minute-Ausgleicht einen Punkt
YB – Lausanne 2:2
Für YB war das Remis wie eine Niederlage. Die Gesichter der Spieler nach dem Schlusspfiff sprachen Bände. Einmal mehr in dieser unerfreulichen Rückrunde kassierten die Berner einen späten, Punkte kostenden Gegentreffer. Vor etwas weniger als einem Monat hatte YB beim Debüt von Interimscoach Matteo Vanetta in Lausanne in der 93. Minute noch das 2:2 kassiert. Diesmal fiel der Ausgleich noch tiefer in der Nachspielzeit nach einem letzten Freistoss. Brahima Ouattara bugsierte den Ball am Ende über die Torlinie.
«Es ist schwer, Worte zu finden. Die erste Halbzeit war ungenügend. In der Zweiten hatten wir viel Schwung, aber kassieren wieder unglücklich in der letzten Minute das 2:2.» Ulisses Garcia, YB
YB hatte zuvor die komplett misslungene erste Halbzeit korrigiert – mit etwas Glück, aber auch einer klaren spielerischen Steigerung. In der 52. Minute verwertete Jordan Siebatcheu eine Foulpenalty, den Maxime Poundjé mit gleich zwei unnötigen Aktionen verschuldet hatte. Danach steigerte sich der sichtlich verunsicherte Serienmeister kontinuierlich. Er setzte nicht zu einem Feuerwerk an, aber kam doch regelmässig zu Torchancen, bis der eingewechselte Cheikh Niasse in der 80. Minute mit einem schönen Schuss aus 18 Metern zum 2:1 traf.
Lausanne, das die letzten zehn Partien in Bern alle verloren hatte, kam zwar spät zum Ausgleich, aber nicht unverdient. Denn in den ersten 45 Minuten waren die Waadtländer eine Woche nach dem ersten Sieg unter Trainer Alain Casanova (4.1 gegen Servette) die bessere Mannschaft gewesen. Zeki Amdouni traf nach fünf Minuten zum 1:0. Es war für den U21-Internationalen der zehnte Saisontreffer und der sechste in den letzten vier Spielen.
Young Boys - Lausanne 2:2 (0:1) 27'406 Zuschauer. - SR Bieri. Tore: 5. Amdouni (Trébel) 0:1. 52. Siebatcheu (Foulpenalty) 1:1. 80. Niasse (Elia) 2:1. 94. Ouattara (Husic) 2:2. Young Boys: Von Ballmoos; Blum (77. Maceiras), Amenda, Zesiger, Garcia; Mambimbi (46. Elia), Sierro (46. Niasse), Fernandes (77. Monteiro), Moumi Ngamaleu (69. Varga); Kanga, Siebatcheu. Lausanne: Castella; Monteiro, Husic, Poundjé; Trébel; Alakouch (85. Coyle), Sanches, Kukuruzovic (85. Spielmann), Mahou (12. Chafik); Pollero (42. Ouattara), Amdouni. Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lefort, Lustenberger, Petignat, Rieder, Lauper und Sulejmani (alle verletzt). Lausanne ohne Diaw (gesperrt), Grippo, Kapo, Koné, Koyalipou, Turkes und Suzuki (alle verletzt). Verwarnungen: 52. Poundjé (Foul). 53. Moumi Ngamaleu (Foul). 62. Niasse (Foul). 89. Monteiro (Foul). 93. Maceiras (Foul). https://www.watson.ch/sport/fussball/73 ... liveticker
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shalako
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Verfasst: Samstag 9. April 2022, 20:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.04.2022  Zitat: YB kann auch Heimspiel gegen Lausanne nicht gewinnen
Es will einfach nicht unter Interims-Coach Matteo Vanetta. YB kassiert auch im Heimspiel gegen Lausanne einen späten Ausgleich zum 2:2.
Das Wichtigste in Kürze
- YB kassiert im Heimspiel gegen Schlusslicht Lausanne spät das 2:2. - Jordan Siebatcheu und Cheikh Niasse kontern zuvor die Waadtländer Führung durch Amdouni. - Sechs Spiele ohne Sieg erlebte YB letztmals im Jahr 2013.
Matteo Vanetta wartet weiter auf den ersten Sieg als Interims-Trainer bei Noch-Meister YB. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigert sich sein Team, wird nach dem Seitenwechsel stärker. Jordan Siebatcheu via Penalty und Cheikh Niasse drehen das Spiel vor 27'406 Fans. Doch in der Nachspielzeit schlägt Lausanne noch einmal zu.
Die Waadtländer erwischen im Berner Wankdorf einen Blitzstart. Schon nach fünf Minuten trifft Zeki Amdouni zur Führung für Lausanne. Von YB kommt in der ersten Halbzeit lange zuwenig. Dafür müssen die Gäste in den ersten 45 Minuten zweimal verletzungsbedingt wechseln: Mahou und Pollero müssen runter.
Die beste Chancen hat YB kurz vor dem Pausenpfiff. Nach einem guten Lauf in die Tiefe verstolpert Wilfried Kanga zwar. Doch er kann den Ball zu Moumi Ngamaleu ablegen. Der Kameruner verpasst aber den Ausgleich.
Doppelwechsel bei YB zur Pause
Interims-Trainer Matteo Vanetta reagiert, nimmt Sierro und Mambimbi zur Pause für Cheikh Niasse und Meschack Elia raus. Und der Kongolese ist es, der nach 50 Minuten einen Penalty rausholt. Jordan Siebatcheu läuft an – und trifft zum 18. Mal in dieser Saison.
Dieser Treffer gibt den Bernern dann den dringend benötigen Aufwind. Der Führungstreffer wird gesucht, allerdings lange nicht gefunden. Erst in der YB-Viertelstunde ist es Joker Cheikh Niasse, der die Fans erlöst. Mit einem Strich erzielt er das 2:1 – sein erstes Tor für die Young Boys!
Dabei bleibt es aber nicht: Lausanne kommt in der Nachspielzeit zu einem Freistoss, der Ball landet auf Umwegen im Tor. Der Ausgleich übersteht auch die VAR-Prüfung.
Damit beenden die Berner die Negativ-Serie von fünf Spielen ohne Dreier nicht, warten schon sechs Spiele auf einen Vollerfolg. Das ist die längste Durststrecke seit dem Jahr 2013.
Damals wartete YB gar sieben Spiele auf einen Vollerfolg. Es war die längste solche Negativserie in der Ära der Super League (ab 2003).
Am nächsten Samstag trifft der Noch-Meister im Letzigrund auf den designierten neuen Champion FCZ. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ka ... n-66151805
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. April 2022, 08:33 |
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09.04.2022  Zitat: Alle Highlights im Video
Sieglos-Serie geht weiter – hier stürzt Lausanne YB noch tiefer in die Krise
Die Sieglos-Serie von YB geht weiter. Zu Hause kassieren die Berner gegen Lausanne in der Nachspielzeit das 2:2 und bleiben zum sechsten Mal hintereinander ohne Vollerfolg. https://www.20min.ch/video/lausanne-stu ... 2180922711
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. April 2022, 08:35 |
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09.04.2022  Zitat: Nichts gelernt: YB vergibt gegen Lausanne erneut den Sieg
Unglaublich aber wahr! Die Berner Young Boys verschenken gegen Schlusslicht Lausanne-Sport wie schon im Duell vor drei Wochen den Sieg in der allerletzten Minute. 2:2 lautet das Schlussresultat, womit das Team von Trainer Matteo Vanetta bereits zum sechsten Mal in Folge ohne Sieg bleibt.
Fussball schreibt doch immer wieder einmalige Geschichten. Dass diese aber nicht immer nur schön sein können, beweist das Beispiel vom Schweizer Meister der letzten vier Jahre. Die arg vom Verletzungspech geplagten Kicker aus der Hauptstadt geben in dieser Rückrunde nämlich einmal mehr einen sicher geglaubten Sieg in allerletzter Minute aus der Hand. Statt 2:1-Sieg hiess es gegen das Schlusslicht Lausanne dann halt wie schon vor drei Wochen 2:2.
Dass nach dem Weggang von David Wagner seinem Nachfolger Matteo Vanetta gleich die Wende gelingt, darauf hatten viele gehofft, dem war aber nicht so. Im vierten Spiel an der Seitenlinie der Young Boys sollte es dann endlich klappen mit dem ersten Vollerfolg unter dem 43-Jährigen ... doch es kam anders.
Der YB-Schreck
Der Auftakt in die Partie verlief für die Young Boys, die zu Hause vor fast ausverkaufter Hütte auflaufen konnte, überhaupt nicht nach Wunsch. Lausannes Zeki Amdouni, zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Servette Dreifach-Torschütze, verpasste den Berner in der 5. Minute den nächsten Seitenhieb in dieser bisher doch ziemlich ernüchternden Rückrunde.
Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schlugen die Westschweizer eiskalt zu und dürften so, wohl schon für den ein oder anderen «Buh-Ruf» aus den YB-Reihen verantwortlich gewesen sein. Übrigens: Amdouni ist nun offizieller «YB-Schreck». Denn bereits in den drei Duellen zuvor traf der U21-Nationalspieler gegen die Berner.
Wer nun auf eine Reaktion des Heimteams wartet, der wurde enttäuscht. YB, das erneut auf etliche eigentliche Stammkräfte verletzungsbedingt verzichten musste, tat sich extrem schwer, ins Spiel zu kommen. Auf der anderen Seite waren da dann auch frech aufspielende Lausanner, die nach dem 4:1-Erfolg gegen Servette wieder etwas Mut schöpften und den Klassenerhalt noch nicht ganz abgeschrieben haben. Trotz Chancenplus konnte sich das Team von Trainer Alain Casanova aber nicht mit dem zweiten Treffer belohnen.
Der sicher geglaubte Sieg
Ganz anders das Bild dann nach dem Seitenwechsel. Trainer Vanetta schien in seiner Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, um seine Mannschaft endlich wachzurütteln. Der Ausgleich der Berner fiel aber nicht aus dem Spiel heraus, sondern dank einem Elfmeter. Jordan Siebatcheu liess sich nicht zwei Mal bitten und netzte in der 52. Minute ein.
Und danach spielten eigentlich, angepeitscht von den Fans, nur noch die Berner. Im Minutentakt preschten sie vor das Lausanner Tor und hatten den Führungstreffer gleich mehrer Male auf dem Fuss. Doch wie schon in der ganzen Rückrunde, wollte der Ball irgendwie nicht so recht ins gegnerische Tor.
In der 82. Spielminute war es dann Winter-Neuzugang Cheikh Niasse, der den YB-Fanblock in Ekstase versetzte. Der zur Halbzeit eingewechselte Senegalese erzielte sein erstes Tor für den BSC YB und brachte sein Team damit auf die vermeintliche Siegerstrasse.
Und ja, was nach der 2:1-Führung folgte, damit hätte im Wankdorf wohl niemand gerechnet. YB stand nach einer fulminanten zweiten Halbzeit nämlich schon wieder sichere Sieger da. Doch dann kam, wie schon im Kräftemessen vor drei Wochen, nochmal Lausanne. Praktisch mit der allerletzten Aktion des Spiel, in der 94. Minute, war der erst 19-jährige Brahima Ouattara zur Stelle, erzielte den 2:2-Ausgleichstreffer und sorgte damit, dass die Berner Young Boys im sechsten Spiel in Folge ohne Sieg blieben.
Eine derartige Durststrecke erlebten sie letztmals vor fast neun Jahren, als sie in der Herbstrunde der Saison 2013/14 sogar in sieben Partien am Stück nicht siegten. Dies war zugleich YBs längste solche Negativserie in der Ära der Super League (ab 2003/04).
Matchtelegram Young Boys – Lausanne Sport
Young Boys – Lausanne, 2:2 (0:1)
Wankdorf, Bern. – 27'406 Zuschauer. – SR Bieri.
Tore: 5. Amdouni (Trébel) 0:1. 52. Siebatcheu (Foulpenalty) 1:1. 80. Niasse (Elia) 2:1. 94. Ouattara (Husic) 2:2.
Young Boys: Von Ballmoos; Blum (77. Maceiras), Amenda, Zesiger, Garcia; Mambimbi (46. Elia), Sierro (46. Niasse), Fernandes (77. Monteiro), Moumi Ngamaleu (69. Varga); Kanga, Siebatcheu.
Lausanne: Castella; Monteiro, Husic, Poundjé; Trébel; Alakouch (85. Coyle), Sanches, Kukuruzovic (85. Spielmann), Mahou (12. Chafik); Pollero (42. Ouattara), Amdouni.
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Lefort, Lustenberger, Petignat, Rieder, Lauper und Sulejmani (alle verletzt). Lausanne ohne Diaw (gesperrt), Grippo, Kapo, Koné, Koyalipou, Turkes und Suzuki (alle verletzt).
Verwarnungen: 52. Poundjé (Foul). 53. Moumi Ngamaleu (Foul). 62. Niasse (Foul). 89. Monteiro (Foul). 93. Maceiras (Foul). https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/198725/
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. April 2022, 10:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2022  Zitat: YB kommt nicht aus Kriechgang
Spycher: «Das darf nicht passieren»
Das 2:2 gegen Lausanne markiert einen neuen Tiefpunkt in der Saison von YB. Nun ist für die Berner gar Europa in Gefahr.
YB findet einfach keinen Weg aus der Negativspirale heraus. Seit mittlerweile 6 Partien warten die Berner in der Super League auf einen Vollerfolg. In dieser Phase trafen die Young Boys mit dem FCZ und Basel auf zwei Top-Teams der Liga, klar. Aber sie spielten eben auch zweimal gegen Schlusslicht Lausanne und einmal gegen den Vorletzten Luzern. Dass aus den letzten 6 Partien nur 4 Punkte resultierten, ist für einen Serienmeister miserabel.
Viel Selbstkritik bei YB
Die Zahlen lassen keine Ausreden zu. Dessen sind sich auch die Direktbeteiligten bewusst: «Wir haben viel Qualität im Team. Aber wenn du diese nicht auf den Platz bringst, nützt es rein gar nichts. Dann leidet man auch gegen ein Lausanne, das auf dem letzten Platz steht», so ein sichtlich genervter Cedric Zesiger nach dem 2:2 gegen die Waadtländer am Samstag.
Im Speziellen stiess dem YB-Abwehrspieler die Tatsache sauer auf, dass man erneut praktisch mit dem Schlusspfiff zwei Punkte aus dem Fenster geworfen hatte. «Gefühlt war es bereits das 10. Mal, dass wir in der Schlussminute das Gegentor kassieren. Wir sind komplett selber schuld», ist sich Zesiger bewusst.
Der Schweizer Internationale fordert nun, dass man als Mannschaft zusammenstehe und weiterkämpfe: «Wir müssen Stolz zeigen für diesen Verein, der uns jeden Tag unglaublich viel gibt.»
Vom Sportchef gibt's harte Worte
Auch Christoph Spycher redet nach dem Remis gegen das abgeschlagene Schlusslicht im Wankdorf gar nichts schön. «Wir hinken unseren Ansprüchen ganz klar hinterher», so das Fazit des in den letzten Jahren so erfolgsverwöhnten Sportchefs. Vor allem die Leistung von YB in der ersten Halbzeit von YB taxierte Spycher als «ungenügend». Diese werde auch von seiner Seite aus intern harte Worte zur Folge haben, denn: «Das darf nicht passieren.»
Alleine den Akteuren auf dem Rasen möchte der 44-Jährige die Schuld aber nicht in die Schuhe schieben. «Spieler, Trainer, sportliche Leitung, wir müssen gemeinsam durch diese Situation durch und alle in die gleiche Richtung marschieren», meint Spycher.
Über die Zukunft von Interimscoach Matteo Vanetta und einem potenziellen neuen Trainer an der Seitenlinie wollte sich der Sportchef nicht äussern: «Wir müssen nun schauen, dass wir nächste Woche gegen den FCZ eine gute Leistung abliefern. Alles andere ist aktuell im Hintergrund.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -passieren
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. April 2022, 14:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2022  Zitat: Die Einzelkritik
YB-Noten - Zwei Wechsel beleben – und einer sorgt für den Nackenschlag
45 Minuten lang ist das YB-Mittelfeld nahezu inexistent, dann wechselt Trainer Matteo Vanetta. Einfluss hat auch seine Rochade aus der 77. Minute.
David von Ballmoos – Note 3,5
Es ist der erwartet undankbare Abend für den YB-Goalie, allzu oft greifen die Lausanne-Stürmer nicht an. Zeki Amdounis 1:0 in der 5. Minute sieht zumindest nicht gänzlich unhaltbar aus, beim 2:2 in der Nachspielzeit hat er zuerst Glück, dass ihm Anel Husics Versuch an den Kopf prallt – dann Pech, dass der Ball Brahima Ouattara vor die Füsse fällt.
Lewin Blum – Note 4
Wie so oft müht er sich im Spiel nach vorne ab, wie so oft ist er einer der wenigen bei den Young Boys, die Energie ins Spiel bringen. Manchmal ist der 20-Jährige etwas gar euphorisch in der Vorwärtsbewegung, sodass er hinten fehlt. Gut, dass es Momente gibt, wo ihn sogar Nicolas Ngamaleu absichert.
Aurèle Amenda – Note 4
Im Winter wurde der 18-Jährige fix ins Kader der ersten Mannschaft genommen, gegen Lausanne kommt er zu seinem Startelfdebüt. Gross gefordert wird er kaum, Akzente im Spielaufbau gelingen ihm aber selten. Und beim frühen 0:1 schafft er es nicht, Torschütze Amdouni entscheidend zu stören.
Cédric Zesiger – Note 4,5
Ist gegen Lausanne der Spezialist fürs Ausbügeln. Zuerst bereinigt er nach einem groben Fehler im Spielaufbau von Ulisses Garcia, später rettet er in extremis gegen Rodrigo Pollero – und in der zweiten Halbzeit gelingt es ihm sogar, seinen eigenen Fehler auszubügeln.
Ulisses Garcia – Note 3,5
Ohne Teamkollege Zesiger wäre sein Start in den Abend noch mühsamer geworden. So ist er zwar nicht hauptschuldig an einem Gegentor – aber auch nicht für einen eigenen Treffer. Zu ungenau sind die meisten seiner Flanken.
Nicolas Ngamaleu – Note 3,5
Seit seiner Rückkehr vom Afrika-Cup ist es meist nicht mehr der gleiche Ngamaleu. Der so talentierte Flügel wirkt überspielt, seine Tempodribblings sorgen nur noch selten für Gefahr. Vielleicht regt sich hinter ihm deshalb Ulisses Garcia gleich mehrfach auf. Auch gegen Lausanne bleibt Ngamaleu unter den Erwartungen.
Vincent Sierro – Note 3
Unsichtbarer Teil eines in der ersten Halbzeit quasi inexistenten YB-Mittelfelds. Obwohl, sichtbar wird er in der 30. Minute, als er sich einen Aussetzer leistet, aufhört zu spielen und Glück hat, dass das vermeintliche 2:0 durch Lausanne wegen eines Offsides aberkannt wird. Muss zur Pause Cheikh Niasse weichen.
Edimilson Fernandes – Note 3,5
In der ersten Halbzeit ist er die zweite unsichtbare Hälfte des quasi inexistenten YB-Mittelfelds. Mit Niasses Einwechslung wird auch Edimilson Fernandes etwas besser, er ist es, der den Ball vor dem Penalty erobert.
Felix Mambimbi – Note 3
Versucht es mit Spielwitz, nur fehlt nahezu immer die Pointe. Immerhin ist er der Abnehmer von einer der wenigen guten Flanken von Garcia, das Kopfballspiel gehört aber nicht zu den Stärken des Freiburgers. Es ist logisch, dass er zur Pause ausgewechselt wird, für ihn kommt Meschack Elia.
Jordan Siebatcheu – Note 3,5
Zeigt keine Nerven, als er vom Penaltypunkt die Chance zum Ausgleich hat. Zeigt dann Nerven, als er aus guter Position zum Kopfball kommt, diesen aber neben das Tor setzt.
Wilfried Kanga – Note 3,5
Lange Zeit ist er auffälliger als sein Sturmpartner, kann etwas mehr Bälle behaupten und für die Teamkollegen auflegen. Und dennoch ist es ein über weite Strecken diskreter Abend des 24-Jährigen.
Meschack Elia – Note 5
46. Minute für Felix Mambimbi. Wechselt die Dynamik des Spiels. Seine Tempodribblings, seine Vorstösse und seine Energie überfordern Lausannes Defensive immer wieder. Holt den Penalty heraus und ist an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Nur eine starke Parade von Thomas Castella verhindert Elias verdientes Tor.
Cheikh Niasse – Note 5
46. Minute für Vincent Sierro. Sein vielleicht bester Auftritt, seit er im Winter aus Lille kam. Zeigt viel Präsenz im Mittelfeld, ist ein gutes Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff – und trifft mit einem sehenswerten Weitschuss zum 2:1.
Kevin Varga – ohne Note
70. Minute für Nicolas Ngamaleu.
Quentin Maceiras – ohne Note
77. Minute für Lewin Blum. Macht das Foul zum Freistoss, der zum 2:2 führt.
Joël Monteiro – ohne Note
77. Minute für Edimilson Fernandes. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-z ... 7354252372
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. April 2022, 20:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2022  Zitat: YB enttäuscht weiter
Ohne alle Basics zur schlechtesten Serie seit 2013
Wieder Lausanne, wieder die Nachspielzeit: Die Young Boys können den Tabellenletzten auch daheim nicht bezwingen. Wegen einer desaströsen ersten Halbzeit – und der 93. Minute.
Eigentlich müsste er zufrieden sein mit sich, ja, vielleicht sogar ein bisschen stolz. Aber nach diesem frustrierenden 2:2 gegen Lausanne ist Matteo Vanetta nicht wirklich nach Selbstlob, der YB-Trainer ist rund eine halbe Stande nach dem Schlusspfiff im Medienraum des Wankdorfs sichtlich angefressen. Also findet er sogar für die Leistungssteigerung seines Teams nach der Halbzeit kritische Worte: «Es kann nicht sein, dass zwei Spieler eingewechselt werden und das die ganze Dynamik verändert.»
In der Tat ist es beeindruckend, wie viel Einfluss es hat, dass nach dem Seitenwechsel Meschack Elia und Cheikh Niasse statt Felix Mambimbi und Vincent Sierro auf dem Platz stehen. Plötzlich sind die Young Boys nicht mehr nur durch die gelb-schwarzen Trikots zu erkennen, sie spielen auch schon fast wieder wie ein Team, das mal die Ambition hatte, den fünften Meistertitel in Serie zu feiern. Zumindest tun sie das ansatz- und zeitweise – nach dieser desaströsen ersten Halbzeit ist das aber schon ein riesiger Schritt.
Alarmierend – mal wieder
«Alle Basics», hätten seine Spieler vermissen lassen, kritisiert Vanetta. Er meint damit Dinge wie Intensität oder das Führen von Zweikämpfen – fundamentale Attribute, insbesondere wenn spielerisch wenig zusammenläuft. Und so ist es lange bei YB, nicht nur in diesem Spiel, aber gegen den Tabellenletzten, den wahrscheinlichen Absteiger, ist das besonders alarmierend.
Weil das zentrale Mittelfeld um Vincent Sierro und Edimilson Fernandes nahezu inexistent ist, komplett abgemeldet von kompakten Lausannern, behelfen sich die Young Boys immer wieder mit langen Bällen auf Wilfried Kanga und Jordan Siebatcheu. Dumm nur, dass die Gäste mit Anel Husic und Elton Monteiro zwei Abwehrtürme haben, denen Luftduelle etwas genehmer sind als schnelle Kombinationen der Gegner am Boden.
Erschwerend kommt bei YB hinzu, dass bereits der Start ins Spiel völlig misslingt, nach fünf Minuten rennen die Berner schon einem Rückstand hinterher. Sie laufen in einen Konter, weil Nicolas Ngamaleu an der Seitenlinie einen Zweikampf verliert, bevor er überhaupt realisiert, dass er einen führen muss. Es passt, dass er ein Foulspiel fordert, obwohl schon zu diesem Zeitpunkt klar ist, dass Schiedsrichter Alain Bieri eine äusserst grosszügige Linie führt. Es passt zur YB-Situation, dass auch Sierro im Gegenpressing nicht ins Duell mit Adrien Trébel kommt, Lewin Blum etwas zögerlich zurückläuft, der 18-jährige Startelf-Debütant zu weit weg steht von Zeki Amdouni und Goalie David von Ballmoos Amdounis nicht sonderlich scharfen und nicht sonderlich platzierten Schuss passieren lässt.
Der vielleicht unverzeihlichste aller Mängel
«Nach so einem Gegentor leiden wir halt die ganze Halbzeit», sagt Cédric Zesiger danach bei SRF. Das gilt nicht nur für die Spieler, auch die Fans müssen die nächsten 45 Minuten (inklusive der vierminütigen Nachspielzeit) mächtig untendurch, weil Lausannes kühnste Träume wahr wurden und die Young Boys einfach nicht aus dem Albtraum aufwachen, in dem sie sich seit Monaten befinden. Zesiger, noch einer der Besten bei YB, weil nahezu als Einziger kompromisslos in seinen Aktionen, führt seine harte Linie auch nach dem Spiel direkt fort: «Die Spielidee wäre eigentlich klar gewesen, wir haben es einfach nicht umgesetzt. Es hat alles gefehlt: Aggressivität, Kompaktheit…» Die Aufzählung hört mit dem vielleicht unverzeihlichsten aller Mängel auf: «Und die richtige Einstellung im Kopf.»
Tatsächlich macht YB mental keinen guten Eindruck, auch Vanetta sieht verunsicherte Spieler auf dem Platz, die am Ball eine fast nicht für möglich gehaltene Nervosität zeigen: «Im mentalen Bereich haben wir sicher etwas zu tun – und das ist für einen Trainerstaff die schwierigste Aufgabe.»
Da wäre ein Sieg gut fürs Gemüt gewesen, vor allem weil es der erste seit Ende Februar gewesen wäre. Aber mal wieder belohnt sich YB nur halbherzig für die deutlich bessere zweite Halbzeit, angeführt von einem hyperaktiven Elia. «Wir machen es uns mal wieder selber kaputt», urteilt Zesiger. Er spricht das Foul des eingewechselten Quentin Maceiras an, das Lausanne in der Nachspielzeit einen Freistoss aus gefährlicher Position ermöglicht – und die vorhergehende Passivität im Mittelfeld, die das Foul erst ermöglicht.
Weil dann kommt, was zurzeit bei den Young Boys nun mal kommen muss, bleiben sie im sechsten Ligaspiel hintereinander ohne Sieg, das ist die schlechteste Serie seit Herbst 2013. Vier Partien davon unter dem neuen Trainerstaff, der in dieser Zeit immerhin zweimal gegen Lausanne spielen durfte. Kein Wunder, ist Vanetta nicht unbedingt nach Selbstlob zumute.
Vorsichtsmassnahme um Lauper
Die erste schlechte Nachricht für YB gibt es bereits vor Anpfiff. Sandro Lauper fällt mit Adduktorenbeschwerden aus, bis zuletzt war sein Einsatz fraglich. Eine Vorsichtsmassnahme, wie Trainer Matteo Vanetta sagt: «Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist.» Ob Lauper rechtzeitig fürs Spiel gegen Leader FCZ fit wird, dürften die nächsten Tagen zeigen. https://www.bernerzeitung.ch/ohne-alle- ... 4797941621
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