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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 07:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 18.4.2005
Ein kräftiges Lebenszeichen
YB lebt noch. Mit einer leidenschaftlichen Leistung spielten die Berner gestern bei Basel 1:1 und holten sich einen Punkt.
Hans-Peter Zaugg ballte nach dem Schlusspfiff die Faust, er jubelte, als seien die Young Boys soeben Cupsieger geworden. 1:1 beim Meister FCB – ein Befreiungsschlag für sein zuletzt arg gebeuteltes Team. Und das Resultat einer disziplinierten Vorstellung. Der Auftritt der Berner war eine beeindruckende Reaktion auf die ungenügenden Auftritte in den letzten Wochen, als es der Vizemeister an Emotionen, Leidenschaft und Einsatz hatte vermissen lassen. Gestern kämpfte jeder YB-Akteur, als gehe es um die persönliche Existenz. «Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatz», sagte Zaugg.
Das frühe Tor für YB
Entgegen kam YB gestern der günstige Spielverlauf. «Endlich haben wir einmal ein frühes Tor erzielt», sagte Zaugg. Nach 72 Sekunden feierte Gretar Steinsson einen famosen Einstand in seiner ersten Partie von Beginn an. Der junge Isländer nahm einen Freistoss Gürkan Sermeters an und spedierte den Ball mit einem spektakulären Seitfallzieher aus 16 Metern wuchtig unter die Latte. In der Schlussphase verpasste der Isländer mit einem Kopfball sogar das 1:2 – aber ein Sieg wäre für YB doch ein zu hoher Lohn gewesen.
Denn es waren die Basler, die mit einem wütenden Sturmlauf auf den frühen Rückstand reagierten und das Geschehen deutlich dominierten. Nur dem seit Wochen überragenden Regisseur Matias Delgado gelang es allerdings nach rund einer Stunde Spielzeit, das YB-Defensivbollwerk zu überwinden. Torhüter Marco Wölfli, der für Patrick Bettoni in die Aufstellung gerückt war, mutierte mit tollen Paraden und zwar nicht immer stilsicheren, aber gelungenen Interventionen zum Retter. Dass Wölfli und damit YB einige Male auch tüchtig das Glück beanspruchen musste, passte zum erfreulichen Nachmittag im Basler St.-Jakob-Park. Glück kann man sich auch erarbeiten.
Rochat endlich in der Mitte
Hans-Peter Zaugg hatte sein Team fundamental umgestellt. «Nach den vielen schlechten Spielen war ich ja dazu gezwungen», sagte der YB-Trainer. Die wichtigste Massnahme bestand darin, den zuletzt auf der linken Abwehrseite indisponierten Alain Rochat in die Innenverteidigung zu stellen. Wie in der helvetischen U21-Auswahl bestach Rochat mit seinem guten Stellungsspiel, seiner gesunden Aggressivität und einem klugen ersten Pass. An der Seite des glänzenden Abwehrchefs überzeugte der kopfballstarke Rückkehrer Fernando Carreño mit einer soliden Leistung. Ivan Knez agierte auf der ungewohnten rechten Abwehrseite kampfstark, während Steinsson als Linksverteidiger die Entdeckung der Partie darstellte. Der Torschütze war engagiert, willig und konzentriert und verkörperte mit diesen Tugenden den gestrigen Geist des Teams – einer für alle, alle für YB.
«Wenn man in Basel einen Punkt holt, ist immer auch ein bisschen Glück dabei», sagte Zaugg. Sein Gegenüber Christian Gross bedauerte die zahlreichen vergebenen Chancen und erklärte, «dass Thun sehr gefährlich ist». Gross hat derart grossen Respekt vor dem unerwarteten Herausforderer aus dem Berner Oberland, dass er sogar befand, es brauche auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung aus den letzten acht Partien acht FCB-Siege.
So wagemutige Rechnungen stellen die Young Boys kaum auf. Drei Tage vor dem Cuphalbfinal beim FC Zürich hat das Team ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Auch, weil im Mittelfeld die Laufbereitschaft stimmte. Insbesondere der defensive Aufbauer Roman Friedli lief und lief und lief, als sei er Werbeträger für Duracell-Batterien. Aber auch der zuverlässige Teamspieler Joël Magnin und der verbesserte Gürkan Sermeter gefielen mit einer engagierten Darbietung. Sermeter war Spielführer, weil Zaugg nicht nur Patrick Bettoni, sondern auch Captain Mark Disler und Stéphane Chapuisat nach den Heimniederlagen auf die Bank beorderte. Weil Thomas Häberli gesperrt und Adrian Eugster verletzt waren, standen gleich fünf neue Akteure (Wölfli, Steinsson, Urdaneta, De Napoli, Carreño) in der Startformation. «Die Spieler haben gezeigt, dass ich mich auf sie verlassen kann», sagte Zaugg, «und sie hätten es verdient, beim FCZ zu spielen.»
Spielt YB übermorgen im Cuphalbfinal ähnlich solidarisch, darf Zaugg vielleicht noch in dieser Saison ein weiteres Mal derart ausgelassen in Basel jubeln. Der Cupfinal findet im St.-Jakob-Park statt …
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 08:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 18.4.2005
Punktgewinn mit alten Tugenden
Mit viel Kampf und nicht weniger Glück: Die Young Boys realisieren bei Meister Basel ein wichtiges 1:1 (0:1)
Das war eine echte Reaktion auf die beiden jüngsten Heim-schlappen: Die Young Boys – in neuer Formation und mit alten Kämpferqualitäten – erarbeiteten sich bei Meister Basel vor grosser Kulisse ein 1:1-Unentschieden.
Sie hatten nach den Heimniederlagen innerhalb einer Woche gegen Basel (2:5) und Thun (2:4) einiges an Häme und Spott ertragen müssen, die Young Boys. Die Kritik haben sich die Berner offenbar zu Herzen genommen: Gestern, im St.-Jakob-Park zu Basel, überzeugten sie als Mannschaft – jeder lief für jeden, jeder kämpfte bis zur Schmerzgrenze. Der Lohn für die Anstrengungen war ein Auswärtspunkt, mit dem nicht hatte gerechnet werden dürfen.
Es war ein höchst glückhafter Punktegewinn, denn die Basler waren gestern auf dem hervorragenden Rasen zu 70 Prozent der Partie im Ballbesitz. Sie rannten – oft kopflos – unermüdlich an, vermochten aber trotz zahlreichen Strafraumszenen nur ein Tor zu erzielen. Es war ein Kopfballtreffer Delgados (63.), welcher den Baslern die Schmach einer Heimniederlage ersparte. Die Young Boys lagen nämlich ab der zweiten Minute dank einem Prachtstreffer Steinssons – der Isländer donnerte den Ball nach Freistossflanke Sermeters, Ballannahme und Drehung ins Netz – überraschend in Führung. In der Folge lautete die YB-Devise Resultat halten, verteidigen und auf Konter hoffen.
Umgekrempelte Mannschaft
Den Punktegewinn verdankten die Young Boys nicht nur ihren wiedergefundenen kämpferischen Tugenden und der Basler Abschlussschwäche. Dass YB seine Ungeschlagenheit auf fremdem Terrain in diesem Jahr bewahrte, hatte auch mit den Umstellungen von Trainer Hans-Peter Zaugg zu tun. Es war erwartungsgemäss die grosse Rochade, welche der Teamchef vorgenommen hatte: Bettoni, Eugster, Disler, Chapuisat, Melunovic und Häberli (gesperrt) standen nicht mehr in der Startformation, dafür wurde Rochat erstmals ins Abwehrzentrum beordert. An dessen Stelle verteidigte Steinsson. Die weiteren «Neuen» hiessen Wölfli, Urdaneta und De Napoli.
Penalty oder nicht?
Die neue Zusammensetzung erwies sich als Volltreffer, obwohl YB vornehmlich mit Defensivaufgaben beschäftigt war und nur in kämpferischer Hinsicht wirklich überzeugte. Verbesserungswürdig war insbesondere das Spiel aus der Verteidigung heraus; es dauerte jeweils viel zu lange, bis die Stürmer De Napoli und Neri lanciert wurden. So standen diese immer wieder im Abseits. Hatten sie einmal den Ball am Fuss, gabs gegen die meist doppelt absichernden Basler kein Durchkommen.
Auf der andern Seite waren die Strafraumszenen klar zahlreicher, zwingend operierte jedoch auch die FCB-Offensive nicht: Der nach langer Wettkampfpause unsichere YB-Goalie Wölfli hatte vor allem bei hohen Flankenbällen einzugreifen – was an Schüssen auf sein Gehäuse flog, war an einer Hand abzuzählen. Kurz nach der Pause verlor Wölfli beim Auskick (!) den Ball an Rossi, den er umgehend wieder vom Ball trennte. Die Aktion dürfte nicht «stubenrein» gewesen sein; YB hatte Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Penalty entschied. Apropos Glück: Dieses beanspruchten die Berner auch bei einem Lattenkopfball Zwyssigs (59.) und zwei Minuten später bei einer hochkarätigen Gimenez-Chance.
Gross’ Ärger, Zauggs Freude
Diesen Chancen trauerte Basels Trainer Christian Gross denn auch nach: «Heute vermochten Gimenez und Rossi ihre Skorerqualitäten nicht auszuspielen – und schon verlieren wir wichtige Punkte.» Gross war mit der Leistung seiner Mannschaft «bis 20 Meter vor dem YB-Tor» sehr zufrieden, das Ergebnis hingegen war für ihn nicht zuletzt in Anbetracht des Thuner Höhenflugs ein Ärgernis. Jetzt brauche sein Team in acht Spielen noch acht Siege, hielt der erfolgreichste Schweizer Trainer fest.
Derweil freute sich sein Kollege Hans-Peter Zaugg diebisch über den unerwarteten Punkt: «Wir wurden totgesagt – doch wir haben die Ruhe bewahrt und uns mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung zurückgemeldet.»
Recht hat er. Umso mehr ist zu bedauern, dass YB zuletzt in den Heimspielen gegen Thun und Basel nicht mit gleicher Begeisterung bei der Sache gewesen war.
Basel - Young Boys 1:1 (0:1)
St.-Jakob-Park. – 25 961 Zuschauer. – SR Leuba. – Tore: 2. Steinsson 0:1. 63. Delgado 1:1. – Verwarnungen: 30. Carreño, 34. Zwyssig, 41. Zanni, 44. Urdaneta (alle wegen Fouls), 93. Knez (Unsportlichkeit). – Bemerkungen: Basel ohne Kleber (gesperrt), Petric, Carignano und Murat Yakin (alle verletzt). YB ohne Häberli, Kehrli (beide gesperrt), Eugster, Coubagéat und Berisha (alle verletzt).
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Smiljanic; Huggel; Zanni (70. Ergic), Delgado, Rossi (82. Sterjovski); Gimenez, David Degen (46. Chipperfield).
Young Boys: Wölfli; Knez, Carreño (89. Disler), Rochat, Steinsson; Sermeter, Urdaneta, Friedli, Joël Magnin (64. Melunovic); De Napoli (74. Geiser), Neri.
Fussball à la Island
Als die Young Boys gestern die Fahrt nach Basel antraten, taten sie dies in einer Winterlandschaft. Die Rückkehr des Schnees musste die Berner daran erinnert haben, dass sie in diesem Jahr schon schönere Momente erlebt hatten als am letzten Sonntag beim 2:5 gegen Basel oder am Donnerstag beim 2:4 gegen Thun. So hatte YB Mitte Februar im Schneegestöber Thun im Cup-Viertelfinal 2:0 besiegt und wenig später im Hardturm gegen GC ein 1:1 erreicht. Obwohl ennet des Hauensteins von der weissen Pracht nichts mehr zu sehen war, erinnerte die Temperatur weiterhin deutlich stärker an Winter als an Frühling. Dies half den Bernern offenbar, das gute Gefühl zu konservieren – bis zum Schlusspfiff.
Letzteres hatte ein Teamkollege wesentlich beeinflusst, der sich bei der garstigen Witterung pudelwohl fühlte: Gretar Steinsson. Der 23-jährige Isländer, der lachend sagte, in der Schweiz herrsche immer gutes Wetter, und entsprechend mit weit nach oben gekrempelten Ärmeln das Feld betreten hatte, kannte keinerlei Startschwierigkeiten. Bisher war er bei YB zu fünf Kurzeinsätzen gekommen (Total 101 Spielminuten), gestern stand er zum ersten Mal in der Startformation. Ein Umstand, der ihn nicht nervös werden liess. «Ich habe viel gearbeitet, um diese Chance zu erhalten. Ausserdem habe ich in Island im Klub und im Nationalteam schon einige wichtige Partien bestritten», sagte Steinsson in bemerkenswert gutem Deutsch.
Im Winter war Steinssons Engagement von den YB-Verantwortlichen primär als Investition in die Zukunft verkauft worden. Gestern bewies der Isländer, dass er bereits in der YB-Gegenwart eine wichtige Rolle spielen kann. Er hatte in Basel seine Betriebstemperatur erreicht, als anderen Akteuren die Glieder noch gefroren zu sein schienen. Gerade 73 Sekunden waren gespielt, als er einen Freistoss von Gürkan Sermeter technisch perfekt annahm, seinen Bewacher Boris Smiljanic düpierte und aus der Drehung heraus die Berner mit einem herrlichen Schuss in Führung brachte. Danach erfreute er die YB-Fans mit seiner erfrischenden, tadellosen Spielweise, in welcher er sich aufs Wesentliche beschränkte, einfach und für die Gegner sehr unangenehm spielte sowie sich auch getraute, den Ball im Notfall wegzuschlagen als hiesse er nicht Gretar Steinsson, sondern Rachid Neqrouz. Und als sich andere gegen Ende der Partie wohl bereits auf die warme Dusche freuten, zwang er Basels Torhüter Pascal Zuberbühler mittels Kopfball noch einmal zu einer starken Parade, welche Basel das Unentschieden rettete.
Nach Spielschluss dachte Steinsson, der in Island ausser im Tor («Mein Vater war dafür früher Torhüter») schon auf allen möglichen Positionen gespielt und schon zahlreiche Treffer erzielt hat, denn auch beinahe mehr an die vergebene Möglichkeit denn an seinen perfekten Einstand mit dem Tor in der zweiten Minute. «Ich träume davon, im neuen Stadion mit YB die Champions-League-Qualifikation zu bestreiten», sagte Steinsson. «Um dies zu erreichen, müssten wir jede Partie gewinnen. Deshalb wäre es enorm wichtig gewesen, hätte ich meine zweite Chance genutzt.» Aber der eine Punkt sei natürlich auch gut – nicht zuletzt auch für die Stimmung im Hinblick auf den Cup-Halbfinal vom Mittwoch in Zürich.
Gestern erinnerte Steinsson aber nicht nur das Wetter an seine Heimat. «YB spielte heute isländischen Fussball.» Was er damit meinte: «Wir hatten in einigen Situationen sicherlich Glück, aber wir haben in allererster Linie auch sehr kompakt agiert und sehr viel gekämpft – was sich überdies auch gehört, wenn man für einen grossen Klub spielt. Denn darauf muss man stolz sein.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 08:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 18.4.2005
Ein Sturmlauf der unergiebigen Sorte
Der FC Basel nur zum 1:1 gegen die Young Boys
Der Meister stürmte, kämpfte und schoss aus allen Lagen - doch letztlich half alles nichts. Nach 94 Minuten musste er sich mit dem 1:1 zufrieden geben, ein Ergebnis, das den Verlauf nur mangelhaft spiegelte. Nach dem frühen Rückstand - der Isländer Steinsson hatte bereits nach 77 Sekunden aus der Drehung (nach einem Sermeter-Freistoss) zur YB-Führung getroffen - gab es für die Mannschaft Basels nur eine Direktive: anstürmen, was Beine und Lungen hergeben. Als der FCB-Anhang dem Verzweifeln nahe war, gelang wenigstens noch der verdiente Ausgleich. Delgado stiess einen von der Latte zurückprallenden Ball ins Netz (63. Minute). Zu mehr reichte es dem Platzklub nicht - verzweifelten Vorstössen zum Trotz. Und beinahe wäre Steinsson kurz vor dem Abpfiff noch der YB-Sieg gelungen; Zuberbühler rettete jedoch mit wachem Reflex.
Die peinlichen Schlappen in den vergangenen Runden hatten den YB-Trainer Zaugg zu diversen Änderungen veranlasst. Wölfli ersetzte Bettoni im Tor, Rochat rückte ins Abwehrzentrum, Steinsson kam erstmals von Beginn an ins Team (links in der Verteidigung), und im Angriff spielte De Napoli anstelle Chapuisats. Wer allein das Resultat zum Massstab nimmt, muss von gelungenen Retuschen sprechen. Allerdings traten die Berner spielerisch kaum in Erscheinung; ihre Bemühungen bestanden in erster Linie darin, Gegentore zu verhindern. Diesem Vorhaben ordneten sie alles unter. Sie standen meistens mit acht Mann hinter dem Ball, beliessen lange nur Neri sowie De Napoli im Sturm - und in der Schlussphase war es gar nur noch der Brasilianer, der Entlastungsangriffe ausführte. Zaugg gab hinterher offen zu, dass YB wenig zum Spiel habe beitragen können.
Doch die Berner zeigten diesmal Leidenschaft, waren mit enormem Engagement bei der Sache und vermochten auf diese Weise dem hohen Druck des Gegners halbwegs standzuhalten. «Natürlich hatten wir Glück mit dem frühen Treffer, doch wenn man in Basel punkten will, geschieht das nur mit der Unterstützung von Fortuna», meinte Zaugg hinterher mit ernster Miene. Christian Gross hingegen trauerte den zahlreichen Torchancen seiner Mannschaft nach. Vor allem das Abschlusspech von Gimenez und Rossi beklagte der Basler Coach. Auch er hatte das Team mit einer veränderten Formation auf den nassen Rasen geschickt. David Degen durfte hinter Gimenez im Sturmzentrum spielen, Rossi hingegen musste auf die linke Seite (auf Kosten von Chipperfield) ausweichen. Über diese Massnahmen konnte man geteilter Meinung sein.
Gross wird vom Gesehenen ebenfalls nicht überzeugt gewesen sein, denn nach der Pause kehrte er zu Bewährtem (Chipperfield im linken Couloir, Rossi im Angriff) zurück. Insgesamt führte aber nicht eine verfehlte Aufstellung zum Punktverlust. Entscheidend waren andere Gründe. So kam kaum einmal einer der unzähligen in den gegnerischen Strafraum geschlagenen Flankenbälle beim Adressaten an - Zanni wies hier die wohl grösste Fehlerquote auf. Zum anderen ist der FC Basel dieser Tage (ohne Carignano) im gegnerischen 16-m-Raum «in der zweiten Etage» nie mehr im gleichen Mass präsent, wie dies noch vor einiger Zeit der Fall gewesen ist. Es fehlen hier Spieler wie Tum, Murat Yakin oder Streller. Und dass Gimenez seit längerem nicht mehr in Form ist, weiss man im FCB längst. Gross sagte dazu kurz und bündig: «Auf den letzten 20 Metern müssen wir unbedingt entschlossener spielen.» Man könnte auch das Wort effizienter verwenden.
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 10:17 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Die Änderungen welche Zaugg allesamt vornahm waren gut und längst überfällig, ausser Wölfli! Ich finde Bettoni nach wie vor sicherer als Wölfli. Auch wenn Wölfli mangelnde Spielpraxis hatte, ist er noch nicht auf dem Niveau von Bettoni zurzeit.
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Hotzenplotz
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 10:28 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Uiuiui, si nid grad viel Bärner in Basel gsi.

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zago
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Verfasst: Montag 18. April 2005, 11:12 |
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Registriert: Dienstag 21. Dezember 2004, 14:19 Beiträge: 77
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hat sich doch noch ein bisschen gefüllt

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