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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2005, 23:31 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Februar 2005, 23:33 
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- DeNa; gschider mau lehre iiwärfä statt im eclipse bier suffe


War wohl der schlechteste Tausch den YB jemals gemacht hat DeNa gegen Giallanza. :roll:


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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 09:16 
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BZ, 28.2.2005

Nur ein Punkt im Eisschrank Hardturm

Gestern coachte Hanspeter Latour erstmals GC. Der Berner Oberländer war mit dem 1:1 gegen YB nur bedingt zufrieden.

Man sprach berndeutsch im Presseraum der Grasshoppers in Zürich. Zuerst analysierte YB-Trainer Hans-Peter Zaugg das 1:1 seiner Young Boys bei GC, gleich anschliessend legte sein Namensvetter und Antipode Hanspeter Latour seine Ausführungen dar. «Nicht zufrieden» sei er mit dem Resultat, logischerweise, «denn ein Punkt ist für uns auf dem Hardturm zu wenig». Einverstanden und glücklich war der ehemalige Thun-Trainer jedoch mit dem Engagement und der Leistung seiner neuen Schützlinge. «Es war ein intensiver Match», sprach Latour, «und in der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft.»


Wie ein Tiger im Käfig

Diese Einschätzung traf zweifellos zu, gebracht hat sie GC in der klirrenden Kälte ausser einem Punkt indes nichts. Seit sieben Heimspielen ist der einstige Nobelklub nun auf dem Hardturm bereits ohne Sieg, auf Motivator Latour wartet in Zürich eine Menge Arbeit. Seine Akteure waren zwar willig, aber ein Zufall ist es nicht, dass die Grasshoppers in der Tabelle in der unten Hälfte darben müssen.

Nur gerade 4100 Zuschauer waren zu Latours Premiere als GC-Coach erschienen. Kalt und ungemütlich wars, die tiefe Zahl erstaunte deshalb nicht, zumal eine TV-Liveübertragung des Spiels in die warme Stube die sinnvolle Alternative darstellte. Die silbergrauen Haare des neuen Heuschreckendompteurs korrespondierten mit dem dichten Schneetreiben. Wie ein Tiger im Käfig schritt Latour an der Seitenlinie neunzig Minuten auf und ab, er feuerte seine Fussballer ständig an und gab den Leithammeln Ricardo Cabanas sowie Christoph Spycher taktische Instruktionen. «Ich habe den Spielern in der Pause gesagt, dass wir mehr riskieren müssen, dass GC zu Hause immer drei Punkte anvisieren muss», sagte Latour, «doch YB hat sich sehr geschickt verteidigt.»
Trotz finanzieller Zwänge und sportlicher Talfahrt hat der bodenständige Berner im feudalen GC eine Aufbruchstimmung ausgelöst. Und so freute sich Latour über die «Hopp GC»-Rufe, die auch von der Haupttribüne erklangen. «Die Zuschauer müssen sich mit uns identifizieren können», sagte Latour bei seinem Interviewmarathon nach der Partie auch noch. Was doch eigentlich logisch erscheint, muss bei GC nach eineinhalb Jahren Tristesse zuerst einmal wieder erarbeitet werden.


Der erste Ernstkampf

Das 1:1 gegen YB ist ein ansprechender Anfang, mehr nicht. Die Bundesliga-Leihgaben Sahr Senesie (Dortmund) und Wiatscheslaw Hleb (Hamburg) brauchen Zeit, um sich ins Team zu integrieren. Zeit, die Latour jedoch nicht zur Verfügung hat. «Das war unser erster Ernstkampf», erklärte er, «man hat gesehen, dass noch nicht alles optimal gewesen ist.» Trotz des sympathischen Dialekts wird auch Latour bei GC am Erfolg gemessen werden.

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 09:18 
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BZ, 28.2.2005

Zwei Brasilianer im Schneetreiben:
YB holt im Hardturm einen Punkt


YB gewann bei GC einen Punkt. Mit dem 1:1 waren die Berner zufrieden. Die beiden Brasilianer Rogerio und Francisco Neri erzielten die Tore auf schneebedecktem Terrain und bei Minustemperaturen auf dem Hardturm.
Es war kurz nach 17.30 Uhr am Sonntag, als Gretar Steinsson im YB-Dress debütierte. Die Temperaturen lagen im Minusbereich, das Spielfeld war von Schnee bedeckt und jene Seite, die Steinsson beackern sollte, sogar gefroren. Der Isländer fühlte sich bei diesen beinahe arktischen Bedingungen pudelwohl, und so lief er als einziger Spieler in einem Kurzarmleibchen auf. Als talentierter Innenverteidiger in der Winterpause verpflichtet, wurde Steinsson in der Vorbereitung vor allem als Aussenverteidiger eingesetzt, und gestern kam der 23-Jährige im linken Mittelfeld erstmals in der Meisterschaft für die Young Boys zum Einsatz.


Zwei identische Tore

Polyvalent und anpassungsfähig also muss der moderne Fussballer sein. Das dachten sich auch die Brasilianer Rogerio und Francisco Neri. Sie, die sich im Schnee ungefähr so wohl fühlen wie ein Fisch auf dem Trockenen, zeichneten sich als emsige Arbeiter und Torschützen aus. Rogerio drückte den Ball nach einem gewonnenen Kopfballduell seines Teamkollegen André Muffs gegen Fernando Carreño in der 25. Minute über die Linie. Und sein Landsmann Neri profitierte 10 Minuten später von einer zu kurzen Abwehr des GC-Keepers Peter Jehle und musste das rote Spielgerät ebenfalls nur noch über die Linie schieben. Zwei dunkelhäutige Brasilianer schrieben im Schnee von Zürich also die entscheidenden Kapitel in der Matchstatistik.


Kämpferisch gutes YB

Die Terrainverhältnisse aber wären gestern für ein Biathlonrennen geeigneter gewesen. Gelaufen und geschossen wurde auf dem Hardturm zwar auch fleissig, aber insbesondere GC liess es an Genauigkeit fehlen. Die Young Boys bauten nach einem hervorragenden Beginn immer mehr ab und retteten sich am Ende mit einer veritablen Abwehrschlacht über die Zeit. «In der ersten Halbzeit ist es uns noch gelungen, GC unter Druck zu setzen», sagte Hans-Peter Zaugg. Der YB-Trainer war mit dem Punktgewinn zufrieden. In den nächsten zehn Tagen soll in der Tabelle in der Partie in Schaffhausen sowie gegen Aarau und Thun ein Sprung nach oben realisiert werden.
Der Auftritt YBs gestern in Zürich darf als zufrieden stellend betrachtet werden. Die Abwehr mit dem sicheren Goalie Patrick Bettoni überzeugte, der Uruguayer Carreño imponierte mit seiner Physis und seiner Kopfballstärke. «Schade, dass er den entscheidenden Kopfball gegen Muff verloren hat», sagte Zaugg. Zur ungewohnten Besetzung des zentralen YB-Aufbaus mit Ivan Knez (defensiv) sowie Joël Magnin (offensiv) sah sich Zaugg wegen zahlreicher Absenzen gezwungen. «Knez und Magnin haben ihre Sache ordentlich gemacht», befand der Trainer. Zu bemängeln gab es bei den soliden Bernern einzig die fehlende Entschlossenheit bei diversen Kontermöglichkeiten gegen Ende der Partie, als GC mit Vehemenz das 2:1 suchte. «Da fehlte uns die Kraft», urteilte Zaugg. Auch Steinsson vermochte trotz beeindruckender Tenüwahl keine Impulse mehr zu setzen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 09:23 
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Bund, 28.2.2005

Wintersport in kurzen Hosen

Die Grasshoppers und die Young Boys trennten sich 1:1 (1:1) und boten trotz schwierigsten Bedingungen ein gutes Spiel
Winterfussball hat Hochsaison – und erneut hat sich YB bei schwierigen Platzverhältnissen und ungastlichen Temperaturen als wetterfest erwiesen. Das 1:1 bei GC ist verdienter Achtungserfolg und glückhaftes Remis zugleich.

Die Frage, ob die Partie überhaupt hätte angepfiffen werden sollen oder nicht, wurde im Hardturm gestern heiss diskutiert – und schliesslich lieferten die Akteure der Grasshoppers und der Young Boys die erstaunliche Antwort: Ja, das Terrain war spielbar, der Ball rollte recht gut – und entgegen den Erwartungen aller entwickelte sich bei schwierigsten äusseren Bedingungen eine gute und spannende Partie.

Nach 90 Minuten dürften sich die Grasshoppers über den nicht realisierten Sieg geärgert haben: Sie besassen insbesondere in der zweiten Halbzeit die zahlreicheren und besseren Torchancen – dass sie nur eine einzige davon verwerteten (dank Rogerio in der 25. Minute zum 1:0), hatte jedoch nichts mit Pech zu tun. Die GC-Angreifer zeigten gestern mit aller Deutlichkeit auf, weshalb sie am wenigsten Tore der ganzen Liga geschossen haben: Es fehlen ihnen Durchschlagskraft und Präzision im Abschluss, es fehlt ihnen nach dem letzten Pass die Übersicht . . . und wohl auch ein wenig die Klasse.
Das alles sind Dinge, über die bei YB der leichtfüssige Franciso Neri verfügt. Der Brasilianer erwies sich gestern auch auf Schnee als Ballzauberer. Sein Tor – es war bereits das siebente in der Meisterschaft, obschon er die halbe Saison verletzt war – bescherte den Bernern den so wichtigen Punkt. Nun, nach dem 1:1 (es fiel nach einem Konter über die rechte Seite sowie die Stationen Adrian Eugster und Joël Magnin) hätte der Match auch den Sieger YB haben können. Doch Stéphane Chapuisat konnte in der 47. Minute eine ausgezeichnete Tormöglichkeit nicht nutzen. Dies war allerdings praktisch die letzte gute Chance der Berner, die sich in der Folge immer grösser werdendem Druck der Grasshoppers ausgesetzt sahen. Ihre Verteidigung (inklusive Torhüter Bettoni) erwies sich allerdings als recht sattelfest, obschon der Rekordmeister die eine oder andere Chance hätte verwerten müssen. Wie schon im Spiel gegen Thun war die solide Abwehrleistung die Basis für das zuletzt aus Sicht der Young Boys positive Resultat.


Wetterfester Steinsson

YB-Trainer Hans-Peter Zaugg hatte gestern die verletzten Thomas Häberli (offensives Mittelfeld) und Roman Friedli (defensives Mittelfeld) zu ersetzen – das heisst, er musste sein Team mit einer «neuen» Achse im Mannschaftszentrum antreten lassen. Den defensiven Part erledigte Ivan Knez ganz gut (obschon er beim Abspiel zu zaghaft agierte), und im offensiven Bereich erwies sich Magnin erneut als höchst zuverlässiger Mannschaftsspieler. Die ansprechende Leistung der «Ersatzleute» führte dazu, dass YB in jeder Phase der gestrigen Partie einen soliden Eindruck hinterliess.
Nun, die schwierigen Terrainverhältnisse führten bei beiden Teams auch zu individuellen Fehlern. Einer davon – ein unnötiger Ballverlust Chapuisats – führte prompt zum einzigen YB-Gegentor. Apropos Chapuisat: Er sah eine «überflüssige» gelbe Karte und wird im nächsten Spiel (voraussichtlich am Mittwoch in Schaffhausen) gesperrt sein.
Am Mittwoch dürfte ein anderer YB-Spieler aber ziemlich sicher wieder dabei sein: Der junge Gretar Steinsson kam nach 68 Minuten zu seinem ersten Ernsteinsatz bei YB. Dazu ist zweierlei zu sagen: Der Isländer ist ein kopfballstarker Puncher – überdies ist er wetterfest. Er spielte bei Temperaturen von minus 4 Grad und eisigem Biswind mit hochgekrempelten Ärmeln . . .


Latour: «Darauf aufbauen»

In Zürich war man natürlich besonders gespannt auf das «neue» GC von Trainer Hanspeter Latour. Der bisherige Thuner Chefcoach scheint im Hardturm zumindest das kritische Publikum hinter sich zu wissen: Es trieb – wie Latour an der Seitenlinie – die Zürcher bis zuletzt nach vorn und applaudierte dem Heimteam trotz dem Remis. Dies entging auch dem Berner Oberländer nicht: «Es freut mich, dass die Leute uns unterstützen – darauf lässt sich aufbauen», sagte er. In seiner Bilanz zum Spiel blieb er auf dem Boden der Realität: «Natürlich hätten wir lieber gewonnen – aber um die drei Punkte zu holen, hätten wir ein Tor mehr schiessen müssen. Das haben wir eben nicht geschafft.»
Hans-Peter Zaugg war verständlicherweise um eine Spur zufriedener: «Wir spielten auswärts und standen zuletzt unter Druck – da muss ich mit dem einen Punkt sehr zufrieden sein.» Weil sein Team auf Schnee bisher recht erfolgreich abschnitt (Cup-Sieg gegen Thun, Remis gegen GC), hofft Zaugg, dass auch die Partie in Schaffhausen ausgetragen werden kann: «Wir wüssten jetzt, wie es bei diesen Verhältnissen geht . . .»


GC - Young Boys 1:1 (1:1)
Hardturm. – 4100 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 25. Rogerio 1:0. 35. Neri 1:1. – Verwarnungen: 15. Eugster (Foul), 20. Chapuisat (Foul, im nächsten Spiel gesperrt), 51. Spycher (Foul, im nächsten Spiel gesperrt), 74. Carreño (Foul), 91. Muff (Handspiel), 93. De Napoli (Reklamieren).
Bemerkungen: GC ohne Salatic und Stepanovs (beide gesperrt), Eduardo und Schwegler (beide verletzt); YB ohne Urdaneta (gesperrt), Berisha, Häberli, Aziawonou und Friedli (alle verletzt). Schneebedecktes Terrain, zeitweise starkes Schneegestöber.
Grasshoppers: Jehle; Lichtsteiner, Denicolà, Mitreski, Jaggy; Senesie (56. Chihab), Seoane, Cabanas, Spycher; Muff, Rogerio (86. Hleb).
Young Boys: Bettoni; Eugster, Carreño, Disler, Rochat; Sermeter (75. De Napoli), Knez, Magnin, Melunovic (68. Steinsson); Neri, Chapuisat.

Schnee und Grippewelle

GC - YB war am Wochenende die einzige Partie, die durchgeführt werden konnte. Alle übrigen, ursprünglich angesetzten Super-League-Spiele mussten abgesagt werden: In Basel fehlte ein Gegner (das konkursite Servette), in Schaffhausen (gegen Aarau) und La Chaux-de-Fonds (Xamax - St.Gallen) verhinderten ein gefrorenes Terrain respektive zu viel Schnee faires Kräftemessen und die Thuner mussten sich nicht vom FCZ, sondern vom Grippevirus in die Knie zwingen lassen. Insgesamt schrieb der Thuner Teamarzt nicht weniger als elf Spieler krank. (bsp)

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 10:52 
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NZZ, 28.2.2005

Die Premiere als Chance

GC remisiert schon wieder - und macht beim 1:1 gegen YB doch vieles anders

Der GC hat anlässlich der Premiere seines neuen Trainers Hans-Peter Latour gegen die Young Boys ein 1:1 erreicht. Das Remis vermochte den Coach nicht ganz zufriedenzustellen, waren die Zürcher doch insgesamt das bessere Team. Alle weiteren Partien der Super League sind am Wochenende abgesagt worden.

fcl. Der Wind fegte bissig durch das offene Hardturmstadion, verwehte den Schnee auf dem Rasen und stieb ihn auch dem GC-Präsidenten mitten ins Gesicht. Kühl war es gewesen, als Walter A. Brunner in seiner Loge Platz genommen hatte, und bitterkalt war es auch gut eineinhalb Stunden später, als sich die Spieler zum Abschiedsgruss vor ihrem Anhang aufgereiht hatten. Der Präsident, die Hände tief in den Taschen vergraben, lächelte, und von den Tribünen applaudierten die Zuschauer warm. Der Auftritt der Grasshoppers hatte ihnen gefallen, weil sie mutig nach vorne gespielt hatten, weil sie gekämpft und gerannt waren, weil sie zeigen wollten, dass hier eine Mannschaft mit Herz und Leidenschaft auf dem schneebedeckten Platz stand.

«Nur» 1:1
«Nur» ein 1:1 stand schliesslich auf der Anzeigetafel - «nur», weil sich der neue GC-Trainer Hanspeter Latour bei seiner Premiere als neuer GC-Trainer mehr versprochen hatte, «nur», weil sich die Grasshoppers aufgrund der guten zweiten Halbzeit mehr verdient hätten, «nur», vor allem aber auch deshalb, weil sie im Sturm auf niemanden zählen konnten, der aus den vielen halben Chancen ein ganzes Tor hätte machen können. Und trotzdem war die Mehrheit der 4100 Zuschauer zufrieden. Viele, zu viele Remis hatten sie in dieser Saison zwar gesehen, aber diesmal war es kein ängstliches Unentschieden, kein Remis à la Alain Geiger, sondern ein 1:1, das auf mutige Weise zustande gekommen war. «Die Leistung war besser als das Resultat», sagte Latour.

Auf der anderen Stadionseite wurden auch die Young Boys von ihrem Anhang mit ebenso viel Applaus bedacht. Auch Hans-Peter Zaugg, der YB-Trainer, gehörte zum Kreis der Zufriedenen. Gegen GC einen Punkt zu gewinnen, sei eine gute Leistung. Er hatte erwartet, dass sich der Heimklub mit einer ganz besonderen Leistung zur Premiere Latours präsentieren wollte. Doch die Startphase gehörte den Young Boys. Die Zürcher taten sich schwer mit den Bedingungen, spielten zurückhaltend, suchten bei ihrem ersten Auftritt in diesem Jahr auffällig den Rhythmus.

Dass sie mit der ersten erwähnenswerten Chance nach 25 Minuten das Führungstor erzielen konnten, war ihr Glück. Seoane lancierte Muff, dieser gewann das Kopfballduell gegen den YB-Abwehrchef Carreño und leitete den Ball zu Rogerio weiter - 1:0. Das Tor wirkte befreiend, der Heimklub spielte fortan besser. Natürlich beging er Fehler, auf diesem Boden viele sogar, aber er war willig, alle Unzulänglichkeiten mit Einsatz auszugleichen. Mitreski, auf den Latour grosse Stücke hält, war in der Innenverteidigung ein ungewohnt sicherer Wert, Lichtsteiner beschwerte sich kaum einmal, Seoane war zumindest eine Halbzeit lang auf der Position des «Scheibenwischers» vor der Abwehr eine gute Wahl. In der 35. Minute genügte jedoch eine Unaufmerksamkeit, um den Vorsprung einzubüssen. Seoane orientierte sich schlecht, liess Magnin in seinem Rücken entwischen, und dessen Flachschuss konnte GC-Goalie Jehle nur nach vorne abprallen lassen - Neri stand an der richtigen Stelle, um zu profitieren. Fortan herrschte ein Gleichgewicht der Kräfte, Rogerio traf kurz vor der Pause aus kurzer Distanz das Tor nicht, Chapuisat vergab nach Wiederanpfiff nach einem Rückpass eine gute Gelegenheit, Jehle reagierte hervorragend.

Mit Chihab die Qualitätssteigerung
Dass die Grasshoppers das Spiel danach beherrschten, lag neben der hohen Laufbereitschaft (Cabanas) auch in einer Einwechslung begründet. In der 56. Minute schickte Latour den Marokkaner Chihab für den diskreten Debütanten Senesie auf den Platz, und fortan gewann das GC-Spiel an Qualität. YB betrat nach einer Stunde kaum mehr die gegnerische Hälfte, das Team blieb aber durch die unberechenbaren Neri und Chapuisat gefährlich. Bis in die Schlussminuten drangen die Zürcher jetzt auf den Siegestreffer, verstanden es aber trotzdem nicht, sich klare Chancen zu erarbeiten. «Eine glasklare Gelegenheit war nicht dabei», sagte auch Latour. Es war offensichtlich: In dieser Phase fehlte der Mannschaft ein Finisseur, ein Goalgetter, der mehr aus den Angriffsbemühungen gemacht hätte. Rogerio und Muff waren zwar fleissig, aber zu wenig kaltblütig. Immerhin haben die Zürcher aber eine gewisse Präsenz im gegnerischen Strafraum entwickelt; auch das ist anders als in den vergangenen tristen Herbsttagen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 11:27 
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Der Isländer ist ein kopfballstarker Puncher – überdies ist er wetterfest. Er spielte bei Temperaturen von minus 4 Grad und eisigem Biswind mit hochgekrempelten Ärmeln . . .

Geile Siech !!! 8)


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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 12:09 
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Fotos....

http://www.yellowroses.ch/galerie/fotos.asp?backlink=overview&KategorieID=1&GalerieID=461

http://www.ybforever.ch/spiele/gc-yb/27-02-05/gc-yb.htm

http://www.ybm.ch/fotos/gcyb0501/

http://www.bscyb.com/ybgallerie/200405.htm


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 Beitrag Verfasst: Montag 28. Februar 2005, 19:35 
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Tolles Foto. RESPEKT ! :devil:

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