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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 08:00 
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Der Bund, 25.02.2011

Bitteres Ende in bitterkalter Nacht

YB spielte beim 1:3 (Hinspiel 2:1) gegen Zenit St. Petersburg eine Halbzeit lang sehr gut. Zwei grobe Fehler nach der Pause besiegelten das Schicksal der wackeren Berner in der Europa League.

Im Hinspiel gegen Zenit hatte Mayuka in der 93. Minute das viel bejubelte 2:1 geschossen, das YB die Türe zu den Achtelfinals ein ordentliches Stück weit öffnete. Gestern Abend im eiskalten Petrowski-Stadion (minus 12 Grad) fehlte wenig zu einem weiteren Berner Happy End in der Nachspielzeit. Nach einem abgelenkten Freistoss von Marco Schneuwly gelangte der Ball zum frei stehenden Dudar. Der Verteidiger haute, ohne zu zögern, auf den Ball, der flach Richtung Torecke flog. Doch er hatte die Rechnung ohne Malafejew gemacht. Der Zenit-Goalie wehrte den Ball mit einem Hechtsprung ab. Entsetzen bei Dudar und seinen Teamkollegen, die wussten, dass dies die ganz grosse und zugleich wohl letzte Möglichkeit zur Achtelfinalqualifikation gewesen war. So war es. Wenige Momente später pfiff Schiedsrichter Jakobsson die Partie ab.

Marco Wölfli, der in der Schlussphase zweimal in den gegnerischen Strafraum gestürmt war, liess sich auf der Höhe der Mittellinie enttäuscht auf den Rücken fallen und mochte lange nicht mehr aufstehen. Er war Sinnbild für die grenzenlose Enttäuschung bei YB. «Das ist eine ganz bittere Niederlage», kommentierte Mario Raimondi das knappe Scheitern. «Wir haben es leider verpasst, das zweite Tor zu schiessen.» Der Mittelfeldspieler zählte die Chancen auf, die sich den Bernern vor der Pause gegen die in der Abwehr wenig stilsicheren Russen geboten hatten.

Raimondis Lapsus beim 1:3

Besser machten es in dieser Hinsicht die Gastgeber. Sie nutzten zwei Stellungsfehler von YB kaltschnäuzig zu den Toren zwei und drei aus. In der 52. Minute ging Semak auf der rechten Strafraumseite komplett vergessen. Der Routinier liess sich nicht zweimal bitten und schoss den Ball wuchtig in die entfernte Ecke. Beim 3:1 profitierte Schirokow von einem argen Patzer von Raimondi. Dieser kam mit dem Kopf nicht ganz an einen Flankenball heran. Der hinter ihm stehende russische Internationale nahm die Einladung an und schoss den Ball unter die Latte. «Ich sehe wenig vorteilhaft aus bei dieser Flanke», meinte Raimondi selbstkritisch. YB habe ein paar Fehler zu viel gemacht. Mindestens ein Tor zu viel hätten sie erhalten, stellte Christoph Spycher fest. Sie hätten sich in der zweiten Hälfte zu weit nach hinten drücken lassen.

Kein Thema waren nach dem Match die Kälte (Spycher: «Eine neue Erfahrung, jedoch nicht wirklich schlimm.») und der holprige wie seifige Platz.

Zenit: Keine Übermannschaft

Die Berner fanden sich in St. Petersburg in der Rolle wieder, die sie schon des Öfteren innehatten in der jüngeren Vergangenheit: in jener eines Teams, welches den ganz grossen Erfolg vor Augen hat und am Ende doch nur einen Trostpreis bekommt. Spycher fand es «sehr, sehr schade», nach ausgezeichneten ersten 45 Minuten mit leeren Händen dazustehen. «Wir waren nahe dran», sagte Goalie Wölfli mit leerem Blick. Trotzig fügte er an, die Equipe könne trotz dem Scheitern stolz in die Schweiz zurückkehren. YB sei gegen «eine Riesentruppe» ausgeschieden. Von den Namen her mag das stimmen, spielen doch bei Zenit ein halbes Dutzend russische Nationalspieler, zwei serbische Internationale und drei starke Portugiesen (Alves, Meira, Danny). Doch in den beiden Duellen gegen YB war St. Petersburg keine Übermannschaft. Direkt aus dem Trainingslager in Spanien kommend, konnte Zenit die mangelnde Wettkampfpraxis nicht verbergen. Auch im Defensivspiel stimmte einiges nicht.

YB-Trainer Vladimir Petkovic meinte nach dem Ausschieden zu Recht, dass in diesem Duell nicht das bessere, sondern das glücklichere Team weitergekommen sei. Umso ärgerlicher und schmerzhafter war deshalb, dass sich die Berner in der russischen Kälte aus der Europa League verabschieden mussten.

http://www.derbund.ch/bern/Bitteres-Ende-in-bitterkalter-Nacht-/story/11148207

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 08:03 
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Blick, 25.02.2011

Zu wenig cool

YB scheidet nach Führung gegen Zenit aus!

ST. PETERSBURG - Schock für die Berner Young Boys in der klirrenden Kälte von St. Petersburg. Das Team von Coach Vladimir Petkovic verpasst trotz einer 1:0-Führung gegen Zenit die Qualifikation für die Achtelfinals der Europa League.

Auf dem unzumutbaren Acker im Petrowski-Stadion legt YB einen heissen Start hin. Die Berner kommen durch Jemal (Freistoss), Spycher (Distanzschuss) und Lulic (Kopfball) in den ersten acht Minuten gleich zu drei Torschüssen.

Erst nach zehn Minuten muss YB-Goalie Marco Wölfli ein erstes Mal eingreifen. Zuerst wehrt er einen Schuss von Semak ab, dann stürzt sich der YB-Goalie dem Abpraller nach, der beinahe bei Zyrianow gelandet wäre, und rettet die Berner vor dem Rückstand.

YB bieten sich immer wieder Chancen nach ruhenden Bällen. Spezialist Mario Raimondi dreht in der 21. Minute einen Eckball von rechts vors Zenit-Tor und weil Degen und Lukovic verpassen, kommt Ammar Jemal völlig frei zum Kopfball, nickt die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie!

Dem Tunesier war schon am vergangen Sonntag per Kopf der späte Ausgleich in Thun geglückt. Wieviel ist sein Treffer in der Endabrechnung wert?

Die Berner dürfen von der Achtelfinal-Quali träumen, Twente oder Rubin Kasan kämen als Gegner in Frage. Doch in der 41. Minute werden die mitgereisten YB-Fans ein erstes Mal auf den Boden der Realität zurückgeholt.

Zyrianow spielt den Ball perfekt in die Schnittstelle. Dudar rutscht an der Kugel vorbei und Wölfli kommt aus dem Tor, doch Lazovic bezwingt den YB-Goalie souverän. Das Pausenresultat von 1:1 hätte aber wohl jeder vor der Partie unterschrieben.

Doch mit stetig sinkenden Temperaturen bauen auch die Berner ab. Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff geht Sergej Semak von der YB-Abwehr vergessen. Der russische Nationalspieler kommt völlig freistehend ans Leder und bezwingt Wölfli mit einem satten Schuss in den Winkel.

Der 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel ist weg. Immerhin liegt die Verlängerung noch drin. Doch in der 76. Minute landet eine Russen-Flanke am zweiten Pfosten, wo Raimondi zu weit weg von Roman Shirokow steht, der den Ball mit der Brust annehmen kann und aus wenigen Metern YB ins Elend schiesst.

Die Berner geben nicht auf. In der 85. Minute hämmert Bienvenu den Ball an den rechten Pfosten! Und Dudar vergibt in der 93. Minute – Wölfli ist längst im gegnerischen Strafraum – aus rund zwölf Metern den Anschlusstreffer. Aus der Traum vom Weiterkommen. YB scheidet mit dem Gesamtskore von 3:4 aus.

Das Thermometer zeigt bei Spielende -13 Grad. YB war dennoch zu wenig cool, um die Gunst der Stunde zu nutzen. (ds)


Zenit St. Petersburg - Young Boys 3:1 (1:1)

Petrowski. -- 15´000 Zuschauer. -- SR Jakobsson (Isl). -- Tore: 21. Jemal 0:1. 41. Lazovic 1:1. 52. Semak 2:1. 76. Schirokow 3:1.

Zenit St. Petersburg: Malafejew; Anjukow, Meira, Alves, Lukovic; Denissow; Schirokow (83. Huszti), Semak, Syrjanow (72. Jonow); Danny, Lazovic (92. Faysulin).

Young Boys: Wölfli; Dudar, Affolter, Jemal; Sutter, Thierry Doubaï, Spycher, Raimondi (79. Christian Schneuwly); Degen (79. Mayuka), Bienvenu, Lulic (85. Marco Schneuwly).

Bemerkungen: Zenit ohne Bucharow, Hubocan, Lombaerts (alle verletzt), Kerschakow (krank) und Bystrow (gesperrt), Young Boys ohne Dussin (verletzt), Nef (gesperrt), Benito und Farnerud (nicht spielberechtigt). 85. Pfostenschuss von Bienvenu. Verwarnungen: 45. Lazovic. 65. Dudar. 78. Spycher. 83. Semak (alle wegen Fouls). 87. Meira (Ballwegschlagen).

http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/zenit-yb-live-167375

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 09:59 
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Europa League, Zenit St. Petersburg - YB 3:1 (1:1)

Das Europacup-Abenteuer ist für die Young Boys nach 12 Spielen zu Ende gegangen. YB unterliegt Zenit St. Petersburg 1:3 und scheidet mit dem Gesamtscore von 3:4 aus.

Lange Zeit sah es für die Berner im Petrowsky-Stadion sehr gut aus. Das Team von Vladimir Petkovic startete sehr engagiert in das Rückspiel gegen Zenit St. Petersburg. Nachdem Spycher mit einem Distanzschuss und Lulic mit einem Kopfball bereits für Gefahr gesorgt hatten, gelang Jemal nach einem Corner der verdiente Führungstreffer. Der YB-Verteidiger wurde nach einem Raimondi-Corner vor dem Zenit-Tor alleine gelassen. Er hatte keine Mühe, den Ball ins Tor zu köpfen (21.).

Von Zenit war bis zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen. Das änderte sich fortan. YB-Goalie Wölfli stand nun immer öfter im Mittelpunkt des Geschehens. Noch vor der Pause gelang dem immer stärker werdenden Heimteam der Ausgleich. Mittelstürmer Lazovic verwertete einen präzisen Steilpass zum Ausgleich (41.).
Nach dem Seitenwechsel machte Zenit bei minus 15 Grad weiter Druck. Routinier Semak ging kurz nach Wiederbeginn am hinteren Pfosten «vergessen». Er nutzte die Freiheiten und brachte sein Team in Führung (52.). Nach dem 2:1-Sieg der Young Boys im Hinspiel herrschte nun Gleichstand.

Auf dem schwer bespielbaren Terrain lieferten sich die beiden Teams einen grossen Kampf. Raimondi wäre für YB mit einem Freistoss Mitte der zweiten Halbzeit beinahe der Ausgleich gelungen. Der Ball flog knapp am Lattenkreuz vorbei. Eine Viertelstunde vor Schluss lag das Leder dann aber wieder im Berner Tor. Shirokov verwertete ein Flanke zum 3:1 für Zenit (76.). Die Young Boys brauchten nun ein Tor, um doch noch in die nächste Runde vorzudringen. Sie setzten alles auf eine Karte und besassen in der Schlussphase tatsächlich noch zwei gute Gelegenheiten. Bienvenu schoss im Fallen haarscharf am Tor vorbei, Dudar sah seinen Schuss in der Nachspielzeit von Malefeev abgewehrt.

Damit scheiden die Young Boys nach zwei tollen Spielen gegen Zenit St. Petersburg aus. Die Reise durch Europa ist für dieses Jahr nach vielen starken Auftritten beendet.

Stadion: Petrowski-Stadion
Zuschauer: 10000
Schiedsrichter: Jakobsson (ISL)

Tore:
21. Jemal (Kopfball; Raimondi) 0:1.
41. Lazovic 1:1.
52. Semak 2:1.
76. Shirokov 3:1.

Auswechslungen:
73. Ionov für Zyryanov.
80. Mayuka für Degen.
80. C. Schneuwly für Raimondi.
84. Huszti für Shirokov.
85. M. Schneuwly für Lulic.
92. Fayzulin für Lazovic.

Ersatz:
YB: Bukovski, Lingani, Costanzo, Tosetti.
Zenit: Zhevnov, Cheminava, Bocharov, Petrov.

Bemerkungen:
YB ohne Nef (gesperrt), Benito, Farnerud (nicht spielberechtigt), Dussin (verletzt).

Verwarnungen:
45. Lazovic (Foul), 65. Dudar (Foul), 78. Spycher (Foul), 83. Semak (Foul), 87. Meira (Unsportlichkeit).


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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 10:04 
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Schade ist YB draussen. Aber sie haben gut gespielt und gekämpft.

Garatulation Jungs für die tollen Europacup Momente 2010/2011!

:bravo:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 10:19 
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die erste halbe stunde war genial. yb hat toll mitgespielt. entscheidend war wohl der ausgleichstreffer kurz vor der halbzeitpause. zenit war in der zweiten halbzeit sicherlich die bessere mannschaft, aber auch sie hatten nicht enorm viele chancen zu toren. ich wage zu behaupten mit einem 0:1 zu pause hätten wir uns für das 1/8 finale qualifiziert.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 12:41 
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http://www.blick.ch/sport/fussball/europaleague/wir-waren-ganz-nah-dran-167420


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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 12:58 
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http://de.uefa.com/uefaeuropaleague/matches/season=2011/round=2000129/match=2003790/postmatch/report/


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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Februar 2011, 14:51 
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Zenit-Supporter sagen Sorry

http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/zenit-yb.pdf


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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Februar 2011, 09:05 
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Berner Zeitung, 26.02.2011

YB vor weiteren heiklen Aufgaben

Nach dem 1:3 gegen Zenit ist YB gestern nach Bern zurückgekehrt. Nach dem Aus in der Europa League wartet am Sonntag die Partie gegen Xamax (16 Uhr, Stade de Suisse). Am Mittwoch folgt das Heimspiel im Cup-Viertelfinal gegen Zürich.

Die St.Petersburger Zeitungen widmeten sich in ihren Ausgaben am Freitag ausführlich dem Sieg Zenits gegen die Young Boys. Die Fachzeitung «Sports» etwa wollte nach dem 3:1 bereits Ende Februar «Frühlingsgefühle» ausgemacht haben. In Russland gilt der 1.März als erster Tag des Frühlings. Während Zenit im Achtelfinal auf Twente Enschede aus Holland trifft, ist das Europa-League-Abenteuer für YB zu Ende. Das Team absolvierte am Freitagmorgen im Fitnessraum des Hotels noch eine Trainingseinheit. Dann verliess es das kalte Russland. Zenit St.Petersburg begleitete YB aber bis zum Abflug: Vor den Check-in-Schaltern im Flughafen Pulkowo befindet sich ein Zenit-Fanshop. Im Wissen, dem russischen Meister viel, aber nicht alles abgetrotzt zu haben, reiste YB nach Hause. YB-Trainer Vladimir Petkovic hatte vorher noch einmal auf die Partien in der Europa League zurückgeblickt. Stolz betonte er, sein Team habe jeden Gegner mindestens einmal geschlagen – Fenerbahçe, Tottenham, Odense, Getafe, Stuttgart und im Hinspiel des Sechzehntelfinals Zenit. «Von all diesen Teams war Tottenham das stärkste», sagte Petkovic.

Advocaats teure Unterkunft

Dass es YB am Donnerstag nicht zur Überraschung gegen Zenit reichte, dafür waren die individuellen Fehler letztlich zu zahlreich und die Substanz in der Mannschaft des russischen Meisters zu gross. Die Geschwindigkeit, mit der das Team des italienischen Trainers Luciano Spalletti von der Defensive in die Offensive umschaltete, war beeindruckend. Selbst die Absenz von mehreren Leistungsträgern wie etwa Stürmerstar Alexander Kerschakow schien bei den St.Petersburgern nicht gross ins Gewicht zu fallen. Das Kader ist aber auch aussergewöhnlich besetzt. Kein Wunder bei den scheinbar unendlich grossen finanziellen Mitteln. Wie wenig der Klub aufs Geld achten muss, zeigt eine Geschichte, die am Rande des Spiel erzählt wurde: Demnach habe Spallettis Vorgänger Dick Advocaat darauf verzichtet, eine Wohnung in St.Petersburg zu beziehen. Stattdessen lebte der Holländer zwischen 2006 und 2009 in einer Suite des Fünfsternhotels Kempinski. Für mehr als 50000 Franken pro Monat.

Selbst wenn mit dem Abenteuer in Russland die Europa-League-Spiele der Young Boys fürs Erste Vergangenheit sind, stehen Petkovic&Co. vor einer weiteren entscheidenden Woche. In der Meisterschaft spielt YB morgen gegen Xamax (16 Uhr, Stade de Suisse), in einer Woche gastieren die Berner in Zürich bei GC. Dazwischen findet am Mittwoch das Heimspiel im Cupviertelfinal gegen den FC Zürich statt. Ein Titelgewinn ist das erklärte Saisonziel der Berner. Über den Cupsieg scheint sich diese Absicht angesichts des 9-Punkte-Rückstands auf Leader Basel einfacher realisieren zu lassen als in der Meisterschaft. Gleichzeitig müssen die Berner gegen den FCZ aufpassen, nicht plötzlich nur noch in einem statt wie bis Donnerstag in drei Wettbewerben vertreten zu sein.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-vor-weiteren-heiklen-Aufgaben/story/31842054

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